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Cuba Cars - Fotoausstellung Josef Stöger

Cuba Cars - Fotoausstellung Josef StögerKuba hatte schon immer seinen besonderen Reiz. Zahlreiche Künstler, Abenteurer und Lebemänner hat die Karibikinsel in den Bann gezogen und nicht wieder losgelassen. Auch die politischen Wirren in den 50er Jahren und die Regentschaft Fidel Castros konnten daran nichts ändern - im Gegenteil: Der kubanische Weg hat für viele immer noch seinen Reiz und ein Besuch auf der Insel weckt nostalgische Gefühle.

Das liegt sicher am reichhaltigen kulturellen Erbe auf der Insel und der feurigen Salsa-Musik, die aus den unzähligen Tavernen der kubanischen Hauptstadt dringt. Dann wäre da noch der Havanna-Rum, auf den Hemingway versessen war und der weltweit einen geradezu legendären Ruf genießt. Vor allem aber begeistern die vielen amerikanischen Straßenkreuzer, die aus Ermangelung an Neufahrzeugen noch immer auf Kubas Straßen unterwegs sind.

Der Laimer Fotograf Josef Stöger hat die Insel 2014 bereist und hunderte dieser Exoten fotografiert, von denen einige auf deutschen Automärkten durchaus respektable Preise erzielen würden. Zumal viele der alten Autos von ihren Besitzern liebevoll gepflegt werden und in einem erstaunlich guten Zustand sind. So haben sich auf Kuba Automarken erhalten, über die die Geschichte anderenorts schon längst den Mantel des Vergessens gebreitet hat: Studebaker, Tucker, Packard, Buick und wie sie alle heißen.

Erlebens Sie die Hauptstadt Havanna und die gesamte Insel einmal aus einer ganz anderen Perspektive. In der Fotoausstellung "Kuba" zeigt Josef Stöger, was alles auf kubanischen Straßen unterwegs ist. Er portraitiert lebensfrohe Menschen, farbenprächtige Altautos und Häuserzeilen, denen Patina und fehlender Putz erst seinen ganz besonderen Reiz verleiht. Und Che Guevara schaut versonnen von vielen Fassaden herab.

Neuauflage der im Frühjahr coronabedingt abgesagten Ausstellung. Die Ausstellung kann ab 29. Oktober 2020 in kleinen Gruppen im ASZ Laim besichtigt werden

Achtung! Aufgrund der Corona-Gefahr gelten die aktuellen Hygienemaßnahmen! Im ASZ Laim verkehren überwiegend Senioren, die durch die Nichteinhaltung unnötig in Gefahr gebracht würden. Bitte achten Sie aufeinander!

Ludlstraße bekommt Nachbarschaftstreff

Ludlstraße bekommt NachbarschaftstreffAls im Frühjahr 2019 die Bagger in der Ludlstraße noch tiefe Löcher aushoben, hatten Alexandra Gaßmann und Johann Stadler von der CSU-Fraktion im Münchner Stadtrat bereits einen Antrag auf einen Nachbarschaftstreff gestellt. Zum einen, weil das neue Quartier einen hohen Anteil an geförderten Wohnungen haben wird - und Hilfs- und Beratungsanfragen geradezu zu erwarten sind. Zum anderen gibt es ganz in der Nähe bereits einen Nachbarschaftstreff in der Alpenveilchenstraße - die neuen Räume könnten gewissermaßen als Außenstelle betrieben werden.

Auch das Sozialreferat sieht den aktuellen Bedarf für einen Nachbarschaftstreff im Bereich der Ludlstraße - und so wurde dem Antrag nun stattgegeben. Sogar die Finanzierung ist bereits in die Wege geleitet, das Budget soll im kommenden Jahr vom Stadtrat abgesegnet werden. Die evangelische freikirchliche Gemeinde Hadern wird auch im neuen Haus die Federführung übernehmen und das Programm organisieren.

Laimer Kalender 2021

Laimer Kalender 2021Es ist schwer zu glauben, aber auch dieses Jahr hat nur noch 2 Monate. Da ist es an der Zeit, um sich einen Kalender für das neue Jahr zu besorgen.

Gut, dass der Laimer Fotograf Josef Stöger auch heuer einen "Laimer Kalender" herausgibt - und das mittlerweile im zehnten Jahr. Wie in den Vorjahren auch, hat Stöger bei unzähligen Spaziergängen im Stadtteil Menschen, Momente, Gebäude und Perspektiven abgelichtet. Die besten Motive sind auf 13 Seiten im Format 30 x 20 cm auf hochwertig bedrucktem Kunstdruckpapier abgebildet.

Auch neben seiner Arbeit am Laimer Kalender ist Josef Stöger unterwegs, um Personen und Zeitgeschichte im Bild festzuhalten. So engagiert sich der Fotograf im Historischen Verein und sorgt auch dort für gute Bilder. Im Rahmen eines VHS-Projektes mit Fotografen-Kollegen entstand in Jahren akribischer Fotoarbeit die Broschüre "Achse im Wandel", in der die baulichen Veränderungen entlang der Eisenbahnstrecke zwischen dem Münchner Hauptbahnhof und dem Pasinger Bahnhof dokumentiert wurden.

Natürlich fotografiert Stöger nicht nur im Münchner Westen, häufig ist der Laimer Fotograf im Ausland unterwegs. Von Alaska über Kanada, Belize, Kuba, Oman, Jordanien, Iran, auf den Azoren und quer durch Europa hat Stöger Motive gefunden, die inzwischen in Fach- und Naturzeitschriften sowie bei zahlreichen Ausstellungen ein breites Echo gefunden haben. Wer mehr über Josef Stöger und sein Werk erfahren möchte, sollte sich die Homepage des Laimer Fotografen ansehen.

