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Straße in Laim wurde bei Nacht und Nebel zu Postgasse umbenannt

Straße in Laim wurde bei Nacht und Nebel zu Postgasse umbenanntDie Lutzstraße verbindet die Landsberger mit der Agnes-Bernauer-Str. auf Höhe des Cafe Detterbeck. Die kleine Straße hat nur eine Länge von knapp 400 Metern.
An der einmündenden Helmpertstraße hat bisher ein Mast auch das Straßenschild der Lutzstraße getragen.

Einer aufmerksamen Laimerin ist am Vormittag des vergangenen Dienstags, 18.8. sofort ins Auge gesprungen, daß an Stelle des Schildes der Lutzstraße auf etwas unbeholfene Weise das Schild „Postgasse“ au... ...

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In Loam bin i dahoam: Laim ist ein Stadtteil von München und LAIM-online ist Stadtteilinformation pur - schnell, einfach und für Menschen gemacht, die im Münchner Westen leben, arbeiten oder zu Gast sind.

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Hat da jemand was verloren?

Hat da jemand was verloren?Eine Literflasche finnischer Wodka! Ja – wenn die noch voll wäre, könnte man das annehmen. Weil sie aber leer ist, dürfte eher der „Verlierer“ voll sein. Vermutlich hat er sie von der Anlagenbank im Agricolapark über die Schulter nach hinten geworfen. Dort ist sie unter den Bäumen glücklicherweise auf weichem Boden aufgekommen und nicht zerbrochen.

Bei dieser Menge an 40%igem Alkohol dürfte eher die schnelle Wirkung als der stimmige Ausklang eines warmen Sommerabends in Gesellschaft das Ziel gewesen sein.

Alkohol ist aber auch in kleinen Mengen Gift für unsere Zellen und kann im Körper nur langsam abgebaut werden. Dazu ist er Ursache für viele Erkrankungen, aber auch Störungen und Konflikte im Zusammenleben von Menschen – bis hin zu tragischen Verläufen, die dann zu Schlagzeilen werden.

Wer aus freien Stücken keinen Alkohol trinkt, wird anfangs vielleicht von der Umgebung als „Spaßbremse“ angesehen. Nach einer Gewöhnungsphase ist das aber kein Thema mehr. Denn eine gesunde Form des Konsums gibt es nicht!

Information oder Hilfe findet man, ob selbst betroffen oder Angehöriger im Gegensatz zu früher, dank Internet leicht: SuchtHotline München 089 / 28 28 22

Foto / Text: WeB

Auch Wespen müssen trinken!

Auch Wespen müssen trinken!Die über fast zwei Wochen andauernde Trockenheit und Hitze hat auch die letzte Feuchtigkeit verdunstet, die noch an Pflanzen und Blüten haftete. Doch wie alle Wesen brauchen auch Wespen Flüssigkeit und umschwirren deshalb, wie abgebildet, in ihrer Not eine Vogeltränke, um sich an derem Wasser zu laben.

Im Laub der Ahornbäume am Agricolaplatz sind vorzeitig gelbe Stellen sichtbar geworden. Das kann ein Zeichen sein, dass ihre Wurzeln das abgesunkene Grundwasser nicht mehr ganz erreichen.

Vorher grünes Gras ist in der anhaltenden Hitze verdorrt. Es wundert nicht, dass deshalb Bauern Ernteeinbußen bei ihren Feldfrüchten befürchten. Zum Teil musste Weidevieh verkauft oder zugefüttert werden. Gemeldet wurde auch, dass wegen fehlender Niederschläge die Pegelstände der großen Flüsse gesunken sind, weshalb Frachtschiffer Probleme mit der Ladekapazität bekamen. Zum Teil ist sie an der Grenze der Rentabilität, weshalb wieder über das Vertiefen (Ausbaggern) der Fahrrinnen diskutiert wird. Dies würde aber wiederum den Hochwasserschutz verringern! Das fehlende Transportvolumen der Frachtschiffe kann nur unzureichend durch Bahn oder Lkws ersetzt werden.

Von vielen Orten Europas, z.B. in Belgien, sind große Waldbrände gemeldet worden, die das Leistungsvermögen von örtlichen Feuerwehren und Schlauchleitungen überfordern. Deshalb sind, wo verfügbar, auf europäischer Ebene Löschflugzeuge oder Hubschrauber zum Einsatz gekommen. Diese gegenseitige Hilfe kann noch verbessert werden, denn „Dieser Sommer war ein Weckruf!“

Rätselhaft, dass der Appell zum Wassersparen in einer Münchner Umlandgemeinde zu erhöhtem Wasserverbrauch geführt hat.

