Kontakt | Mediadaten | Preise | Impressum | Datenschutz | AGB | Hilfe | Jobs | Text-Version |

Informationen

STARTSEITEWas ist LAIM-online?LokalnachrichtenFotogalerieForum/GästebuchKleinanzeigenDownloads

Suche

3598 Laimer Adressen

AutomobilBeauty und WellnessBildungDienstleistungenEinzelhandelFamilieFreizeitGastronomieGeldGesundheitGlaubenHandwerkHaustierInitiativen und VereineInnungen und VerbändeKommunalKunst und KulturNachtlebenPolitikReisenSozialesÜbernachtung

Haag Kommunikationsdesign

Letzter Inserent:
KINDERreich in Bayern e.V.
Guido-Schneble-Straße 36

LAIM-online auf Facebook


Anzeige
1. Münchner Club für Ausgleichs- und Gesundheitssport e.V.



Anzeige
WEIN.GUT - Das Weinhaus in Laim


Anzeige
Hotel Laimer Hof


Anzeige
Anabella Belmonte - Tango Argentino

Anzeige
EDV Beratung & Kommunikation

Herzlich willkommen bei LAIM-online.de

Laimer Almanach 2019/2020 - Bauern, Genossenschaften, Ganoven und ein Wildschwein namens Ike

Laimer Almanach 2019/2020 - Bauern, Genossenschaften, Ganoven und ein Wildschwein namens IkeSeit vielen Jahren gibt der Historische Verein Laim den "Laimer Almanach" heraus - eine Zusammenstellung von akribisch recherchierten Fakten und Zeitdokumenten aus der Geschichte Laims und des Münchner Westens. Die neue und nunmehr neunte Ausgabe erscheint am 17. Oktober und wird an diesem Abend in der Stadtbibliothek Laim in der Fürstenrieder Straße 53 vorgestellt.

Der "Laimer Almanach 2019/2020" kann dann von Gästen und Besuchern der Präsentation erstmals erworben w... ...

» Weiterlesen

In Loam bin i dahoam: Laim ist ein Stadtteil von München und LAIM-online ist Stadtteilinformation pur - schnell, einfach und für Menschen gemacht, die im Münchner Westen leben, arbeiten oder zu Gast sind.

Branchen-Verzeichnis Laimer Firmen, wichtige Laimer Adressen und Rufnummern, Kleinanzeigen, interessante Lokalnachrichten mit Schwerpunkt Stadtbezirk 25, Forum zu Themen, die für Laim und Umgebung von Interesse sind, Veranstaltungskalender mit allen wichtigen Events und Terminen in Laim und dem Münchner Westen.
Mit 2 Mausklicks zu der von Ihnen benötigten Information. Technisch auf dem neuesten Stand und zugänglich auch für unsere sehbehinderten Besucher.

Hier kostenlos eintragen!

Theodor Fischers Grab im Waldfriedhof soll Sondergrabstätte werden

Theodor Fischers Grab im Waldfriedhof soll Sondergrabstätte werdenDer Architekt Theodor Fischer hat ganz besonders in unserem Stadtteil seine baulichen Spuren hinterlassen. Jahrzehnte war Fischer in München tätig, von 1908 bis 1928 an der Technischen Hochschule München "Baukunst". Der geniale Architekt gestaltete das Gesicht Münchens vor den beiden Weltkriegen maßgeblich mit, wovon auch in Laim noch heute die verschiedensten Gebäude zeugen.

So entwickelte er die Pläne für das reduziert historisierende Wohnhausensemble in der Stadtlohner Straße, welches 1909–11 von der Münchner Terraingesellschaft Neuwestend AG gebaut wurde. Auch die pittoreske Klein-Wohnhaus-Kolonie in der Gunzenlehstraße entwarf der Architekt, der immer auch das soziale Miteinander im Blick hatte. Neben dem heutigen McDonalds Eckhaus in der Agnes-Bernauer-Straße und verschiedenen Bürgerhäusern in der Perhamerstraße bewundern Architekturliebhaber verschiedene Einzelvillen in der Gartenstadt Laim, beispielsweise am Agnes Bernauer Platz. Aber selbst bei Umbauten am heutigen INTERIM, an der St. Ulrichskirche und am Laimer Schlössl hat Fischer seine Spuren hinterlassen - dort wohnte er bis zu seinem Tod im Jahre 1938.

Natürlich tragen auch andere Bauten in und um München seine Handschrift, z.B. die Gebsattelbrücke in der Au oder das Bismarckmonument bei Assenhausen am Starnberger See.

Nach dem 2. Weltkrieg geriet Fischer weitgehend in Vergessenheit, der zurückhaltend historisierende Baustil war einfach nicht mehr gefragt. Immerhin gibt es einen Wikipedia-Eintrag, der Historische Verein Laim bemüht sich um die Dokumentation und Sicherung seines architektonisches Erbes und hat ihm bereits eine Ausstellung gewidmet. Und immer wieder waren die Bauten Theodor Fischers Thema im Laimer Almanach, der alljährlich vom Verein herausgegeben wird.

Mittlerweile findet der sozialreformerische Ansatz in Fischers Entwürfen und Bauten auch wieder beachtliche Aufmerksamkeit in Wissenschafts- und Fachpublikationen.

Die Grabstätte des Architekten auf dem Waldfriedhof hingegen fristet ein eher trauriges Dasein. "Unbachtet, unscheinbar und ungepflegt" sieht sie aus - das will die SPD im Laimer Bezirksausschuss nun ändern. Auf Initiative von Ursula Striegl wird beantragt, dass das Fischers letzter Ruheplatz als Sondergrabstätte umgewidmet wird und so die herausragende Stellung Fischers als Stadtplaner, Architekt, Hochschulprofessor und Reformer unterstreichen. Der Bezirksausschuss Laim entschied in der letzten BA-Sitzung einstimmig, den Antrag auf eine Sondergrabstätte mitzutragen.

