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7544 Lokalnachrichten aus München-Laim und Umgebung


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Verschwunden? - Bewahrt! Relikte aus einer vergangenen Zeit in Laim

Verschwunden? - Bewahrt! Relikte aus einer vergangenen Zeit in LaimWer hat schon vor 10 Jahren in einem Kurzwarengeschäft oder einem Raumausstatter Geschäft in Laim fotografiert?
Wie sah es vor 15 Jahren in der Siglstraße aus?
Wer erinnert sich noch an die Glockengießerei Oberascher?
Wer weiß noch etwas über den großen bayerischen Rangierbahnhof in Laim?

Dies alles ist heute nicht mehr möglich! Welche Überreste aus dem „vergangenen“ Laim gibt es überhaupt noch?

Mitglieder des Historischen Verein Laim e. V. haben oft rechtzeitig noch auf den Kameraknopf gedrückt und nicht mehr wiederholbare Bilder gesichert. Aufmerksame Spender haben rechtzeitig den Wert bestimmter Relikte erkannt und diese gesichert. Manches davon wurde dem Historischen Verein zur Aufbewahrung übergeben.

Der Historische Verein Laim e.V. möchte Ihnen einige dieser Relikte am Donnerstag, 15.10.2026 ab 18.00 Uhr in „Natur“ in einer Ausstellung im INTERIM, Laimer Anger 2 zeigen.

Wegen der Einmaligkeit der Gegenstände ist eine länger dauernde Ausstellung nicht möglich! Bitte haben Sie dafür Verständnis. Den ganzen Oktober, November und Dezember über zeigen wir ihnen als Ersatz Bilder dieser Relikte im INTERIM am Laimer Anger.


Eingetragen am 10.10.2026
Quelle: Historischer Verein Laim e.V.

Der Widerstandskiosk: Neuer Erinnerungsort an Margot und Ludwig Linsert in Laim

Der Widerstandskiosk: Neuer Erinnerungsort an Margot und Ludwig Linsert in LaimKünstlerin Cora Piantoni eröffnet am 9. Oktober 2026 in der Fürstenrieder Straße 46 einen Erinnerungsort an das Münchner Ehepaar Linsert

Mit dem Kunstprojekt „Der Widerstandskiosk“ erinnert die Künstlerin Cora Piantoni an Margot und Ludwig Linsert und ihren Widerstand gegen das NS-Regime. Der neue Erinnerungsort in der Fürstenrieder Straße 46 wird am Freitag, 9. Oktober 2026, um 18 Uhr offiziell eröffnet. Interessierte sind herzlich eingeladen.

Die Einführung übernimmt Ludwig Eiber vom Archiv der Münchner Arbeiterbewegung. Anschließend sprechen Cora Piantoni, der Historiker Andreas Heusler (Verein Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V.) und die Kuratorin Anke Hoffsten (NS-Dokumentationszentrum München) über das Projekt, die Geschichte der Linserts und die Bedeutung lokaler Erinnerungsorte.

Unterstützt wird das Projekt vom Verein Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V., der Eisenbahner-Baugenossenschaft München sowie vom Bezirksausschuss 25 Laim der Landeshauptstadt München.

Auf einen Blick
Was: Eröffnung des Erinnerungsorts „Der Widerstandskiosk“ von Cora Piantoni
Wann: Freitag, 9. Oktober 2026, 18 Uhr
Wo: Fürstenrieder Straße 46, 80686 München (Laim)
Programm: Einführung von Ludwig Eiber, anschließend Gespräch mit Cora Piantoni, Andreas Heusler und Anke Hoffsten
Unterstützung: Verein Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V., Eisenbahner-Baugenossenschaft München, Bezirksausschuss 25 Laim

Eingetragen am 10.10.2026

St. Philippus: Laimer Spielwiesn am Samstag, 10. Oktober ab 17:00 Uhr

St. Philippus: Laimer Spielwiesn am Samstag, 10. Oktober ab 17:00 UhrAm 10. Oktober ist wieder Spieleabend im Pfarrverband! Es sind alle Altersklassen mit Lust am Spielen nach St. Philippus eingeladen.