Text/Foto: WeB

Baustart am Laimer Bahnhof: Stammstrecke teilweise gesperrt

Baustart am Laimer Bahnhof: Stammstrecke teilweise gesperrtSchon wieder Großbaustelle in Laim - und dieses Mal geht es dem alten Bahnsteig stadteinwärts an den Kragen. Ab kommenden Montagabend (17. August, ca. 22:15 Uhr) startet die Bahn die nächste Phase beim Umbau unseres S-Bahnhofs. Das Ziel: ein moderner, viergleisiger Bahnhof mit breiteren Bahnsteigen, Rolltreppen und endlich funktionierenden Aufzügen an die neue Umweltverbundröhre.

Die Kehrseite der Medaille kennen Pendlerinnen und Pendler nur zu gut: Sperrungen und Sonderfahrpläne. Bis zum 25. August wird die Stammstrecke teilweise dichtgemacht, damit der alte Bahnsteig abgerissen werden kann. Wer in dieser Zeit unterwegs ist, sollte vorab genau in den Fahrplan schauen:

S1: Fährt nur zwischen Freising/Flughafen und Moosach.
S2: Bedient die Abschnitte Altomünster/Petershausen bis Heimeranplatz sowie im Osten Erding bis Hackerbrücke.
S4: Wendet bereits in Pasing.

Auch auf den übrigen Linien gelten Einschränkungen. Nach dem Chaos Ende Mai am Hauptbahnhof verspricht die Bahn diesmal aber Besserung: Zur Entlastung fahren die S6 und S8 direkt von Pasing in die Haupthalle des Hauptbahnhofs, wo zusammen mit den Regionalzügen zehn Verbindungen pro Stunde bereitstehen. Zusätzliches Personal soll vor Ort die Fahrgastströme lenken.

Richtig kompliziert wird es für Laimer Fahrgäste ab dem 25. August: Wer stadteinwärts fahren möchte, kann vorerst nur noch die S1 und S2 nutzen, die dann am bereits fertiggestellten Nordbahnsteig halten. Die Züge der S3, S4, S6 und S8 halten stadteinwärts gar nicht mehr in Laim. Die offizielle Umleitung klingt fast wie ein Schildbürgerstreich: Erst eine Station weiter bis Hirschgarten fahren und von dort wieder zurück. Dieser Zustand wird uns voraussichtlich bis Mitte 2028 begleiten - erst dann soll der neue Bahnsteig fertig sein.

Kritik kommt wie gewohnt vom Fahrgastverband Pro Bahn. Dass gebaut werden muss, leuchtet zwar ein, doch die mangelnde Koordination der vielen zeitgleichen Großprojekte stößt sauer auf. Was fehlt, ist ein transparenter Bauplan für die nächsten Jahre, damit sich Pendler langfristig einstellen können.

Eine kleine Anekdote sorgt bei geplagten Laimern zumindest für galgenhumoristisches Schmunzeln: Der seit 2024 defekte Aufzug am alten Bahnsteig wird nie wieder repariert. Jahrelang hatte die Bahn die Instandsetzung mit immer neuen Versprechungen vor sich hergeschoben - jetzt erledigt die Abrissbirne das Problem ganz ohne Ersatzteile.

Foto: DB AG

Pulse Dance Studio startet mit neuem Kinder-Tanzprogramm ab September

Pulse Dance Studio startet mit neuem Kinder-Tanzprogramm ab SeptemberDas Pulse Dance Studio lädt ab kommenden September junge Nachwuchstalente zur neuen Saison ein. Mit einem erweiterten Kursangebot öffnet das Tanzstudio im Münchner Stadtteil Laim seine Türen für Kinder bereits ab einem Alter von drei Jahren und bietet einen idealen Einstieg in die Welt der Bewegung und des Tanzes.

Für die jüngsten Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Alter von 3 bis 5 sowie 5 bis 7 Jahren steht die spielerische Entwicklung im Vordergrund. Unter fachkundiger Anleitung geht das Training gezielt auf die anatomischen Bedürfnisse der Kleinsten ein: Neben dem sanften Aufbau der Rumpf- und Rückenmuskulatur werden Koordination, Rhythmusgefühl und Musikalität gefördert. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei einer gesunden Körperhaltung, der Vorbeugung von Fußfehlstellungen sowie ersten sanften Dehnübungen und einfachen Choreografien.

Für ältere Kinder ab 7 Jahren geht es eine Stufe weiter: Hier beginnt die intensive und fundierte Auseinandersetzung mit vielseitigen Tanzstilen. Das Repertoire reicht von modernem Hip-Hop und ausdrucksstarkem Contemporary über Jazz-Modern bis hin zur klassischen Tanzausbildung.