Ein guter und begrüßenswerter Schritt, gleichwohl bleibt zu hoffen, dass auch mit dem baulichen Erbe im Stadtteil insgesamt in Zukunft ein klein wenig sorgsamer umgegangen wird - auch wenn es nicht, wie die meisten Bauten Fischers, unter Denkmalschutz gestellt ist.

Foto: Gunzenlehstraße München Laim 1909/1923, Karl Ernst Osthaus-Archiv

Repair Cafe Blumenau

Repair Cafe BlumenauReparieren und Tauschen statt wegwerfen! Ein Zeichen setzen gegen die Wegwerfgesellschaft und für Nachhaltigkeit.

Im Nachbarschaftstreff Blumenau in der Rolf-Pinegger-Straße 5, München, dreht sich am Samstag, den 26. Oktober 2019 wieder alles ums Reparieren. Zwischen 14.00 und 17.00 Uhr stehen verschiedene ehrenamtliche Handwerker zur Verfügung: Elektriker, Schneider, Mechaniker und weitere Fachleute und Bastler helfen kostenlos bei allen möglichen Reparaturen. Zudem sind verschiedene Werkzeuge und Materialien vorhanden.

Besucher des Repair Cafés bringen ihre kaputten oder funktionsuntüchtigen Gegenstände von Zuhause mit. Toaster, Lampen, Föhne, Kleidung, Fahrräder, Spielzeug, Geschirr etc. Alles, was nicht mehr funktioniert, kaputt oder beschädigt ist, kann mitgebracht werden, die Fachleute im Repair Café wissen fast immer eine Lösung. Und bei Kaffee und Kuchen vergeht eine eventuelle Wartezeit ganz schnell.

Bei der gleichzeitig stattfindenden Kleidertauschparty können gut erhaltene Kleidungsstücke und Accessoires mitgebracht werden und gegen andere ausgetauscht werden. "Bei unseren Repair Cafés und Kleidertauschpartys kommen Nachbarn ins Gespräch, lernen neue Menschen kennen, können defekte Geräte mit Fachleuten reparieren und finden zudem vielleicht auch noch ein neues Lieblingsshirt."

Afrika: Faszination eines Kontinents

Afrika: Faszination eines KontinentsFotoausstellung der Fotografin Gabriele Wurst im Alfons-Hoffmann-Haus vom 30. Oktober bis 15. Dezember 2019

Ob die Weite der Serengeti in Tansania oder ein Regenschauer am Thamalakane River in Botswana, die Fotografin Gabriele Wurst fängt mit ihrer Kamera spektakuläre Landschaften ein. Auf ihren Reisen trifft sie faszinierende Menschen, die ihr die einzigartige Tierwelt des Kontinents nähergebracht haben.

Gabriele Wurst, 1953 in Köln geboren, lebt seit 1979 in München. Schon in jungen Jahren hat sie die Schönheit der Natur mit all ihren Facetten begeistert. 1983 bereiste sie erstmals Namibia und verliebte sich in das Land. Die Neugier auf andere Länder auf diesem faszinierenden Kontinent Afrika war geweckt. Es folgten Reisen nach Südafrika, Gambia, Botswana, Zimbabwe und zuletzt auch nach Tansania und Sansibar im Osten des Kontinents.
Erst seit dem Jahr 2014 wurde das Fotografieren ein sehr wichtiger Bestandteil in ihrem Leben und ist inzwischen zu einer Leidenschaft geworden und das auch außerhalb Afrikas. Ihre Fotos halten die Magie des Augenblicks fest, und bringen den Betrachter zum Träumen.

Der Eintritt zur Ausstellung ist frei.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Homepage der Fotografin.

Geöffnet von Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr, Samstag/Sonntag von 10 bis 17 Uhr
Vernissage am 30. Oktober
Begrüßung und Eröffnung: Anja Grunwald, Hausleiterin Einführung: Michael Härteis, Fachreferent für kulturelle Teilhabe

Foto: Gabriele Wurst

Laim gestern und heute

Laim gestern und heuteSeit 8. Oktober kann in der Stadtbibliothek Laim die aktuelle Fotoausstellung des Historischen Vereins Laim besucht werden. Dieses Mal haben die Laimer Historiker nicht ganz so tief in der Geschichte des Stadtteils gegraben, gleichwohl ist die Ausstellung eine interessante Zeitreise in die Vergangenheit, an die sich viele Laimer vielleicht sogar noch erinnern können.

Früher war die Welt noch in Ordnung. So könnte man zumindest meinen, wenn man sich einige der Fotos aus den 50er und 60er Jahren anschaut. Da wo heute Hochhäuser und Betonblöcke die Straßen säumen, konnte man früher weite Felder oder Streuobstwiesen sehen. Da und dort gab es noch alteingesessene Bauernhöfe, deren Bewirtschaftung mit fortschreitender Verstädterung eingestellt wurde. Danach kam meist die Abrissbirne. Nicht selten wurden Höfe, Felder und Grundstücke auch an Bauherren und vor allem an die Eisenbahn abgetreten - die in der Zeit des Wirtschaftswunders Größeres vorhatten, als den dörflichen Charakter Laims zu bewahren. An einigen Stellen, vor allem westlich der Fürstenrieder Straße ging es damals sehr grün zu - anderswo gibt es heute eine viel dichtere Bepflanzung, als das vor 2 Generationen der Fall war.

Möglich gemacht wurde die Ausstellung durch Laimer Bürger/innen, die dem Historischen Verein private Fotosammlungen zur Verfügung gestellt haben. Äußerst hilfreich und historisch besonders bedeutsam war, dass die privaten Aufnahmen akribisch mit Aufnahmedatum, Standort und Himmelsrichtung versehen waren. Und so hat sich der Laimer Fotograf Josef Stöger noch einmal auf den Weg gemacht, um die Blickwinkel der alten Aufnahmen erneut zu fotografieren. Herausgekommen sind überaus sehenswerte Bildfolgen, die den Wandel unseres Stadttteils Laim in den letzten 50/60 Jahren sichtbar machen.