Wir starten ab 17:00 Uhr im Pfarrsaal, späteres Einsteigen ist immer möglich. Es wird eine große Auswahl an Gesellschafts- und Kartenspielen vorhanden sein, bringt aber auch gerne eure eigenen Spiele mit.

Getränke können vor Ort erworben werden; kleine Speisen oder Snacks/Chips darf gerne jeder mitbringen (kein Muss!).

Ansprechpersonen:
Nicole und Ralf Isermann, risermann(at)hotmail.com
Martin Beier, martin.beier(at)live.de

Eingetragen am 09.10.2026
Quelle: Pfarrverband Laim

Die Verkehrspolizeiinspektion Verkehrserziehung des Polizeipräsidiums München bietet einen Sicherheitskurs für Senioren an

Die Verkehrspolizeiinspektion Verkehrserziehung des Polizeipräsidiums München bietet einen Sicherheitskurs für Senioren anDer Straßenverkehr stellt wegen seiner zunehmenden Dynamik und Komplexität immer höhere Anforderungen an alle Verkehrsteilnehmer. Die Menschen und damit auch die Verkehrsteilnehmer werden älter, erfreuen sich längerer Gesundheit und sind viel mobiler. Wie die Statistiken zeigen, sind gerade Personen ab 65 Jahren mit einem steigenden Anteil bei Verkehrsunfällen beteiligt.

Damit Sie sich vor solchen Verkehrsgefahren schützen können, bieten wir ein spezielles Sicherheitstraining für diese Altersgruppe an, das gleichermaßen Radfahrer, Fußgänger und Fahrzeugführer anspricht. In kleinen Gruppen sollen sie lernen, kritische Situationen zu erkennen und zu bewältigen, damit sie später im Alltag selbstbewusster und kompetenter auftreten können.

Ergänzt wird der Sicherheitskurs durch Kriminalprävention, bei der unter anderem über das Phänomen der Trickbetrügerei informiert und Themen der Zivilcourage besprochen werden.

Der Sicherheitskurs wird durch die Verkehrspolizeiinspektion Verkehrserziehung München in den Räumlichkeiten der Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, angeboten.

Die nächsten Termine für den Sicherheitskurs für Senioren in München finden am Donnerstag, 22.10.2026 und am Donnerstag, 19.11.2026 statt.

Die Teilnahme am Sicherheitskurs ist kostenlos.

Bei Interesse und für weitere Informationen zu den Veranstaltungen melden Sie sich bitte unter der Telefonnummer 089/6216-3616 (Mo. - Fr.: 09.00 Uhr – 14.00 Uhr) oder per Mail: verkehrserziehung.muenchen@polizei.bayern.de an.

Eingetragen am 09.10.2026
Quelle: Polizeipräsidium München

Stadtrat gibt grünes Licht für neuen Bildungscampus Westpark

Der neue Bildungscampus Westpark kann endlich konkret geplant werden: Heute hat der Planungsausschuss des Münchner Stadtrats den Aufstellungsbeschluss für das Areal in Sendling-Westpark zwischen Fürstenrieder Straße und Westpark gefasst. Das bedeutet grünes Licht für den Neubau des Erasmus-Grasser-Gymnasiums, die Erweiterung des Ludwiggymnasiums, eine neue Realschule, den Neubau von Grundschulen samt Sportanlagen und ein Haus für Kinder. Der Campus soll außerhalb der Schulzeiten für die Allgemeinheit nutzbar sein. Der heutige Beschluss geht auf eine CSU-Initiative aus dem Jahr 2013 zurück – jetzt kann es endlich losgehen mit der konkreten Planung.