Um allen Interessierten einen unkomplizierten Einblick zu ermöglichen, bietet das Pulse Dance Studio für alle Kindergruppen eine kostenlose und unverbindliche Probestunde an.

Anmeldungen und weitere Informationen zum Kursplan sind ab sofort über die Website des Studios möglich: www.pulsemu.com

Der Sheriff von Niederkaltenkirchen ist wieder da!

Der Sheriff von Niederkaltenkirchen ist wieder da!Der Eberhofer steht wieder vor der Tür, machen wir uns also bereit für die größte Krimi-Sause des Sommers: Am 12. August 2026 kommt mit „Steckerlfischfiasko“ der mittlerweile 10. Jubiläumsfilm der legendären Eberhofer-Reihe nach dem Bestseller von Rita Falk auf die Leinwand – natürlich auch bei uns in Laim im gemütlichen Rex-Kino am Agricolaplatz!

Worum geht’s? In Niederkaltenkirchen ist die Kacke wieder am Dampfen – und das gar nicht mal so wenig: Der örtliche „Steckerlfischkönig“ wird mausetot ausgerechnet im Wellnessbereich des vornehmen neuen Golfclubs aufgefunden. Franz und sein treuer, gewohnt feinfühliger Co-Ermittler Rudi Birkenberger müssen sich durch ein Dickicht aus rivalisierenden Volksfest-Clans und schnöseligen Schickeria-Golfersleuten wühlen.

Als wäre der Mordsfall nicht schon stressig genug, kandidiert die Gmeinwieser Susi spontan als Bürgermeisterin! Das bringt nicht nur das amtierende Dorfoberhaupt ins Schwitzen, sondern stellt auch den Eberhoferschen Hausfrieden gehörig auf die Probe.

Unter der Regie von Ed Herzog versammelt sich wieder die Crème de la Crème des bayerischen Humors: Sebastian Bezzel als tiefenentspannter Tiefkühlkost-Liebhaber Franz Eberhofer, Simon Schwarz als sein geschätzter Partner und Privatdetektiv-Freund Rudi Birkenberger, Lisa Maria Potthoff als resolute Bürgermeister-Kandidatin Susi, Enzi Fuchs & Eisi Gulp als unschlagbares Duo Oma & Papa Eberhofer, Gerhard Wittmann als nerviger Bruder Leopold, Daniel Christensen als Frauenheld Ignaz Flötzinger, Stephan Zinner (Metzger Simmerl), Sigi Zimmerschied (Moratschek) u. v. m.

Sichern Sie sich rechtzeitig Ihre Plätze. Vorverkauf läuft – wir sehen uns im Rex! Und danach geht's noch in dem Biergarten vom Laimers auf ein frisches Helles!

Kunstführer München Laim 2. Auflage erschienen

Kunstführer München Laim 2. Auflage erschienenVor knapp zwei Jahren ist der Kunstführer München Laim erschienen. Das Interesse war groß und entsprechend schnell war die Broschüre vergriffen. Nun haben die beiden Autoren Gerhard Laub und Norbert Winkler nachgelegt und eine zweite, erweiterte Auflage ist erschienen, die viele weitere Kunstwerke beschreibt.

Seit mehreren Jahrzehnten machen sich Gerhard Laub und Norbert Winkler um die Geschichte unseres Stadtteils verdient, beide sind "leidenschaftliche Laimer". Laub hat sich der Dokumentation der "Kunst am Bau" in Laim verschrieben, Winkler ist Mastermind des Historischen Archivs Laim und veranstaltet regelmäßig Stadtführungen, bei denen die Geschichte des Stadtteils immer eine maßgebliche Rolle spielt.

Die zweite Auflage des "Kunstführer München Laim" ist mittlerweile auf 76 Seiten angewachsen und lädt dazu ein, die überraschend reichhaltige und reizvolle Kunst in Laim zu entdecken. Die Broschüre beschreibt Spaziergänge durch Laim-Ost, Laim-West und Laim-Süd, bei denen sich kleine Skulpturen, Wandreliefs, imposante Torbögen und Eingangsportale und Wandmalereien entdecken lassen. Und die sind nicht immer historisch, auch künstlerisch wertvolle Graffiti finden bei den Touren von Laub und Winkler Beachtung. Alle Kunstwerke sind detailliert beschrieben und bebildert und immer wieder wird auf die Architekten eingegangen, die die teilweise recht komplexen Arbeiten in Auftrag gegeben haben - wie etwa Theodor Fischer, der als Bauherr und Architekt gerade in Laim viele eindrucksvolle Spuren hinterlassen hat. Eine Straßenkarte für jede einzelne Tour hilft dabei, den richtigen Weg zu den Kunstwerken zu finden.