Zur gut besuchten Ausstellungseröffnung am 8. Oktober gaben Bibliothekarin Stefanie Zech und der Vorsitzende des Historischen Vereins Peter Hausmann einen kurzen Überblick über den Werdegang Laims. Hausmann mahnte zudem, ein wachsames Auge auf die letzte noch erhaltene historische Bausubstanz Laim zu haben - es gebe genügend Begehrlichkeiten, Laimer Filetgrundstücke mit Beton zu vergolden, wie das Beispiel Glockengießerei aktuell zeigt.
Lothar Schmidt, seines Zeichens 2. Vorsitzender zeigte an konkreten Beispielen aus der Fotoausstellung die teils gravierenden Änderungen im Stadtteil, die maßgeblich dazu beigetragen haben, aus der verschlafenen Vorstadt einen quirligen Teil der Landeshauptstadt München zu machen.

Die Ausstellung ist von Dienstag den 8. Oktober bis einschließlich Samstag den 23. November in den Räumen der Stadtbibliothek Laim zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Kasperltheater im Interim

Kasperltheater im InterimDer Laimer Puppenschrank - initiiert und betrieben von der Familie Rotter-Kumpf - spielt Kasperltheater für Kinder ab 3 Jahre und entrückt seit 1998 unsere staunenden Kleinen regelmäßig für ein Stündchen in eine märchenhaft Welt.

Am Sonntag, dem 20. Oktober ist es wieder soweit, um 15:00 Uhr spielt der "Puppenschrank" im Interim am Laimer Anger das Stück "Kasperl und das Gespenst", in dem die Kinder durch ihre (lautstarke) Unterstützung die Geschichte wieder selbst zu einem guten Ende führen können.

Der Eintritt ist mit jeweils 4 Euro sehr familienfreundlich und der "Laimer Puppenschrank" ist immerhin ein schönes, nostalgisches Kasperltheater, welches es im Münchner Raum wohl kein zweites Mal gibt.

Fassungslos...

Fassungslos......bleibt eine alte Frau mit ihre Rollator bei einem Haufen frisch gefällter Bäume im Bereich der Alten Heimat stehen. Sie versteht die Welt nicht mehr!

Kopfschüttelnd sagt sie mit zittriger Stimme: "Da haben sie bei mir in der Nachbarschaft in einem Garten die Büsche, Pflanzen und Blumen herausgerissen, stattdessen sind Steine und Kies reingekommen..., lauter totes und langweiliges Zeug! Und jetzt noch dieses!" Sie deutet auf den großen Haufen aus gefällten Bäumen und Ästen mit grünem Laub neben dem ASZ Laim und wischt sich die Augen.

"Wenn so herzlos mit der Natur umgegangen wird, wo sollen dann die Vögel, die Eichhörnchen oder die Igel hin?"

Gebeugt trippelt sie kopfschüttelnd mit ihrem Rollator weiter

Text u. Foto: Werner Brandl

Laimer Kalender 2020

Laimer Kalender 2020Da ist er wieder, der mittlerweile 8. Laimer Kalender von Josef Stöger. Wie jedes Jahr hat der Laimer Fotograf bei unzähligen Spaziergängen im Stadtteil Menschen, Momente, Gebäude und Perspektiven entdeckt und abgelichtet. Dabei sind tausende Fotos entstanden, die besten Motive sind auf 13 Seiten im Format 30 x 20 cm auf hochwertig bedrucktem Kunstdruckpapier abgebildet.

Der neue Laimer Kalender wurde im Rahmen der Ausstellungseröffnung des Historischen Vereins am 8. Oktober in der Stadtbibliothek Laim erstmals offiziell vorgestellt. Auch bei der Präsentation des "Laimer Almanachs" am 17. Oktober liegen wieder ein paar Exemplare bereit. Ab sofort kann der Kalender auch bei Bücher-Hacker oder im Büro von LAIM-online für 12,00 Euro käuflich erworben werden.

Auch neben seiner Arbeit am Laimer Kalender ist Josef Stöger unterwegs, um Personen und Zeitgeschichte im Bild festzuhalten. So engagiert sich der Fotograf im Historischen Verein und sorgt auch dort für gute Bilder. Im Rahmen eines VHS-Projektes mit Fotografen-Kollegen entstand in Jahren akribischer Fotoarbeit die Broschüre "Achse im Wandel", in der die baulichen Veränderungen entlang der Eisenbahnstrecke zwischen dem Münchner Hauptbahnhof und dem Pasinger Bahnhof dokumentiert wurden.

Natürlich fotografiert Stöger nicht nur im Münchner Westen, häufig ist der Laimer Fotograf im Ausland unterwegs. Von Alaska über Kanada, Belize, Kuba, Oman, Jordanien, Iran, auf den Azoren und quer durch Europa hat Stöger Motive gefunden, die inzwischen in Fach- und Naturzeitschriften sowie bei zahlreichen Ausstellungen ein breites Echo gefunden haben. Wer mehr über Josef Stöger und sein Werk erfahren möchte, sollte sich die Homepage des Laimer Fotografen ansehen.

Wie jedes Jahr verlosen wir auch heuer wieder 3 Exemplare des Laimer Kalenders. Einfach auf unserer LAIM-online Facebook-Page "Gefällt mir" klicken - und schon können Sie dabei sein. Die Gewinner werden unter Ausschluss des Rechtsweges via Facebook ermittelt und bekanntgegeben.

Orgelkonzert mit Markus Oberniedermayr

Orgelkonzert mit Markus OberniedermayrDer Laimer Konzertorganist, Komponist und Pianist Markus Oberniedermayr gibt am Freitag, den 18. Oktober um 19 Uhr ein festliches Orgelkonzert in der St. Matthäuskirche am Sendlinger-Tor-Platz.
Der Eintritt ist frei, ein angemessener Beitrag für den Künstler wird am Ausgang erbeten.