Der neue Laimer Kalender ist für 12.- Euro im Laimer Buchhandel (Bücher Hacker) erhältlich. Es wird der letzte Laimer Kalender sein, den Josef Stöger herausgibt - in Zukunft wird er uns mit anderen Projekten überraschen (man munkelt von einem Bildband, der im Entstehen ist).

LAIM-online verlost wieder einige Exemplare. Senden Sie uns ein E-Mail oder hinterlassen Sie einen "Daumen nach oben" in den sozialen Netzwerken. Die Gewinner werden unter Ausschluss des Rechtsweges ermittelt und per E-Mail oder Nachricht informiert.

Elli und der Weltraumtraum - Puppentheater im Nachbarschaftstreff Blumenau

Elli und der Weltraumtraum - Puppentheater im Nachbarschaftstreff BlumenauEin Stück über Anderssein und das Schöne daran.

Die kleine Elli bekommt die einmalige Gelegenheit einen Ausflug zum Planeten Ritzeratzerutz zu machen. Dort erwartet sie nicht nur eine unbekannte Welt, sondern auch allerhand wunderliche Wesen, die einen ganz gelb, die anderen ganz grün. Zu dumm, dass die einen nichts mit den anderen zu tun haben wollen und deshalb alle schlecht gelaunt sind.
Da macht Elli eine Entdeckung, die mit etwas Glück und Geschick alles verändern kann…

Elli und der Weltraumtraum
Ein Puppentheaterstück der Fröhlichen Kinderbühne für Kinder von vier bis acht Jahren (ohne Begleitpersonen)
Samstag, 14. November von 15-16 Uhr im
Nachbarschaftstreff Blumenau
Rolf-Pinegger-Straße 5
80689 München

Eintritt frei!

Begrenzte Teilnehmerzahl.
Bitte anmelden: 089-45207060.


Es geschehen noch Zeychen und Wunder - das Laimer Bürgerzentrum soll schneller fertig werden

Es geschehen noch Zeychen und Wunder - das Laimer Bürgerzentrum soll schneller fertig werdenJahrzehntelang gab und gibt es Diskussionen um ein Laimer Bürgerzentrum, die Anfänge reichen sogar bis in die 70er Jahre zurück So unglaublich es klingt - der erste Antrag auf ein eigenes Bürgerhaus in Laim wurde auf der Bürgerversammlung am 27. November 1975 gestellt. Mittlerweile haben sich Generationen Laimer Bürgerinnen und Bürger mit diesem Thema befasst - das Ergebnis ist bekannt.

Pläne wurde geschmiedet und wieder verworfen, Standorte eruiert und dann doch mit etwas anderem zugebaut. 2013 eröffnete sich die Chance für die Planung eines von Laimern und Sendlingern gemeinsam genutzten Kulturbürgerhauses an der Ludwigshafener Straße, Ecke Westendstraße - wo heute noch die KFZ-Zulassungsbehörde ihr Zuhause hat. Auch dieses Nutzungskonzept wurde seitens der Stadt zusammengestrichen, noch vor kurzem wurde zudem angedeutet, dass sich die Planung erneut verzögert.

Klar, dass das ein Donnerwetter nicht nur im Laimer Bezirksausschuss ausgelöst hat, auch im BA Sendling-Westpark war man außer sich - und das scheint nun Folgen zu haben. Denn der Münchner Stadtrat hat beschlossen, dass das neue Kulturzentrum für Sendling und Laim nun doch früher fertiggestellt sein soll, als das bislang geplant war. Schon 2025 soll das Haus bezugsfertig sein.

War noch vor wenigen Wochen vom Umzug einer ganzen KVR-Abteilung in das neue Haus die Rede, sind nun unter anderem ein großer Saal mit Bühne und Bandprobenräume im Gespräch. Zudem soll eine Kindertagesstätte mit sechs Gruppen im Bürgerhaus ihren Platz finden.

Doch die Laimer sind skeptisch und werden ein Auge darauf haben, wie die Stadt die Planungen für das Bürgerhaus voranbringt.

Stadtteilspaziergang

StadtteilspaziergangStadtteilspaziergang "Laim-Mitte" mit dem Stadtteilhistoriker Norbert Winkler vom Historischen Archiv Laim

Ausgehend vom Laimer Ortskern in seiner heutigen Gestalt wird die Entwicklung Laims zurückverfolgt. Darüber hinaus werden die Gestaltungsmöglichkeiten bzw. Planungsvarianten für das alte Laimer Zentrum dargestellt. Stationen des Rundgangs sind das Geschäftszentrum an der Fürstenrieder Straße, das Wahrzeichen Laims – die Fürstenrieder Schule -, der alte Ortskern mit St.-Ulrich-Kirche, Interim und Laimer Schlössl, die Eisenbahnerkolonie und die Theoder-Fischer-Siedlung.