Bereits heute befindet sich am Westpark ein Schulstandort, der jetzt zu einem größeren Campus erweitert werden soll. Um diesen Bildungscampus zu realisieren, war bereits im Jahr 2018 das Gelände der ehemaligen Landesgehörlosenschule mit der Stadt getauscht worden. Zuletzt wurde dieses Areal temporär zur Unterbringung von Geflüchteten in Leichtbauhallen genutzt.

Mit dem heutigen Beschluss wurden die Planungsziele auch hinsichtlich des Erhalts der teilweise denkmalgeschützten Gebäude sowie der Gestaltung von Grünflächen festgeschrieben. Der Baumbestand soll so weit wie möglich erhalten bleiben.

Veronika Mirlach, Stadträtin und stv. Fraktionsvorsitzende: „Dieser Beschluss ist ein Meilenstein für die Zukunft des Schulstandorts am Westpark. Wir brauchen im stark wachsenden Münchner Südwesten dringend mehr Plätze für Schülerinnen und Schüler. Der neue Campus soll ein gemeinschaftlicher Ort werden, an dem Erziehung und Bildung für verschiedene Altersgruppen gelingt – und von dem auch alle Bürgerinnen und Bürger durch Grün- und Sportflächen profitieren. Als CSU haben wir über alle politischen Ebenen hinweg lange für den Bildungscampus gekämpft und begrüßen den heutigen Beschluss daher sehr.“

Eingetragen am 07.10.2026
Quelle: CSU Stadtratsfraktion im Münchner Stadtrat

Stadtpark Pasing: Sehr niedriger Wasserstand der Würm

Stadtpark Pasing: Sehr niedriger Wasserstand der WürmNicht nur in der Würm war der Abfluss über die letzten zwei Monate sehr niedrig. An den Pfählen sind deutlich die früheren Fließmarkierungen erkennbar. Fachleute mahnen: Angesichts der Trockenheit in diesem Jahr ist beim Wasser ein Umdenken erforderlich!

Wasser möglichst schnell abzuleiten und nasse Flächen trockenzulegen, sei die Methode der letzten Jahrhunderte gewesen. Angesichts der schmelzenden Gletscher stehen wir jetzt vor der Aufgabe, Wasser so gut als möglich in Landschaft und Fläche zurückzuhalten. Gewässer, Auen und Wälder müssen umso mehr zu Wasserspeichern werden.

Text / Foto: WeB


Eingetragen am 06.10.2026

Unter dem Hammer: MVG versteigert Fundsachen online

Unter dem Hammer: MVG versteigert Fundsachen onlineVon nordkoreanischen Briefmarken über Sonnenbrillen bis zur Weihnachtsdeko: Die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) versteigert am Mittwoch, 14. Oktober, wieder liegengebliebene Gegenstände aus U-Bahn, Tram und Bus. Die Auktion findet ab 11 Uhr live im Internet statt und wird online präsentiert.

Zur Auktion kommen Fundsachen aus dem MVG-Fundbüro, die nach mindestens sechs Monaten nicht abgeholt wurden. Unter den Auktionsgegenständen sind auch Laptops, Smartphones, Kleidung, eine Geige, Gedenkmünzen und -briefmarken des ersten Concorde-Flugs von London nach Bahrain, Schmuck, ein Plattenspieler, Fußball-Fanartikel, Münzen, Banknoten sowie Überraschungs-Koffer und -Taschen.

Die zur Versteigerung stehenden Fundstücke können ab sofort bis Dienstag, 13. Oktober, zu den regulären Öffnungszeiten im MVG-Fundbüro besichtigt werden.

Die Auktion wird im Auftrag der MVG von Rockmann Industrie-Auktionen durchgeführt. Der Link zum Online-Katalog der Auktion sowie weitere Infos zum Fundbüro stehen auf mvg.de/fundbuero zur Verfügung.