Auf dem Programm stehen neben Werken von J. S. Bach und C. Franck eine Komposition von Markus Oberniedermayr über den Choral "Bis hierher hat mich Gott gebracht" und zum Abschluß die groß angelegte Fantasie und Fuge über das Thema B-A-C-H von Max Reger.

Die Evangelische Bischofskirche St. Matthäus ist eine der bedeutensten Sakralbauten der Nachkriegsmoderne und beeinhaltet eine dem entsprechende eindrucksvolle Orgel von großem Klangreichtum.

Weitere Informationen auf der Homepage des Künstlers unter markusoberniedermayr.de und bei Youtube.

Rettet das Kleine Riesenrad!

Rettet das Kleine Riesenrad!Seit 94 Jahren dreht sich das "kleine Riesenrad" auf Volksfesten in und um München. Auf der Auer Dult ist das historische Fahrgeschäft ebenso eine beliebte Attraktion, wie auch derzeit auf der Wiesn - insbesondere auch wegen seiner einmaligen und vollständig erhaltenen Kirmes-Orgel. Damit soll es jedoch bald vorbei sein.

Denn wieder einmal soll etwas reguliert werden, wo es nichts zu regulieren gibt - dank einer EU-Richtlinie. Doch die ist nicht allein schuld, wie sich schnell herausstellt: Der deutsche Gesetzgeber ist wieder einmal ganz übereifrig dabei, EU-Vorgaben besonders restriktiv umzusetzen. Vorschriften und Regelungen, die für nagelneue Hochtechnologie-Achterbahnen und -Karusselle gelten, werden auch auf bestehende Schausteller-Attraktionen angewendet, ganz gleich, wie alt die sind. Das würde umfangreiche Umbauten am Fahrgeschäft erforderlich machen, die von den Betreibern wirtschaftlich nicht mehr zu tragen sind. Und die mit ziemlicher Sicherheit den historischen Charakter des Fahrgeschäfts zerstören würden. Unverständlich, zumal sich das 14 Meter hohe "Russenrad" - oder die "Russenschaukel", wie es auch gern genannt wird - von Anbeginn an ohne einen einzigen Unfall dreht. Darüber hinaus gibt es natürlich auch in anderen europäischen Ländern traditionsreiche Schaustellerbetriebe - dort greift aber ein wirksamer Bestands- und Denkmalschutz, der einen Weiterbetrieb der Fahrgeschäfte problemlos ermöglicht.

Das kommende Aus des "kleinen Riesenrads" hat die ÖDP im Stadtrat auf den Plan gerufen. Die fordert nun in einem Antrag den Münchner OB auf, sich beim Gesetzgeber dafür einzusetzen, dass auch in Deutschland ein Bestandsschutz greift, der es ermöglicht, historische Fahrgeschäfte weiter zu betreiben. Zudem wird die Untere Denkmalschutzbehörde der Stadt München gebeten, zu prüfen, ob das Riesenrad als bewegliches Denkmal nach Art. 1, 2, 10 des bayerischen Denkmalschutzgesetz (BayDSchG) einzustufen ist - dann könnte es zumindest auf Veranstaltungen wie der Oidn Wiesn weiterbetrieben werden - und finanzielle Fördermöglichkeiten nach dem Denkmalschutzgesetz eröffnen.

"Nach Auffassung der ÖDP ist der Denkmalbegriff des Art. 1 BayDSchG erfüllt, weil es sich bei dem Fahrgeschäft von 1925 um eine von Menschen
geschaffene Sache aus vergangener Zeit handelt, deren Erhaltung wegen ihrer geschichtlichen und volkskundlichen Bedeutung im Interesse der Allgemeinheit liegt. Ein besonderes Augenmerk ist bei der Prüfung auch auf die Erhaltungswürdigkeit der alten Technik zu legen." so Antragsteller und ÖDP-Stadtrat Tobias Ruff.

Zwar hat sich auch Wiesn-Chef Clemens Baumgärtner (CSU) schon für die "Russenschaukel" stark gemacht, doch der ist eben auch kein Gesetzgeber. Der Antrag der ÖDP bringt jetzt hoffentlich noch einmal Schwung in die Diskussion - und die Rettung des Fahrgeschäfts.

Zur Kirchweihdult von 19. bis 27. Oktober kann das "kleine Riesenrad" noch einmal Fahrgäste befördern - danach könnte der TÜV einen Riegel vorschieben und den Weiterbetrieb untersagen. Und damit wäre eine weitere Ur-Münchner Tradition im wahrsten Sinne des Wortes "zu den Akten gelegt".

"Und eine neue Welt entspringt auf Gottes Wort" - Der Paul-Gerhardt-Chor singt "Die Schöpfung" von Joseph Haydn

"Ein Werk für alle" – nicht nur, weil jeder die Schöpfungsgeschichte kennt. Die andauernde überragende Popularität erklärt sich auch durch die offene Ausrichtung dieses Oratoriums. Gläubige Christen finden sich im Gotteslob der Engelschöre wieder, Aufklärer – die (damalige) neue Zeit gehört der Ordnung und der Vernunft – können sich an der grundoptimistischen Haltung erfreuen, die alle Menschen und Völker erreicht.

In diesem Oratorium misst Haydn dem Chor eine gesteigerte Bedeutung zu. Der Text fügt die biblische Schöpfungsgeschichte mit ausgewählten Schilderungen aus John Miltons "Paradise Lost" zusammen. Die Handlung umfasst drei Teile. Der erste schildert die Erschaffung der Erde, der Pflanzen und des Firmaments, im zweiten Teil kommen die Geschöpfe auf die Welt. Im dritten Teil ergreifen nach den Engeln nun die Menschen das Wort. Das Leben selbst und die Liebe von Adam und Eva finden ihren Höhepunkt – und damit zugleich das gesamte Oratorium – in zwei großen Lob- und Dankeschören.