Termin: Freitag, 30. Oktober 2020
Beginn: 14.00 bis 16.00 Uhr
Gebühr: € 4.00
Anmeldung erforderlich unter der Veranstaltungsnummer: L125722
Treffpunkt: vor dem Eingang der Volkshochschule, Fürstenrieder Str. 53

Anmeldung für die Veranstaltung unter: www.mvhs.de oder 48006-6830

Kontakt:
Münchner Volkshochschule, Stadtbereich West
Barbara Müller, organisatorisch-pädagogische Mitarbeiterin, Tel. 089-48006-6815
barbara.mueller@mvhs.de

Zuschuss zum Kauf von Computerausstattung für einkommensschwache Familien

Zuschuss zum Kauf von Computerausstattung für einkommensschwache FamilienDie Digitalisierung des Schulunterrichts an Münchner Schulen ist ein Dauerthema. Und Corona hat noch einmal deutlich die bestehenden Defizite aufgezeigt. Doch es bessert sich: Der Wille, der Weg und sogar die Mittel sind vorhanden, um die Schüler im Falle einer weiteren Verschärfung der Corona-Maßnahmen digital unterrichten zu können.

Aber auch ohne Corona werden wohl immer mehr schulische Aufgaben digital und via Internet abgearbeitet werden, diese Entwicklung ist seit Jahren absehbar.

Oftmals scheitert digitaler Unterricht jedoch einfach daran, dass sich einkommensschwache Familien die nötige Ausstattung schlichtweg nicht leisten können. Moderne Computerhardware und mobile Endgeräte kosten mehr Geld, als den Familien zur Verfügung steht. Am Ende werden die Kinder dieser Familien vom Unterricht ausgeschlossen oder müssen auf umständliche Alternativen zurückgreifen.

Hier will die CSU im Münchner Stadtrat auf Initiative der Laimer Stadträtin Alexandra Gaßmann eingreifen und einkommensschwache Familien unterstützen. So wird die Landeshauptstadt München in einem Antrag aufgefordert, "die Kosten für die Beschaffung von mobilen Endgeräten (Laptop, Tablet oder PC) in Höhe von 250 Euro direkt beim Kauf zu übernehmen und für diese Familien eine Auswahl an kostengünstigen Produkten bereitzustellen".

Ein nicht ganz unwichtiger Punkt. Denn selbst wenn den Familien die Mittel zur Verfügung gestellt werden, heißt das noch lange nicht, dass diese sich die kostengünstigsten Geräte auswählen und beschaffen können. Das soll ebenfalls die Landeshauptstadt übernehmen und eine Auswahl von preiswerter IT-Ausstattung zur Verfügung stellen.

Foto: August de Richelieu

Deutschland hat zum Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober 2020 gemeinsam gesungen

Deutschland hat zum Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober 2020 gemeinsam gesungenDie Initiative "3.Oktober – Deutschland singt" (www.3oktober.org), initiiert vom Bundesmusikverband, hat alle Generationen und Kulturen zum öffentlichen Singen und Feiern von 30 Jahre Freiheit und Einheit eingeladen. In München haben sich drei Standorte beteiligt, die Blumenau war mit dabei, organisiert vom Nachbarschaftstreff Blumenau in Kooperation mit Kultur in Hadern e.V., im Innenhof des Einkaufszentrums Blumenau.

Nach einer Begrüßung der Leiterin des Nachbarschaftstreffs Blumenau und stellvertretenden Vorsitzenden von Kultur in Hadern e.V., Stefanie Junggunst, stimmte die stellvertretende Bezirksausschussvorsitzende Gabriele Radeck mit einer Rede über Freiheit, Frieden und Demokratie die Veranstaltung ein. Mit dabei war auch der Kulturbeauftragte des Bezirksausschusses, Herr Friese.

Es wurden 50 Kerzen und Liederbücher verteilt. Außerhalb der Markierung standen weitere Zuschauer und im Innenhof öffneten sich zudem die Fenster und Nachbarn hörten zu.

Konzipiert hatte die Veranstaltung vor Ort Frau Maria Schreiner, die Koordinatorin des Chors "Die Blu`Singers" vom Nachbarschaftstreff Blumenau.

Die stimmungsvolle Stunde moderierte Gerd Schreiner, indem er zu den Liedern kurze Gedanken und Historisches erzählte.
Begleitet wurden die Lieder mit Gitarrenmusik und Blasmusik des Posaunenchors der Reformations-Gedächtnis-Kirche.
Zum Ausklang der feierlichen Stunde spielte der Posaunenchor die Europahymne "Ode an die Freude" und alle stimmten bei Kerzenlicht mit ein.

Zwölf ehrenamtliche Helfer aus dem Nachbarschaftstreff Blumenau kümmerten sich um die Technik und Umsetzung des Hygienekonzepts und machten deutliche, dass Bürgerbeteiligung, Zusammenhalt und Demokratie wichtiger denn je sind, in der Welt, in Europa, in Deutschland, in München und auch in der Blumenau.

Foto: Stephanie Junggunst

Schulweghelferinnen und Schulweghelfer gesucht

Schulweghelferinnen und Schulweghelfer gesuchtDas Kreisverwaltungsreferat und die Polizeidienststellen sind auf der Suche nach engagierten Schulweghelfern, die unsere Kinder an allen Schultagen sicher über die Straße bringen.

Schulweghelfer sind ehrenamtlich im Einsatz und sorgen morgens zum Schulbeginn und mittags nach dem Unterrichtsende für einen sicheren Schulweg. Sie erklären den Kindern auch schon mal die Verkehrsregeln, haben allerdings keine polizeilichen Befugnisse.

An Ampeln, Fußgängerüberwegen (Zebrastreifen) und Verkehrshelferübergängen setzen sich die engagierten Bürger bei Wind und Wetter dafür ein, dass die Kleinen unbeschadet in die Schule kommen. Da viele Schulen an vielbefahrenen und großen Straßen liegen, ist das oftmals auch dringend notwendig.