Eingetragen am 06.10.2026
Quelle: Stadtwerke München GmbH

Mozart-Requiem und Rutter-Requiem

Mozart-Requiem und Rutter-Requiem In seinem Herbstkonzert widmet sich der Paul-Gerhardt-Chor dem Requiem von Wolfgang Amadeus Mozart sowie dem Requiem von John Rutter: Zwei Totenmessen, in denen in faszinierenden Klangfarben die christliche Vorstellung von Gericht und Gnade, menschlichem Sterben und ewigem Leben musikalisch dargestellt wird.

Die Mitwirkenden sind:
Gisela Weinberger, Sopran, Regine Jurda, Alt, Q-Won Han, Tenor, Raphael Sigling, Bass, das Münchner Oratorienorchester sowie der Paul-Gerhardt-Chor unter Leitung von Ilse Krüger.

Eintrittskarten zwischen 20 und 30 Euro gibt es u.a. im Pfarrbüro der Paul-Gerhardt-Kirche, bei Bücher Hacker, über München-Tickt sowie unter www.paul-gerhardt-chor.de.


Eingetragen am 06.10.2026

BA-Sitzung am 8. Oktober

BA-Sitzung am 8. OktoberDer Bezirksausschuss Laim (BA25) tagt einmal im Monat. Dieses Mal trifft sich das Gremium im Saal des ASZ Laim am Kiem-Pauli-Weg 22. Die Sitzung beginnt 19:30 und ist öffentlich.

Zu Beginn jeder Sitzung können die Laimer Bürgerinnen und Bürger ihre Anregungen und Probleme vorbringen und Anfragen oder Anträge stellen.

Am 8. Oktober werden wieder Vorschläge und Eingaben Laimer Bürger thematisiert sowie Entscheidungsfälle in Laim besprochen. Wie immer stehen jede Menge Themen auf der Agenda, die den Laimerinnen und Laimern unter den Nägeln brennen.

Stadtteilpolitik lebt vom Mitmachen - meckern, granteln und mosern allein hilft nicht. Wenn Sie sich aus erster Hand über die Brennpunkte in Laim informieren oder die Dinge in Laim mitgestalten wollen: Auf geht's zur BA-Sitzung am 8. Oktober!

Weitere Informationen gibt es auf der Homepage des BA 25 Laim.

Eingetragen am 05.10.2026

Brunnenfest in der Alten Heimat

Brunnenfest in der Alten HeimatKaum ein anderes Viertel steht in München so für Solidarität, Zusammenhalt und Neubeginn wie die Alte Heimat.

Das Quartier wurde in der Nachkriegszeit errichtet, um evakuierten Münchner Bürger*innen nach ihrer Flucht wieder ein Zuhause zu geben. Das Projekt wurde durch einen bürgerschaftlichen Verein angestoßen und durch gesammelte Spendengelder finanziert.

Um die Spender*innen von damals zu würdigen, wurde 1962 ein Brunnen mit ihren eingravierten Namen auf dem Quartiersplatz errichtet. Er stellte lange Jahre das Herzstück der Siedlung dar und ihm zu Ehren begingen die Bewohner*innen der Alten Heimat jedes Jahr ihr Brunnenfest. Diese Tradition endete 2019, als der Stifterbrunnen aufgrund von Baumaßnahmen eingelagert werden musste.

Umso erfreulicher ist es, dass der Brunnen nun auf den neugestalteten Quartiersplatz zurückgekehrt ist. Wir möchten die Wiedereinweihung feiern – im Rahmen der alten Tradition des Brunnenfestes. Dazu laden wir Sie herzlich ein am

Freitag, 16. Oktober 2026 ab 14 Uhr
Quartiersplatz vor dem Nachbarschaftstreff in der Alten Heimat
Kiem-Pauli-Weg 26/30

Neben verschiedenen Redebeiträgen wird es Gelegenheit geben, mit den Bewohner*innen der Alten Heimat im informellen Rahmen ins Gespräch zu kommen.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und bitten um Zu- oder Absage bis zum 2. Oktober an die Adresse einladung@muenchner-wohnen.de.