Joseph Haydns abwechslungsreiche musikalische Schilderung des Schöpfungsaktes bleibt in ihrem besonderen Charme und in ihrem gleichzeitig erhabenen Ernst ewig aktuell. In bildhaften Motiven und vielfältigen Klangfarben verbinden sich Chor, Orchester und Solisten zu einem vielstimmigen, überschwänglichen Lobgesang auf das Wunder der Schöpfung.

"Singt dem Herren alle Stimmen ... Des Herren Ruhm, er bleibt in Ewigkeit. Amen."

Andrea Schneider

Sonntag, 20. Oktober 2019, 17 Uhr
Paul-Gerhardt-Kirche München-Laim
Mathuni-/Valpichlerstr. - U5 Laimer Platz

Gisela Weinberger, Sopran
Tobias Hunger, Tenor
Raphael Sigling, Bass
Münchner Oratorienorchester
Paul-Gerhardt-Chor
Leitung: Ilse Krüger
www.paul-gerhardt-chor.de
Karten zu € 19/24/28 im Vorverkauf bei:
Bücher Hacker, Fürstenrieder Str. 44, Tel. 54 67 41 11
Pfarramt der Paul-Gerhardt-Kirche, Tel. 56 54 70
MünchenTicket www.muenchenticket.de, Tel: 54 81 81 81
Kartenreservierung im Internet: www.paul-gerhardt-chor.de
oder: mail@paul-gerhardt-chor.de (ohne Vorverkaufsgebühr)
Abendkasse (öffnet 1 Stunde vor Konzertbeginn)

Im Schatten deiner Flügel - Konzert und Ausstellung in der Pfarrkirche Erscheinung des Herrn

Im Schatten deiner Flügel - Konzert und Ausstellung in der Pfarrkirche Erscheinung des HerrnMotetten über Engel von G. Gabrieli, Rheinberger, Mendelssohn-Bartholdy u.a. und einige Kleinode bekannter und unbekannter Meister aus 1000 Jahren Musikgeschichte kommen bei einem außergewöhnlichen Chorkonzert am Sonntag dem 20.10.2019 um 17:00 Uhr in der Pfarrkirche "Erscheinung des Herrn" in München-Blumenau zur Aufführung.

Birgit Schönberger (Sopran), Birgit Rolla (Alt), Jakob Hoffmann (Bass), Barbara Hoffmann und Theresa Schönberger (Violinen), Sissi Schmidhuber (Violoncello), Johannes Hoffmann (Querflöte) sind die Solisten des Abends. Unter der Leitung von Jutta Michel-Becher singt die Chorgemeinschaft St. Ignatius (Einstudierung: Roswitha Kuttig) gemeinsam mit dem Singkreis Erscheinung des Herrn.

Karten zu 12€ / ermäßigt 10€ gibt es an der Abendkasse
Kinder und Jugendliche haben freien Eintritt.

Die Organisation im Rahmen des Projekts "ÜberEngel" des Kulturmanagements der Erzdiözese München-Freising liegt in den Händen von "Sang&Klang in Erscheinung des Herrn e.V." mit freundlicher Unterstützung des "Bezirksausschusses Hadern" und "Kultur in Hadern e.V."

Ein Himmel voller Engel
An diesem Abend erwartet die Besucher*in von "Erscheinung des Herrn" ein überraschender Anblick. 150 zauberhaft gestaltete Engel in allen möglichen Größen und Formen bevölkern den normalerweise eher nüchtern gehaltenen Kirchenraum und verwandeln ihn in einen "Himmel voller Engel".

Die Schüler der Grundschule am Hedernfeld und der Blumenauer Grundschule haben ihre Vorstellungen von einem Engel mit beeindruckender Fantasie und mit vielfältigsten Ideen in Bildern, plastischen Figuren und Texten umgesetzt. Darüber hinaus haben sich weitere Gruppen aus dem Stadtteil für das Ausstellungsprojekt begeistert und "ihren" Engel beigesteuert. Die Sammlung zeigt deutlich, wie sehr sich die Engelvorstellungen in den verschiedenen Kulturen und Religionen ähneln. Speziell dieser Aspekt wurde in manchen Klassen auch thematisiert und symbolisiert durch Bearbeitungen des Engel der Kulturen®

Die Ausstellung ist zu sehen bis 10. November täglich, außer montags, von 8 bis 17 Uhr in der Kirche, Blumenauerstr. 1. Sie ist Teil der Reihe "ÜberEngel - Münchner Pfarreien auf der Suche nach Engeln", die vom Kulturmanagement der Erzdiözese München und Freising organisiert und gefördert wird.

Kontakt:
Sang&Klang
Bärbel Adlhoch, Mobil 0175 7600788

Familientag im Wildpark Poing

Familientag im Wildpark PoingSeit Juli sind wir wieder da und wollen Euch Familien landauf landab in der Öffentlichkeit und Politik nach vorne bringen. Und nicht nur das: wir suchen für Euch Vergünstigungen, Events, gute Angebote und mehr zu familien-freundlichen Preisen!

Los geht es im Verband Kinderreich in Bayern jetzt im Herbst am 12. Oktober 2019 mit einem Familientag im Wildpark Poing!

Alle unsere Mitglieder dürfen zu einem Super-Preis inkl. Tierfutter, 1 Eis & 1 Getränk/pro Kind von 9:00 bis 17:00 Uhr den Park besuchen!

www.wildpark-poing.de

Wer noch nicht Mitglied ist bei uns, kann Kinderreich in Bayern vor Ort kennenlernen und Mitglied werden! Es lohnt sich, denn mit dem eingesparten Eintrittsgeld ist der Mitgliedsbeitrag im Verband für’s erste Jahr gleich eingespart!

Wir freuen uns auf Euch und sehen uns ab 9 Uhr am Eingang oder auf dem Abenteuerspielplatz, beim Picknicken, den Wasserspielen, Hirsche füttern oder oder oder!

Weitere Informationen:
Kinderreich in Bayern e.V.
Guido-Schneble-Str. 36
80689 München
Mobil: 0151-25294081
www.kinderreich-in-bayern.de

Runder Tisch für den S-Bahnhof Laim - Seniorenvertretung bleibt aussen vor?

