Lokalnachrichten aus München-Laim und Umgebung
25 Jahre Super-Gau
Fukushima beherrscht noch immer die Nachrichtensendungen der Welt. Passend dazu jährte sich am 26.04. zum 25. Mal die Kernschmelze des Atom-Reaktors von Tschernobyl nahe der ukrainischen Stadt Prypjat - eine der verheerensten Nuklearkatastrophen der jüngeren Geschichte. Die meisten haben eine Erinnerung an den Tag des Super-Gaus und was sie damals gemacht haben, als sie davon erfuhren.Neben den unmittelbaren Zerstörungen durch die Explosion des Reaktors und den direkten Fallout wurden etwa 218.000 Quadratkilometer radioaktiv kontaminiert, fast drei Viertel dieser Gebiete liegen in Russland, der Ukraine und Weißrussland. Bedenkliche radioaktive Werte wurden jedoch auch von Skandinavien bis zum Balkan gemessen - auch Bayern hat messbar hohe Dosen radioaktiver Strahlung abbekommen.
Rund eine halbe Million Menschen wurden - viel zu spät - aus den umliegenden Gebieten evakuiert. Die genaue Zahl der Opfer ist bis heute nicht genau beziffert, zumal besonders in den ersten Tagen der Katastrophe von den damaligen Machthabern Informationen über das Unglück nur zögerlich veröffentlicht wurden.
Die Folgen sind noch lange nicht überwunden. Die IPPNW beschäftigt sich in einer Studie mit den Langzeitfolgen des Super-Gaus von Tschernobyl.
Einen ganz anderen Blickwinkel der Katastrophe zeigt Filatova Elena Vladimirovna, die vor knapp 3 Jahren eine Motorradtour durch die verseuchten Gebiete unternommen hat. Ihren Reisebericht sowie unzählige erschütternde Fotos können hier eingesehen werden.
Foto: Wikimedia Commons
Mit Dank an Werner Brandl
Eingetragen am 26.04.2011
» Alle Lokalnachrichten anzeigen