Schulweghelfer erhalten für Ihre ehrenamtliche Tätigkeit für jede Stunde ein Aufwandsentschädigung von 6,50 Euro (netto). Wenn die Einsatzzeiten mehr als zwei Stunden pro Tag betragen, können maximal 16,00 Euro vergütet werden (dies ist der Höchstbetrag, der pro Tag für Aufwandsentschädigungen zulässig ist). Einsatzzeiten unter einer Stunde werden mit mindestens einer Stunde berechnet.

Für zahlreiche Münchner Grundschulen wird noch Unterstützung gesucht - so auch in Laim. Geeigneten Personen werden gerne freie Einsatzorte an einer Schule in der Nähe vermittelt. Ein Standort kann auch von mehreren Ehrenamtlichen betreut werden, die sich dann die Einsatzzeiten untereinander aufteilen.

Für das Ziel "Keine Schule ohne Schulwegdienst" braucht die Stadt die Unterstützung der Münchnerinnen und Münchner. Weitere Auskünfte erteilen die Schulen, die Münchner Polizei und das KVR. Bei Interesse melden Sie sich bitte beim

Kreisverwaltungsreferat (KVR)
Hauptabteilung III Straßenverkehr
Verkehrsmanagement
Verkehrsanordnungen
Schulwegsicherheit
Implerstraße 9
81371 München

Tel: 089 233-39666
Fax: 089 233-39998
E-Mail:schulwegdienste.kvr@muenchen.de

Foto: Josef Stöger

Breites Bündnis im Münchner Westen für den Erhalt der Baumschule

Breites Bündnis im Münchner Westen für den Erhalt der BaumschuleEin breites Bündnis setzt sich für den Erhalt der städtischen Baumschule ein. Zum Bündnis gehören die an die Baumschule angrenzenden Grünen-Fraktionen der Bezirksausschüsse 20, 21 und 25 mit prominenten Stadt-, Landes- und Bundespolitiker*innen, dem Bund Naturschutz und der Initiative „Landschaftspark West“ sowie dem „Nebenan & Unverpackt“ Laden, Willibaldstraße 18. Nachdem das Event „Natur&Kultur in der Baumschule“ am 26.9. leider Corona– und witterungsbedingt abgesagt und auf das Frühjahr 2021 verschoben werden musste, haben sich an diesem Tag die Mitglieder des Bündnisses in der Baumschule versammelt, um ihrer Forderung mit einer Foto-Aktion Nachdruck zu verleihen.

Für den Erhalt setzen sich neben vielen Grünen kommunalen Mandatsträger*innen ebenfalls aus der Grünen Prominenz, Jamila Schäfer Bundesvorstand Bündnis 90/Die Grünen, Dieter Janecek MdB, Florian Siekmann MdL, Stadträtinnen Sibylle Stöhr, Julia Post, Anna Hanusch und Nimet Gökmenoglu ein. „Wir müssen die Baumschule an der Willibaldstraße und den Gesamtbereich des angrenzenden Landschaftsparks Pasing – Laim – Blumenau – Hadern als Frischluftschneise für den Münchner Westen und die gesamte Münchner Innenstadt erhalten!“, so fordert Stadträtin Julia Post.

„Der Bund Naturschutz hat gemeinsam mit der Bürgerinitiative Landschaftspark West eine innovative Vision für den Landschaftspark erstellt, die in die Umsetzung durch das Planungsreferat einfließen soll“, so Ernst Habersbrunner, Vorsitzender Bund Naturschutz München West und Mette Göppinger von der Bürgerinitiative Landschaftspark West. Geplant sind weitere Informationsreihen und Ausstellungen, um die Bevölkerung bezüglich der Bedeutung dieser „grünen Lunge“ für München zu sensibilisieren.

Zum Foto: Auf Schildern zum Erhalt der Baumschule verdeutlichen die Politiker*innen und engagierten Bürger*innen ihre Forderungen.

Renate Spannig, BA 25 Bündnis 90/Die Grünen
Foto: Christian Hartranft

Alpha in der Paul-Gerhart-Kirche in Laim - Hat das Leben mehr zu bieten?

Alpha in der Paul-Gerhart-Kirche in Laim - Hat das Leben mehr zu bieten?Der Kurs für Sinnsucher

In Corona-Zeiten haben viele Menschen neu begonnen, über Sinnfragen nachzudenken. Seit mehreren Jahren schlüsselt die weltweite, konfessionsübergreifende Initiative „Alpha Kurs“ die verschiedenen Themen des Christseins auf und regt an, Antworten für die wesentlichen Fragen zu finden. In persönlicher Runde, bei einem gemütlichen Essen, in respektvollem Austausch und offener Diskussion können die Teilnehmer ihre Fragen und Gedanken mit anderen teilen.

Zuletzt im Frühjahr in der Paul-Gerhardt-Kirche als Präsenzveranstaltung gestartet, wurde der Kurs durch den Corona-Lockdown zunächst gestoppt, aber eine Woche später online weitergeführt. Das kam gut an, so dass ab Herbst jetzt beide Formate möglich sind: Als Präsenzveranstaltung findet die Vortragsreihe mit jeweils anschließender Diskussion in den Räumen der evangelisch-lutherischen Paul-Gerhardt-Kirche (Mathunistraße 23) ab 12. Oktober jeweils montags ab 19 Uhr statt. Alternativ startet ab 13. Oktober jeweils dienstags ab 19 Uhr ein Online-Kurs, ebenfalls mit Kleingruppen für intensivere Diskussion nach dem Vortrag, doch natürlich ohne Essen.
Eingeladen zu den sieben Abenden sind alle Neugierigen, die sich für Fragen wie "Wer war eigentlich Jesus?" oder "Beten - wozu?" interessieren.