Runder Tisch für den S-Bahnhof Laim - Seniorenvertretung bleibt aussen vor?An den geplanten Umbauten am S-Bahnhof Laim im Zuge der Stammstreckenerweiterung und des Baus der Umweltverbundröhre entzündet sich immer wieder Kritik. Insbesondere in punkto Barrierefreiheit sehen Vertreter mehrerer Fraktionen vielfachen Optimierungsbedarf und wollen die Akteure bei der Stadt und bei der Bahn in die Pflicht nehmen.

So beantragen die Stadträte Herbert Danner, Paul Bickelbacher, Anna Hanusch und Katrin Habenschaden (Fraktion Die Grünen-rosa liste), einen runden Tisch einzuführen, an dem Bezirksausschüssen, Bahn, Behindertenbeirat und Nachbarn Platz nehmen. Der runde Tisch soll Planungen überprüfen und begleiten und auch bei der Organisation der laufenden Baustelleneinrichtung regelmäßig einbezogen werden.

Das Ansinnen ist nachvollziehbar, denn die Planungen für den S-Bahnhof Laim sind bereits mehrere Jahre alt. Die Umbauten am Laimer Bahnhof sind komplex verzahnt und haben jede Menge Schnittstellen an die benachbarte Bebauung. Hinzu kommen unterschiedliche Zuständigkeiten bei Stadt und Bahn. Die Antragsteller wollen nun wissen, wie die frei werdenden Flächen - die beispielsweise durch den Abbruch von etwa 30m Unterführung entstehen - besser genutzt werden können.

Besonderen Unmut erzeugt die Tatsache, dass die Barrierefreiheit für den S-Bahnhof in der Bauphase nicht gelöst ist, aber auch für die Nutzung nach Fertigstellung scheint es keine überzeugenden Konzepte zu geben. Fehlende Fahrradabstellplätze werden ebenso kritisiert wie nicht vorhandene Sitzgelegenheiten und Grünflächen. "Jetzt ist daher der richtige Zeitpunkt alle Planungen für die Flächen und Räume rund um den S-Bahnhof Laim z.B. in einem Workshop mit den angrenzenden Bezirksausschüssen, dem Behindertenbeirat und den angrenzenden Eigentümern auf den Prüfstand zu stellen und zu verbessern." so die Antragsteller.

Der Antrag ruft auch Konrad Stöckl vom Seniorenbeirat Laim auf den Plan. Der begrüßt den Antrag ausdrücklich, äußert aber sein Unverständnis darüber, dass die Seniorenvertretungen offenbar nicht mit einbezogen werden sollen. Dabei sind es gerade die Älteren, die von fehlenden oder unvollständigen Planungen betroffen sind - gerade bei fehlenden Aufzügen oder der Barrierefreiheit der Zugänge zu den Bahnsteigen. In einem Schreiben an die antragstellenden Stadträte fordert Stöckl, das vielfach propagierte "das Miteinander fördern" mit Leben zu füllen - und die Seniorenvertretungen in die Planungen zu einem runden Tisch einzubeziehen.

Foto: Josef Stöger

KUHRIOSITY - Kunstausstellung im Kunstraum LANZ 7

KUHRIOSITY - Kunstausstellung im Kunstraum LANZ 7Der Kunstraum LANZ 7 in Laim ist unter Münchner Kunstfreunden schon lange kein Geheimtipp mehr. Die kleine Galerie in der Lanzstraße 7 überzeugt immer wieder mit spannenden Ausstellungen einzigartiger Künstler/innen.

Ab Donnerstag, den 19. September 2019 um 19 Uhr ist im Kunstraum Lanz 7 die Ausstellung KUHRIOSITY von Klaus Rost zu sehen, dort werden "Kuhnstücke" und Kunststücke auf Papier und auch aus Papier und vor allem aus Terrakotta gezeigt.

Klaus Rost ist 1944 geboren und studierte 1965 an der Hochschule für Bildende Künste in Kassel bei Arnold Bode, 1967 an der Akademie für Bildende Künste in München bei Mac Zimmermann und machte 1969 das Staatsexamen Kunsterziehung. Von 1972 bis 2008 arbeitete er als Kunsterzieher in München, zuletzt am städtischen Luisengymnasium.

Seither hat Klaus Rost in zahlreichen Ausstellungen in und um München auf sich aufmerksam gemacht - so z.B. mit Papierobjekten und Grafik in "I CONFESSIONALE (Beichtstühle) DI TOSCANA" in München, "KUHNSTÜCKE" im Bergbauernmuseum in Diepolz/Allgäu, "KUHNIVERSUM" im Schwäbischen Bauernhofmuseum in Illerbeuren und zuletzt im Haus der Bayerischen Landwirtschaft in Herrsching.

Warum Kühe?

"Ich beschäftige mich nicht ausschließlich kühnstlerisch, aber gerne und seit langem schon mit Kühen, deren unaggressive Lebensart mich gerade in unseren unfriedlichen Zeiten anzieht. Gleich nach dem Krieg waren wir in Oberbayern evakuiert und ich hatte ersten Kontakt mit vom Krieg unberührten Kühen, deren fette Milch wohl lebensrettend für mich war. Als Erntehelfer in den Ferien bei Bauern gehörte die Begegnung mit den sanften , trotz Spitzbehornung Vertrauen einflößenden Kühen, wie sie da frühmorgens warmduftend im Stall das frische Gras mampften, das ich ihnen vorwarf, zu den bevorzugten Beschäftigungen auf dem Bauernhof. Im Frühjahr zu erleben, wenn die Kühe nach dem Winter zum ersten Mal wieder auf die Weide getrieben wurden, zu welchen Verrücktheiten sie in diesen Augenblicken fähig waren, öffnete den Blick auf die Abgründe, die sich hinter und unter der ansonsten so ruhig ausgeglichenen Wesensart unserer Kühe verbirgt. Damals sprach noch niemand von BSE."