Foto: Klaus Biedermann, Übergabe des Spenderbrunnens in der Evakuierten-Siedlung "Alte Heimat", Sonderdruck aus dem Beck-Kalender 1963 "München - Stadt der Lebensfreude"

Eingetragen am 05.10.2026

Feuerwehreinsatz in München-Laim: Funkenflug führt zu nächtlicher Türöffnung durch Einsatzkräfte

Feuerwehreinsatz in München-Laim: Funkenflug führt zu nächtlicher Türöffnung durch EinsatzkräfteEin beobachteter Funkenflug hat am Donnerstagabend, den 1. Oktober 2026, einen größeren Einsatz von Feuerwehr und Polizei im Stadtteil Laim ausgelöst.

Gegen 20:45 Uhr bemerkten aufmerksame Bewohner eines Mehrfamilienhauses in der Perhamerstraße eine unübliche Funkenbildung außerhalb ihres Balkons. Aus Sorge vor einer möglichen Brandentwicklung alarmierten die Anwohner die Notrufzentrale. Die Integrierte Leitstelle entsandte daraufhin umgehend mehrere Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr mit Blaulicht zur angegebenen Adresse.

Vor Ort konnten die Einsatzkräfte das Geschehen rasch einer bestimmten Wohnung im Gebäude zuordnen. Da auf wiederholtes Klopfen und Läuten niemand reagierte und eine akute Gefahr im Verzug nicht ausgeschlossen werden konnte, musste die Wohnungstür durch die Feuerwehr gewaltsam geöffnet werden, um den Innenbereich zu kontrollieren.

Ebenfalls vor Ort waren Beamtinnen und Beamte der zuständigen Polizeiinspektion Laim (Rapotostraße). Nachdem die Überprüfung der Räumlichkeiten abgeschlossen und das Objekt wieder ordnungsgemäß verschlossen worden war, hinterließen die Polizisten für die derzeit abwesenden Bewohner ein entsprechendes Informationsschreiben an der Wohnungstür. Über die genaue Ursache des Funkenflugs sowie eventuelle Sachschäden liegen derzeit noch keine detaillierten Erkenntnisse vor.

Text u. Bild: WeB

Eingetragen am 05.10.2026

Lesecafé in St. Stephan - für Erwachsene und Kinder

Lesecafé in St. Stephan - für Erwachsene und KinderAm Samstag, den 24. Oktober lädt die Pfarrei St. Stephan (Zillertalstr. 47) von 15-17 Uhr zu einem gemütlichen Vorlese-Nachmittag ein.
Gerade in unserer schnelllebigen Zeit ist es wichtig, immer wieder zur Ruhe zu kommen. Was kann es Schöneres geben, als an einem Herbstnachmittag Kaffee und Kuchen zu genießen und dabei Geschichten zu lauschen?
Im Pfarrsaal gestalten Tanja Günther und Anna-Maria Zihl ein Programm für Erwachsene mit Kurzgeschichten, Gedichten und Kapitel aus Romanen; Birgit Bernhard liest eigene Texte.
Die Kinder dürfen sich auf Märchen, lustige Bildergeschichten und das japanische Kamishibai-Theater freuen, präsentiert von Marta Artmeier und Brigitte Leitinger-Khan.

Das Vorlese-Team freut sich auf viele kleine und große Zuhörerinnen und Zuhörer.
Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

Eingetragen am 02.10.2026
Quelle: Freunde und Förderer der Stephaner Kirchenmusik e.V.

Westbad: Hallenbad und Sauna öffnen am 14. Oktober

Westbad: Hallenbad und Sauna öffnen am 14. Oktober• Filtersanierung für Hallenbad abgeschlossen
• Arbeiten am Sole-Warmaußenbecken laufen noch
• vorübergehend 20 % Rabatt auf den Schwimmbadeintritt

Die gute Nachricht für alle Freundinnen und Freunde des Westbads: Am Mittwoch, 14. Oktober, öffnen Hallenbad und Sauna wieder für die Badegäste. Die Stadtwerke München haben in den vergangenen Monaten die Filteranlage des Hallenbads auf den neuesten Stand gebracht. Wenn in den kommenden Tagen die letzten Handgriffe im aufwändigen Projekt getan sind, wird die Anlage erstmals in Betrieb genommen. Nach einer abschließenden Prüfung der Beckenwasser-Werte durch das SWM Labor können die Becken wieder für Besucherinnen und Besucher öffnen.

