Lokalnachrichten aus München-Laim und Umgebung
Neue Umfrage
Nach der Maibaum-Umfrage hat sich LAIM-online gleich wieder eines anderen Themas angenommen, welches im Gezänk der letzten Zeit etwas untergegangen ist. Aber auch hier kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass Parteienideologie wichtiger ist, als ein einheitliches, tragfähiges Verkehrskonzept für die Münchner Bürger. Es geht um die Trambahnlinie zwischen Romanplatz und Aidenbachstraße, wobei ein Großteil der Strecke über die Fürstenrieder Straße verlaufen würde.Die CSU München Süd sperrt sich gegen die Verbindung durch die Fürstenrieder Straße und verweist auf die hohen Kosten, die für den Umbau anfallen würden. Außerdem wird ein Dauerstau auf der Fürstenrieder Straße befürchtet, da mindestens eine Fahrspur der Straßenbahn weichen müsste. Aus Sicht der CSU ist für eine gute ÖPNV-Verbindung zwischen Aidenbachstraße und Romanplatz die Buslinie 51 ausreichend.
Rot/Grün hingegen spricht sich für die Nord/Süd-Verbindung aus. Die Fraktion verweist auf die hohe Akzeptanz der Tram beim Fahrgast (man rechnet mit einem Zugewinn von mehr als 5000 Fahrgästen täglich auf dieser Strecke) und führt im Gegensatz zur CSU niedrige Bau- und Betriebskosten ins Feld. Zudem wird auf die dadurch entstehende weitaus höhere Lebensqualität entlang der Strecke verwiesen, zumal die Umweltverbundröhre unter den Bahngleisen der S-Bahn im Grundsatzbeschluß vom Stadtrat beschlossen ist.
Stimmen Sie ab, hinterlassen Sie Ihre Meinung! Erhoffen Sie sich Vorteile für Ihren Stadtteil bei einer Streckenführung durch die Fürstenrieder Straße? Oder sind Sie der Meinung, dass unsere 'Stadtautobahn' erhalten bleiben sollte und Busse ausreichen für den öffentlichen Personennahverkehr?
Eingetragen am 08.05.2006
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