Die Ausstellung ist geöffnet bis 24. Oktober 2019, freitags von 16 – 19 Uhr und samstags von 11 – 14 Uhr sowie nach Vereinbarung. Die Finissage ist am Donnerstag 24. Oktober um 19 Uhr.

Weitere Informationen zum Künstler Klaus Rost und seinem KUHNIVERSUM gibt es auf dessen Homepage unter www.kuhniversum.de.

[Anzeige] Neue Kursangebote für Kinder im EZETHERA, dem Europäischen Zentrum für Tanztherapie ab 9. September 2019

Neue Kursangebote für Kinder im EZETHERA, dem Europäischen Zentrum für Tanztherapie ab 9. September 2019Das 1986 von Susanne Bender gegründete "Europäische Zentrum für Tanztherapie" ist europaweit eine der wichtigsten Institutionen und eine feste Größe in dieser Fachdisziplin. In der Geyersperger Straße 25 steht ein umfassendes Kurs- und Therapieangebot zur Verfügung, viele der Veranstaltungen werden nicht nur von Therapeuten genutzt, sondern sind öffentlich zugänglich.

So gibt es seit letztem Jahr auch umfangreiche Tanz- und Theaterkurse für Kinder aller Altersgruppen. Vom "Zwergerltanz" über Ballett bis hin zum Jazztanz erwartet die Kinder (und auch Eltern und Großeltern) ein breites Angebot, bei denen die Kids sich ausprobieren, ihren Körper entdecken oder sich auch einfach mal austoben können.

Wenn Ihre Kleinen Spaß an kreativer Bewegung haben - dann sind Sie im EZETHERA richtig. Auf der Homepage des Zentrums für Tanztherapie gibt es weitere Informationen, das Kursangebot ist auch im LAIM-online Veranstaltungskalender zu finden.

EZETTHERA - Europäisches Zentrum für Tanztherapie
Geyerspergerstraße 25
80689 München

Tel: +49 (0)89 54662431
Fax: +49 (0)89 54662432
Email: info@tanztherapie-zentrum.eu

Laimer Unterführung ist ab 20. September gesperrt

Laimer Unterführung ist ab 20. September gesperrtIn Laim kommen die Arbeiten zur 2. Stammstrecke und der damit einhergehenden Umgestaltung des Laimer Bahnhofs in Fahrt - akut wird es bei uns am 20. September, dann wird die Laimer Röhre für den motorisierten Verkehr "dicht gemacht" - und für den Bau der neuen "Umweltverbundröhre" vorbereitet. Dazu zählt der Abriß eines ca. 30 Meter langen Teilstücks im nördlichen Bereich und die Erneuerung der Tunnelbeleuchtung.

Der Durchgangsverkehr muss sich wohl oder über andere Wege suchen. Bis zum Ende des Jahres werden Autofahrer auf Alternativrouten ausweichen müssen, um in den Münchner Norden zu gelangen - beispielsweise über die Pasinger Offenbachstraße oder die Friedenheimer Brücke, deren Parkspuren extra für das hohe Verkehrsaufkommen entfernt und durch eine eigene Busspur ersetzt worden sind. Beide Straßen sind seit jeher hochbelastete Verkehrsverbindungen - das Chaos insbesondere zu den Stoßzeiten ist vorprogrammiert. Busverbindungen, die bisher den Laimer Tunnel genutzt haben, werden umgeleitet oder unterbrochen. So wird die Buslinie 51 und die und die Nachtbuslinie N78 über Arnulfstraße, Friedenheimer Brücke und Landsberger Straße umgeleitet, die Linien 151 und 168 wenden in Nymphenburg Süd und am Laimer Bahnhof über die bestehende bzw. die eigens dafür eingerichtete Wendeschleife.

Radfahrer und Fußgänger können die westliche Unterführung - wenn auch verengt - weiterhin nutzen, der Zugang zur S-Bahn ist frei.

Dennoch: Da zeitgleich am Romanplatz, aber auch gegenüber in der Fürstenrieder- und in der westlichen Landsberger Straße größere Baumaßnahmen anstehen bzw. bereits laufen, können sich Laimer und Pendler auf einiges gefasst machen. Denn neben dem Individualverkehr müssen natürlich auch die Baustellentransporte durch die Nadelöhre geschleust werden.

Die Umweltverbundröhre selbst wird wohl erst im Jahr 2025 vollends fertiggestellt und ihrer Bestimmung übergeben werden können.

U5 bis nach Germering?

U5 bis nach Germering?Gremien der LH München im Gespräch mit Verantwortlichen in Germering

Die Bevölkerungsprognosen für den Münchner Westen prophezeien Zuwächse im hohen fünfstelligen Bereich. Schon jetzt entsteht in Freiham ein riesiges neues Wohngebiet, in dem in absehbarer Zeit rund 30.000 Menschen wohnen werden. In den letzten Jahren dämmerte es auch den letzten Münchner Stadträten, dass der Berufsverkehr in die Innenstadt nicht mit einer profanen Tramlinie abgefrühstückt werden kann. Und so wurden Forderungen laut, die geplante Verlängerung der U5 nicht in Pasing enden zu lassen - sondern bis nach Freiham weiterzuführen. Seit letztem Jahr ist das nunmehr beschlossene Sache.

Wie die Süddeutsche erfahren hat, fängt man bei der Stadt nun aber an, noch ein wenig ambitionierter und größer zu denken, um das Münchner Umland im Westen an die Landeshauptstadt anzukoppeln. So soll es erste Pläne geben, die U-Bahn-Linie über Freiham hinaus bis nach Germering weiterzubauen. Schon in den nächsten Tagen wollen Stadtbaurätin Elisabeth Merk und Baureferentin Rosemarie Hingerl mit verantwortlichen Stellen in der Großen Kreisstadt das Thema erörtern.