20 Prozent Rabatt beim Schwimmbadeintritt
Während innen dann schon wieder geschwommen wird, wird im Außenbereich weiter gearbeitet und die Filteranlage des Sole-Warmaußenbeckens saniert. Dieses kann somit vorerst nicht genutzt werden.

Bis den Gästen im Westbad wieder alle Angebote zur Verfügung stehen, reduzieren die SWM den Schwimmbad-Eintrittspreis um 20 Prozent. So kostet die reguläre Tageskarte für das Hallenbad inklusive Saunalandschaft 14 Euro (statt 17,50 Euro), ermäßigt 8,40 Euro (statt 10,50 Euro), Familienkarte 30,50 Euro (statt 38,10 Euro). Ein entsprechender Rabatt gilt auch für den Besuch mit München-Pass und für das Kurz- und Spätschwimmen. Kinder unter 6 Jahren haben wie immer in Begleitung Erwachsener freien Eintritt.

Die SWM danken den Badegästen für das gezeigte Verständnis in der Sanierungszeit. Die Arbeiten dienen der langfristigen Sicherung eines zuverlässigen Badebetriebs.

Westbad: Weinbergerstraße 11, Tram 19, Bus 57
Öffnungszeiten: täglich 7.30 Uhr bis 23 Uhr

Foto: Mummelgrummel Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported

Eingetragen am 01.10.2026
Quelle: Stadtwerke München GmbH

Jahrestag des Anschlags auf das Oktoberfest - Spätfolgen

Jahrestag des Anschlags auf das Oktoberfest - SpätfolgenAn vielen dieser Gedenkveranstaltungen hab ich seither teilgenommen, auch schon, als man gleich hinterher meinte, den oder die Täter in der linken Szene verorten zu können.

Nachdem die Ermittlungen eingestelllt worden waren, hatte ein Rechtsanwalt zusammen mit dem BR-Journalisten
Ulrich Chaussy die Unterlagen durchforscht. Dabei sind sie auf Ungereimtheiten und erhebliche Widersprüche gestoßen, die ihnen keine Ruhe mehr ließen. Im Film "Der blinde Fleck" ist das beeindruckend dargestellt.

Von Beginn an erinnert seitdem die Jugend des DGB an dieses schreckliche Ereignis, unterstützt vom Kulturreferat Münchens. An Stelle von OB Dominik Krause, der bei der Entscheidung für Olympia gebunden war, hatte die zweite Bürgermeisterin Mona Fuchs gesprochen. Sie erklärte, daß dieser Tag für die Stadt Verpflichtung sei, den Betroffenen zur Seite zu stehen.

Beim diesjährigen Gedenken waren neben den Angehörigen der Opfer erstmals die Erlebnisse der Menschen im Mittelpunkt, die spontan zu Ersthelfern geworden waren, schlichtweg deshalb, weil sie sich zu der Zeit am Unglücksort befunden hatten.
Ramin Assisi war einer von ihnen. Er hatte die Kraft und Stärke, seine Erlebnisse von damals am Mikrophon zu schildern. Ich habe sie aus der Erinnerung aufgeschrieben:

"Auf dem Weg nach Hause knallte es plötzlich fürchterlich. Gleichzeitig war, wie in der Silvesternacht, der Geruch von Sprengstoff in der Luft. Die Ecke eines Kiosks hatte die Druckwelle der Explosion für ihn etwas abgeschwächt. Vor ihm auf dem Boden lag ein Mann, dem ein Bein fehlte. Es war ihm bei Detonation abgerissen worden. Aus dem Rest spritze sein Blut in hohem Bogen. Der Versuch, es abzubinden, hatte zunächst kaum Wirkung. Erst als er mit aller Kraft den rutschigen Gürtel zuzog, verminderte sich der Blutstrom.