Die Teilnahme an beiden Kursen ist kostenfrei. Die ersten Abende können auch gern als unverbindliche „Schnupperabende“ genutzt werden.

Nähere Informationen gibt es auf der Homepage der Paul-Gerhardt-Kirche, www.paul-gerhardt-muenchen.de bzw. der Agape-Gemeinschaft München, www.agape.de.
E-Mail: alpha@agape.de, Telefon 089 – 812 04 81.

Power of Color - Friedel Ziegelbauer und die Macht der Farben

Power of Color - Friedel Ziegelbauer und die Macht der Farben Ausstellung in der Stadtbibliothek Laim bis zum 31. Oktober verlängert!

Der Pasinger Friedel Ziegelbauer geht seit 45 Jahren einen mutigen Weg: Nach einer Ausbildung als Dekorateur und Kunst- und Möbelschreiner hat er sich als freischaffender Künstler der bildenden Kunst und der experimentellen Musik verschrieben. Malerei ist für ihn zugleich Lebensfreude und Daseinsbewältigung – Motor seines Schaffens ist ein Bedürfnis, sich in Farbe, Form und Tönen auszudrücken, das er selbst fast in die Nähe eines Zwangs rückt.
So entstehen Kompositionen, deren Dimensionen sich überlagern und zu verschiedenen Betrachtungsmöglichkeiten, dem „Durchwandern“ seiner Bilder einladen.

Friedel Ziegelbauers Malerei steht sichtbar in der Tradition der klassischen Moderne, des Kubismus und Surrealismus; dabei interpretiert er deren Farb- und Formensprache auf (s)eine eigene, zeitgemäße Weise. Typisch für seine Bilder ist die Kraft ihrer Farben, die den Betrachter in ihren Bann zieht und der Ausstellung in der Stadtbibliothek Laim ihren Titel gab.

Die Ausstellung in der Stadtbibliothek Laim zeigt Bilder in Öl oder Acryl auf Leinwand. Viele der zum Teil großformatigen Exponate thematisieren das Spannungsfeld zwischen gefährdeter Natur und Stadt :die Stadt als ein vom Menschen geschaffener Ort erscheint dabei einerseits bunt und vielfältig, steht aber auch für Anonymität und Einsamkeit.

Friedel Ziegelbauer:
"Ich liebe, was ich tue. Jeder Tag ist neu!"

Stadtbibliothek Laim, Fürstenrieder Str. 53, 80686 München
Öffnungszeiten: Die – Fr. 10 – 19 Uhr, Sa 10 – 13 Uhr
Infos: Tel. 089/1 27 37 33-0

40. Jahrestag Oktoberfest-Attentat: Dokumentation eröffnet

40. Jahrestag Oktoberfest-Attentat: Dokumentation eröffnetOberbürgermeister Dieter Reiter hat am vergangenen Samstag, dem 40. Jahrestag des Oktoberfest-Attentats, die Dokumentation Oktoberfest-Attentat am Eingang der Theresienwiese der Öffentlichkeit übergeben. Zunächst hatten die Hinterbliebenen und Überlebenden des Attentats Gelegenheit, die neue Dauerausstellung im Rahmen einer Gedenkveranstaltung zu besuchen. Auf dieser haben neben dem Münchner Oberbürgermeister auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Ministerpräsident Dr. Markus Söder und Pia Berndt von der DGB-Jugend München gesprochen. Stellvertretend für die Überlebenden haben Gudrun Lang, Robert Höckmayr, Renate Martinez und Dimitrios Lagkadinos sehr persönliche Beiträge übermittelt. Die Anwesenden waren davon tief berührt.

Oberbürgermeister Dieter Reiter: „Es war heute ein schwerer Gang für die Hinterbliebenen und Überlebenden des Oktoberfest-Attentats, der Gedenkveranstaltung beizuwohnen und diese auch mitzugestalten. Gleichzeitig ist es wichtig, dass sie und ihre Schicksale sichtbar werden. In der Dokumentation Oktoberfest-Attentat werden die Hintergründe des rechtsextremistischen Verbrechens und auch die Perspektiven der Betroffenen dargestellt. Auf der Theresienwiese wird also in Zukunft in das kollektive Gedächtnis gebracht, was sich hier am 26. September 1980 ereignet hat. Denn es bleibt unser aller Aufgabe, gegen menschenfeindliche Gesinnungen und rechten Terror zusammenzustehen. Das sind wir den Überlebenden des Oktoberfest-Attentats schuldig.“

In ihren Beiträgen verschwiegen die Rednerinnen und Redner nicht, dass es in der Bewertung des Verbrechens und im Umgang mit den Betroffenen lange Zeit zu Fehlern und Versäumnissen gekommen ist. Umso wichtiger war es allen, die endlich erfolgte Bewertung als rechtsextremes Hassverbrechen klar zu benennen und einen Opferfonds einzurichten. Die Spätfolgen für die Betroffenen erfordern eine solche Unterstützung von Bund, Freistaat und Stadt München dringend. Die Stadt München wird eine unbürokratische, rasche Ausreichung der Mittel sicherstellen. Außerdem wird der enge Austausch mit den Überlebenden, der 2015 aufgenommen wurde, fortgesetzt. Ihre Perspektive ist in die neue Dokumentation Oktoberfest-Attentat wesentlich mit eingeflossen.