Knackpunkt sei die Finanzierung des Projekts, heißt es aus dem Rathaus. Die Weiterführung der U-Bahn nach Germering würde in mit rund 750 Millionen Euro zu Buche schlagen, etwa soviel wie die Baukosten von Laim nach Freiham. Erschwerend kommt hinzu, dass auf dem Weg nach Germering die A99 West gekreuzt werden müsste - problematisch und kostentreibend bei einer oberirdischen Schienenführung.

Dennoch, die Pläne haben ihren Reiz und sind durchaus zukunftsorientiert: Denn in Germering wohnen noch einmal rund 40.000 Menschen, die mit der U5 an das Münchner Stadtgebiet angeschlossen wären. SPD-Stadtrat Müller träumt bereits von einem Naherholungsgebiet mit Baggersee zwischen A99 und Germering - und zwar genau dort, wo derzeit das Beton- und Kieswerk steht, aus dem das Material für die Baustellen in Freiham geliefert wird.

Foto ©2017 MVV GmbH

 1. Münchner Club für Ausgleichs - und Gesundheitssport e.V.

Quick Info

» Notrufliste
» Apotheken-Notdienst
» Geldautomaten
» Glascontainer

Umfrage

» Nachverdichtung in Laim: Notwendig oder unverzeihliche Bausünde?

Termine/Veranstaltungen

So Mo Di Mi Do Fr Sa
    1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30 31    

» 16.10. EINE GANZ HEISSE NUMMER 2.0
» 16.10. NUREJEW - THE WHITE CROW
» 16.10. SYSTEMSPRENGER
» 16.10. LEBERKÄSJUNKIE
» 16.10. DOWNTON ABBEY
» 16.10. Ausstellung Sergio Beija-Flor-Poeta
» 16.10. ZUMBA für Groß und Klein
» 16.10. Die Kunst, gemeinsam zu tanzen
» 17.10. Nordic-Walking 50plus
» 17.10. Mittagstreff in Laim
» 17.10. Eltern-Kind-Kreativer-Tanz (ab Laufalter)
» 17.10. Kreativer Kindertanz 4-6 Jahre
» 17.10. Choreo & Tanz-Improv (6-10 Jahre)
» 17.10. Mit uns macht Helfen Freude!
» 17.10. Rückenfitness und Schwimmen
» 18.10. Theater für Kinder 6-8 Jahre
» 18.10. Fraunhofer Saitenmusik
» 19.10. Kabarett im INTERIM
» 20.10. Kasperltheater im Interim
» 20.10. Kretische Tänze
» 21.10. Zwergerltanz 4-6 Jahre
» 21.10. Zwergerltanz II 4-6 Jahre
» 21.10. Kreativer Kindertanz 4-5 Jahre
» 21.10. Boogie-Crazy-Hoppers
» 21.10. Fitness-Gymnastik und Schwimmen
» 22.10. Ballett - Anfänger 4-6 Jahre
» 22.10. Ballett - Fortgeschrittene 7-9 Jahre
» 22.10. Jazztanz 8-10 Jahre
» 22.10. Wild Horse City Dancers
» 22.10. Laimer Kammertonjäger
» 23.10. Brandschutz - Vortrag für Senioren
» 23.10. ZUMBA für Groß und Klein
» Kalender
» Alle 249 Termine

WEIN.GUT

Lokalnachrichten

Tag der offenen Tür in der Lukas-Grundschule

Die Lukas-Grundschule (staatlich anerkannt) in Hadern öffnet ihre Türen und läd...
» Weiterlesen

INTERNALE - Das Festival der akustischen Musik

Eine Veranstaltung des Bezirksausschuß 25 - München-Laim: Vom 7. bis zum 10. Nov...
» Weiterlesen

75. Unternehmerstammtisch in Laim

HAAG-Kommunikationsdesign und TAGWORX.NET laden ein zum 75. Unternehmerstammtisch ...
» Weiterlesen

Pkw erfasst Fußgänger und verletzt ihn schwer

Laim: Am Mittwoch, 09.10.2019, gegen 06:30 Uhr, befuhr ein 65-Jähriger mit seinem Pkw, Fo...
» Weiterlesen

Alten- und Service-Zentren feiern 40-jähriges Bestehen

Selbstbestimmt bis ins hohe Alter leben – damit dieser Wunsch möglichst oft Wirklichkei...
» Weiterlesen

Rückblick - der Stadtteil Laim im den 1960ern und heute - Fotoausstellung des Historischen Vereins Laim e.V. in der Stadtbibliothek Laim

Unter dem Motto "Gleicher Standort - verschiedene Ansichten" zeigt der Historische...
» Weiterlesen

Vorher / Nachher

Jetzt, wo der Denkmalschutz für die ehemalige Glockengießerei gefallen ist, sind...
» Weiterlesen

Am Rand der Wiesn - Abschlepper und Rikschas stehen bereit!

Für einen Besuch des Oktoberfests vertrauen trotz zahlreicher und vielfältiger ...
» Weiterlesen

Brand in einem Einfamilienhaus

Laim: Am Donnerstag, 03.10.2019, gegen 02:00 Uhr, bemerkte eine 55-jährige Bewohnerin ein...
» Weiterlesen

Rentner wird nach Geldabhebung ausgeraubt

Laim: Am Montag, 30.09.2019, gegen 20:15 Uhr, befand sich ein 75-jähriger Rentner mit sei...
» Weiterlesen

Französischer Tourist wird von S-Bahn erfasst und erliegt später seinen Verletzungen

Laim: Am Freitag, 27.09.2019, gegen 21:50 Uhr, befand sich ein 22-jähriger französischer...
» Weiterlesen

Kino hinter den Kulissen - Führung durch das Rex-Kino in Laim

Das 1954 gegründete Kino ist eines der letzten Stadtteilkinos in München. Im Sommer 2016...
» Weiterlesen
» Alle Lokalnachrichten zeigen

Lokalnachrichten als RSS-Newsfeed

RSS 2.0 Newsfeed

Newsletter

Einfach Email-Adresse eintragen und ABO klicken!

Login für registrierte Kunden



» Passwort vergessen?

Neukunden