Gleich in der Nähe lag ein Mann mit einer schweren Kopfverletzung. Das Gesicht sei völlig entstellt gewesen. Seine Frau kniete bei ihm und versuchte, zu helfen. Ihren Schrei, als sie erkannte, dass es mit ihm zu Ende gehen würde, hat er noch heute im Ohr.

Als irgendwann genügend Hilfe und Einsatzkräfte vor Ort waren, machte er sich auf den Heimweg. Durch das Vorangegangene war er voller Blut. Unterwegs hörte er Bemerkungen der Art, auf welcher Horrorparty er denn wohl gewesen sei.

In der Folgezeit habe er durchgehend gearbeitet, jahrelang nur funktioniert, sei auch nicht krank gewesen.
Erst mit der Berichterstattung über die Wiederaufnahme der Ermittlungen und der Anblick der dazu veröffentlichen Fotos hätte ihn das Erlebte eingeholt. Er erkrankte an einer posttraumatischen Belastungsstörung, war nach einen Zusammenbruch arbeitsunfähig und kam in eine Klinik. Seine Erkenntnis: Wie körperliche Verletzungen brauchen auch seelische Wunden eine gute Behandlung, sonst heilen sie nicht!

Er erinnerte auch an an die Toten und ihre Familien. Es sei kein unabwendbares Ereignis gewesen, das sie betroffen hätte, denn Ursache sei ein Täter mit rechtsextremen Gesinnung gewesen.

Anschließend verlas die Sprecherin der DGB-Jugend die Namen der Opfer. Wegen des internationalen Publikums waren der Anlass des Gedenkens und die Namen der Opfer auch in englischer und italienischer Sprache bekanntgegeben worden, wie sie auch auf der Stele, die von einer Stahlwand mit Splitterlöchern umrahmt ist, genannt sind.

Im Anschluss legten die Anwesenden dort rote Nelken nieder. Dabei war auch Münchens Polizeipräsident und der Leiter der Wiesn-Wache.

Gleich im Anschluss strömten die auf Einlass Wartenden am Ort des Gedenkens vorbei. Ein Platz im Festzelt war an diesem Tag für viele das Wichtigste.

Text: Werner Brandl
Foto: Thomas Witzgall

Eingetragen am 01.10.2026

Sendling-Westpark: Verkehrsunfall zwischen Pkw und Trambahn - eine Person verletzt

Sendling-Westpark: Verkehrsunfall zwischen Pkw und Trambahn - eine Person verletztAm Dienstag, 29.09.2026, gegen 18:50 Uhr, fuhr ein 83-jähriger Deutscher mit Wohnsitz in München mit einem Porsche Pkw auf der Westendstraße in Richtung Tübinger Straße. An der Einmündung zur Fachnerstraße wollte der 83-Jährige wenden. Hierzu war es nötig, die mittig verlaufenden Straßenbahnschienen zu überqueren.

Zeitgleich fuhr eine Straßenbahnfahrerin der Linie 18 im Gleisbereich parallel zum 83-Jährigen. Als der 83-Jährige wendete, kam es zum Zusammenstoß zwischen dem Pkw und der Straßenbahn. Der Pkw wurde auf den Gehweg geschoben und kollidierte mit einer Ampel, einem Verkehrszeichen und einem Zaun.

Der 83-Jährige wurde leicht verletzt und vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.

Die beiden Fahrzeuge wurden erheblich beschädigt und es entstand ein Gesamtschaden im sechsstelligen Bereich.

Die Unfallstelle musste für über zwei Stunden komplett gesperrt werden. Es kam zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen.

Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Eingetragen am 30.09.2026
Quelle: Polizeipräsidium München

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