Ab sofort ist die Dokumentation Oktoberfest-Attentat geöffnet. Sie befindet sich am Haupteingang zur Theresienwiese gegenüber dem Denkmal für die Opfer. Die Ausstellung kann rund um die Uhr bei freiem Eintritt besucht werden. Digital sind die Ausstellungsinhalte und ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm unter dokumentation-oktoberfestattentat.de abrufbar.

Ein Maibaum im September

Ein Maibaum im SeptemberDie Coronakrise hat auch den Laimer Terminkalender ordentlich durcheinandergewirbelt - genaugenommen haben die meisten Veranstaltungen seit März gar nicht mehr stattgefunden. So auch die Maifeier der Laimer Maibaumfreunde, die heuer zum 14. Mal ausgerichtet werden sollte - und aufgrund der Umstände abgesagt werden musste.

Das ist umso schmerzlicher, weil für dieses Jahr wieder das Aufstellen eines Maibaums geplant war - wie immer ein Publikumsmagnet und natürlich waren die Einnahmen von den Maibaumfreunden fest eingeplant.

Pustekuchen. Es gab weder ein Maifest noch einen Maibaum am 1. Mai. Doch zumindest letzteres konnten die Laimer Maibaumfreunde am 23. September nachholen - wenn auch in einem stark reduzierten Rahmen. Der im Frühjahr geschlagene und bereits vorbereitete Baum wurde in der Früh auf dem Laimer Anger angeliefert und von fachkundiger Hand in die bereits bestehende Halterung eingehängt. Schon zu dieser Zeit hatte sich einiges neugieriges Publikum am Anger eingefunden, die jedoch Abstand halten mussten - Corona ist allgegenwärtig.

Dann wurden die Werbetafeln von Spendern und Sponsoren verschraubt, der Baum mit Kranz und Fahnen geschmückt und der Laimer Hahn auf die Spitze gesetzt. Und was in der Vergangenheit mit der Muskelkraft stämmiger Laimer Burschen erfolgte, wurde dieses Mal ganz unromantisch mit einem riesigen Kran erledigt: Am späten Nachmittag erhob sich das neue Stangerl in den Laimer Himmel. Und guad schaugt er aus, der neue Laimer Maibaum.

Das alles hat die Laimer Maibaumfreunde viel Geld gekostet. Die enormen Kosten werden üblicherweise mit den Einnahmen aus der Maifeier kompensiert - und trotz der großzügigen Unterstützung aus dem Bezirksausschuss, von privaten Spendern wie auch von Firmen aus dem Münchner Westen, klafft ein enormes Loch in der Vereinskasse. So möchten wir auch heute wieder um Spenden für den Laimer Maibaumverein bitten, damit auch in Zukunft bayerisches Brauchtum gelebt werden kann - und wieder Maifeste auf dem Laimer Anger ausgerichtet werden können. Vielen Dank!

Bitte spenden Sie auf folgendes Konto:

Stadtsparkasse München
IBAN: DE03 7015 0000 0087 2167 92
BIC: SSKMDEMM
Verwendungszweck: Maibaum

Natürlich erhalten Sie bei Bedarf eine entsprechende Spendenquittung. Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an Günter Kern unter Tel: 0176-56917035 oder per E-Mail an info@laimer-maibaumfreunde.de.

Jahreshauptversammlung mit Vorstandswahl beim Historischen Verein

Jahreshauptversammlung mit Vorstandswahl beim Historischen VereinIm letzten Jahr hielt der Historische Verein Laim seine Hauptversammlung noch im "Troja" ab, damals kamen rund 60 der über 150 Mitglieder, um sich den Rechenschaftsbericht des Vorsitzenden und den Kassenbericht der Schatzmeisterin anzuhören. Im Prinzip wie in diesem Jahr auch, nur fand die Hauptversammlung heuer unter Corna-Bedingungen statt. Im INTERIM am Laimer Anger - denn nur dort konnte der geforderte Abstand sichergestellt werden. Und obwohl nur knapp 15 Mitglieder der Versammlung beiwohnten, konnte sogar ein neuer Vorstand für den Verein gewählt werden, der im Großen und Ganzen der alte ist.

Auch am Donnerstag informierte Peter Hausmann, seines Zeichens erster Vorsitzender des Historischen Vereins, zunächst über das vergangene Jahr. In seinem Bericht spielten natürlich die Corona-Lage und die damit verbundenen, ausgefallenen Veranstaltungen eine zentrale Rolle. Aber auch der mittlerweile druckreife "Laimer Almanach", der trotz Corona auch in diesem Jahr im November erscheinen wird. "Eine Jubiläumsausgabe", wie Hausmann betonte - immerhin werde der Laimer Almanach mittlerweile im zehnten Jahr herausgegeben. Natürlich ist auch die diesjährige Ausgabe prall gefüllt mit Geschichte und Geschichten aus dem alten Laim - nicht nur interessant für Laimer, sondern für alle an der Münchner Geschichte interessierten Menschen.

Das "alte Laim" sieht Hausmann - und mit ihm der gesamte Historische Verein - mit einiger Sorge. Plant doch ein Investor, der das "Laimer Schlössl" erworben hat, einen großzügigen Garagenbau auf diesem Areal. Zwar steht das Gebäude wie auch der Schlossgarten unter Denkmal- bzw. Landschaftsschutz, doch wie schnell denkmalgeschütze Gebäude "versehentlich" einer Baggerschaufel zum Opfer fallen können zeigt das Beispiel "Uhrmacherhäusl" in Obergiesing, welches im September 2017 illegal abgerissen wurde und trotz Gerichtsurteil bis heute nicht wiederhergestellt worden ist. So werde man das "Laimer Schlössl" mit Argusaugen beobachten, versprach Peter Hausmann.

Im Anschluss informierte Schatzmeisterin Angelika Wehres über die finanzielle Situation des Vereins - und dort befindet sich ganz solide alles im grünen Bereich. Trotz umfangreicher Ausgaben, z.B. für den Druck des "Laimer Almanachs", konnte das "Polster" auf der "hohen Kante" auch im vergangenen Jahr wieder ein klein wenig aufgestockt werden.

Der neue Vorstand wurde gewählt - und der ist bis auf ein paar Ausnahmen identisch mit dem alten Vorstand. Peter Hausmann wurde als Vorsitzender bestätigt, ebenso seine Stellvertreter Lothar Schmidt und Peter Gloël. Das Schatzmeisteramt wird wie in den Jahren zuvor von Angelika Wehres wahrgenommen. Margit Meier übernimmt für die nächste Legislatur den Posten des Schriftführers, den bislang Josef Kirchmeier inne hatte. Neue Gesichter im Vereinsvorstand sind Alexander Schöttl und Uwe Hartig, die zu Beisitzern gewählt worden sind.

So aufgestellt, kann sich der Historische Verein Laim auch in den nächsten Jahren der Erforschung der Laimer Geschichte widmen. Und wenn alles gut läuft, kann der nächste Vorstand wieder ohne Abstand und Masken gewählt werden.

47 neue Hybridbusse im Netz der MVG im Einsatz

47 neue Hybridbusse im Netz der MVG im EinsatzNeuer Antrieb spart Kraftstoff und verringert Emissionen
Unterstützung durch Abbiege und Bremsassistenten


Die Stadtwerke München (SWM) haben für die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) 47 neue Gelenkbusse mit einem parallelen Hybridantrieb, einem sogenannten Mild Hybrid, beschafft. Die Fahrzeuge gehen in diesen Tagen in den Fahrgasteinsatz. Zehn davon kommen von Mercedes und ergänzen die 2019 in Betrieb genommene Flotte von bisher 45 Fahrzeugen des Typs "Citaro hybrid". 37 Fahrzeuge hat MAN geliefert. Sie tragen die Bezeichnung "Lion‘s City 18 EfficientHybrid".

In den 18MeterFahrzeugen finden gut 100 Fahrgäste Platz. Die Busse unterstützen die Fahrer mit Abbiege und Bremsassistenten. Außerdem verfügen die neuen Fahrzeuge über USBLadebuchsen.

Sparsamer Antrieb
"Angetrieben werden die Fahrzeuge von einem HybridMotor, der circa zehn Prozent Kraftstoff einspart und die Emissionen entsprechend reduziert. Ein Elektromotor unterstützt dabei den umweltfreundlichen Euro6Dieselantrieb, indem er in der Rekuperationsphase beim Bremsen Energie aufnimmt und beim Beschleunigen als unterstützendes Drehmoment wieder abgibt", erklärt MVGBuschef Veit Bodenschatz.

Assistenzsysteme für Abbiege und Bremsvorgänge
Der sogenannte Totwinkelassistent erkennt andere Verkehrsteilnehmer, die sich rechts neben dem Bus aufhalten und unterstützt die Fahrer beim Abbiegen sowie beim Spurwechsel. Befindet sich beispielsweise ein Fußgänger oder Radfahrer im toten Winkel, wird der Fahrer gewarnt. Bei den MercedesBussen erfolgt die Überwachung durch einen Radarsensor und der Fahrer wird visuell an der ASäule und haptisch über die Vibration des Sitzes gewarnt. Bei den MANFahrzeugen ist ein kamerabasiertes System eingebaut; die Warnung wird auf einem Bildschirm am Fahrerarbeitsplatz angezeigt.

Die MercedesHybridbusse verfügen zusätzlich über einen Bremsassistenten, der über einen Radarsensor vorausfahrende Fahrzeuge, vor dem Bus stehende Hindernisse sowie sich bewegende Fußgänger erkennt. Löst er aus, warnt er zunächst visuell, dann durch eine Teilbremsung. Der Fahrer hat so die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, wie er der Gefahr entgeht – ob durch ein Lenkmanöver, durch Hupen oder eine Vollbremsung. Die MANHybridbusse verfügen zudem über eine StartStoppAutomatik, die den Motor bei ausreichend vorhandener elektrischer Energie und im stehenden Zustand automatisch abstellt. Diese Technik sorgt vor allem an Haltestellen und an roten Ampeln für eine Geräusch und Emissionsentlastung.

Der Gesamtbestellwert der im Jahr 2018 bestellten Fahrzeuge liegt bei mehr als 17 Millionen Euro. Die Beschaffung wird mit mehr als vier Millionen Euro nach dem bayerischen Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (BayGVFG) gefördert.

Papagei in Not

Papagei in NotEin wahrscheinlich seinem Besitzer ausgebüchster Papagei hält seit ein paar Tagen die Anwohner einer Wohnsiedlung in der Lautensackstraße auf Trab. Sogar in der Nacht war lautes Krächzen zu hören, ganz sicher vermisst der Vogel seine gewohnte Umgebung.

Einfangen lässt sich das Tier nicht, Versuche mit einem Katzenkäfig sind fehlgeschlagen. Wohl aber lässt sich der Papagei vorsichtig mit Nüssen füttern, wie erfolgreiche Versuche einer Nachbarin zeigen. Der Hunger scheint so groß gewesen zu sein, dass der Vogel sogar auf dem Balkon der Frau zu Besuch war.

Auch in anderen Stadtteilen ist das Tier schon aufgetaucht, inzwischen vermutet man den Vogel im Westend. Das Tierheim in München ist bereits informiert, mehrere Versuche der Münchner Feuerwehr den Schreihals einzufangen sind hingegen fehlgeschlagen.

Beringt ist der Papagei nicht, sonst wäre es wahrscheinlich wesentlich einfacher, den Besitzer ausfindig zu machen.

Wenn jemand den Vogel oder dessen Besitzer kennt - bitte bei LAIM-online 089-54639894 oder am besten gleich beim Tierschutzverein melden: 089-9210000. Dann können weitere Rettungsmaßnahmen gestartet werden.

Übrigens: Dass der Papagei "die Anwohner terrorisiere", wie von einige Medien kolportiert wird, kann auf Nachfrage von keinem der Betroffenen bestätigt werden.

125 Jahre Elektromobilität in München

125 Jahre Elektromobilität in MünchenSeit 125 Jahren nutzen die Münchnerinnen und Münchner Elektromobilität: Am 27. Juni 1895 wurde die erste Tramstrecke komplett auf elektrischen Betrieb umgestellt, nachdem am 23. Juni bereits eine Teilumstellung erfolgt war. In den 1970er-Jahren kam die U-Bahn dazu. Über dieses Jubiläum freut sich die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) gemeinsam mit dem Fahrgastverband PRO BAHN, dem Arbeitskreis Attraktiver Nahverkehr (AAN) im Münchner Forum sowie dem Omnibusclub München (OCM) und den Freunden des Münchner Trambahnmuseums (FMTM).

"Die Trambahn ist Vorreiterin in Sachen Elektromobilität. Und Sharing liegt ebenfalls in ihrer Natur, auch wenn das vor 125 Jahren noch kein Mensch so genannt hat“, sagt MVG-Chef Ingo Wortmann. "Die MVG betreibt heute Münchens größte E-Flotte. 80 Prozent unserer Verkehrsleistung erbringen wir mit Tram und U-Bahn – emissionsfrei dank Ökostrom. Nach und nach elektrifizieren wir außerdem unseren Busbetrieb. Der ÖPNV in München ist gelebte Elektromobilität.“

"Wichtig ist beim weiteren ÖPNV-Ausbau: Prioritäten setzen, damit die nächsten Jahre nicht nur zum Planen verwendet werden, sondern auch Strecken gebaut und eröffnet werden“, so Andreas Barth vom Fahrgastverband PRO BAHN. "Dann können bis zum Ende der Wahlperiode über zehn Kilometer neue Strecken in Betrieb gehen. Die politisch gewünschte Verkehrsverlagerung gemäß Nahverkehrsplan kann nur erreicht werden, wenn die dafür nötigen Strecken auch schnell gebaut werden. Hier sind auch Land und Bund gefordert, die nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) möglichen Zuschüsse zur Finanzierung von Neubaustrecken auch tatsächlich zuzusagen.“

125 Jahre Elektromobilität in MünchenDas Bekenntnis der Stadtpolitik zur Verkehrswende begrüßt auch Berthold Maier vom Arbeitskreis Attraktiver Nahverkehr (AAN) im Münchner Forum. "Mit den im Koalitionsvertrag vorgesehenen neuen U-Bahn- und Trambahn-Strecken setzt die Politik ein klares Signal. Wir begrüßen den Ausbau des Trambahnnetzes, der das ÖPNV Angebot in weiten Teilen der Stadt deutlich verbessern wird. Wichtig ist auch die U9 zwischen Implerstraße und Münchner Freiheit zur Stabilisierung des UBahn- Betriebs und für weitere Taktverdichtungen auf der U3 und U6. Das Geld dafür ist auf jeden Fall gut angelegt.“

Die Geschichte des Münchner Nahverkehrs können sich interessierte Besucher auf über 5.000 Quadratmetern im MVG-Museum anschauen, betreut von den Vereinen FMTM und OCM. Der nächste Öffnungstag ist am kommenden Sonntag, 28. Juni.

"Die Tram transportiert nicht nur eigene Geschichte, sondern ist Teil der Stadtgeschichte. Sie hat München großgemacht, denn ohne Tram wäre die Stadtentwicklung um die Jahrhundertwende 1900 gar nicht möglich gewesen" so Markus Trommer vom FMTM.

Die erste kurze Zeit der Elektromobilität im Busbereich von 1948 bis 1966 ist historisch erhalten: "Wir konnten erfreulicherweise den Münchner O-Bus Triebwagen 2 vor der Verschrottung retten, die Sanierung wird aber noch Zeit und Geld in Anspruch nehmen", so Wolfgang Weiß vom OCM.

Foto 1: Einer der ersten elektrischen Triebwagen auf der Linie Färbergraben – Isartalbahnhof in der Schäftlarnstraße (1895)
Foto 2: Ein moderner Niederflurzug vom Typ Avenio
©Stadtwerke München GmbH MVG

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