Gerhard Laub und Norbert Winkler haben ein interessantes Zeitdokument geschaffen, in dem sie akribisch die im Stadtteil Laim verfügbare "Kunst am Bau" nicht nur aufzählen und dokumentieren, sondern sehr sympathisch beschreiben und die Leser einladen, ihren Stadtteil nicht nur zu entdecken, sondern wertzuschätzen. Auch wenn das im Augenblick aufgrund der vielen Dauerbaustellen in Laim wirklich nicht einfach ist.

Die Broschüre "Kunstführer München Laim" liegt in der Stadtbibliothek München Laim aus und kann ebenso beim Historischen Archiv Laim in der Byecherstraße 29a erworben werden.

LAYERS OF LAIM: Experimente mit Zeit und Licht

LAYERS OF LAIM: Experimente mit Zeit und LichtJugendliche der Mittelschule Schrobenhausener Straße präsentieren ihr Stadtviertel-Projekt in der Stadtbibliothek Laim

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8cM der Mittelschule Schrobenhausener Straße haben sich in einem multimedialen Workshop mit der Entwicklung des Stadtteils Laim auseinandergesetzt. Sie erforschten die historischen Schichten des Viertels in fotografischen und audiografischen Experimenten und entwarfen ihre eigenen Zukunftsvisionen. Die Ergebnisse werden nun in der Laimer Stadtbibliothek präsentiert.

Zur Ausstellungseröffnung am Montag den 27. Juli um 11 Uhr (also außerhalb der regulären Öffnungszeiten der Bibliothek) laden Schule und Bibliothek alle Interessierten ganz herzlich ein.

Initiiert und angeleitet wurde das Projekt von der Fotografin Ekaterina Skerleva und der Filmemacherin und Medienpädagogin Susanne Mi-Son Quester. Das Duo hatte die Klasse bereits im Vorjahr bei einem mit dem Crossmedia-Preis 2025 des Kulturministeriums und des Bayerischen Rundfunks ausgezeichneten Foto- und KI-Workshop zur digitalen Identität kennengelernt. Ziel des diesjährigen Workshops war eine künstlerische Auseinandersetzung mit dem eigenen Stadtviertel; dabei lernten die Schülerinnen und Schüler verschiedene Techniken kennen – von der Lochkamera über Langzeitbelichtung bis hin zur Bildbearbeitung mit KI – und erwarben durch die kreative Praxis weitreichende Medienkompetenzen. Zudem wurden die Jugendlichen dafür sensibilisiert, dass Geschichte überall und jederzeit stattfindet – auch in der unmittelbaren Alltagsumgebung.

Das Projekt entstand im Rahmen des medienpädagogischen Förderprogramms des Stadtjugendamts der Landeshauptstadt München und des Netzwerks Interaktiv. Es wurde außerdem vom Bezirksausschuss Laim gefördert. Ein besonderer Dank gilt dem Stadtteilhistoriker Norbert Winkler und dem Stadtarchiv München für die Bereitstellung von historischem Bild- und Kartenmaterial sowie der Klassenleiterin Manuela Jourdan für die vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Eintritt zu Ausstellung und Vernissage frei

Ausstellung Montag 27. Juli bis Samstag 19. September
Ausstellungseröffnung Montag 27. Juli 11 Uhr
Informationen unter www.muenchner-stadtbibliothek.de/laim oder Tel 233 772 423

Ein Stück Heimat kehrt zurück: Der historische Spenderbrunnen sprudelt wieder!

Ein Stück Heimat kehrt zurück: Der historische Spenderbrunnen sprudelt wieder!Lange haben wir ihn vermisst, jetzt ist er endlich wieder da: Seit dieser Woche steht der historische Spenderbrunnen der Stiftungssiedlung „Alte Heimat“ wieder an seinem angestammten Platz.

Der Brunnen ist weit mehr als nur ein Wasserspiel – er ist ein historisches Dankeschön an jene großzügigen Spender, die einst den Bau unserer Siedlung überhaupt erst ermöglicht haben.

Ein Meilenstein nach den Bauarbeiten
Im Zuge der umfassenden Instandsetzung und Nachverdichtung der Siedlung musste der Brunnen vorübergehend weichen und verbrachte die Bauzeit sicher eingelagert. Doch das Warten hat ein Ende! Da die Arbeiten im Quartier nun so gut wie abgeschlossen sind, durfte das historische Schmuckstück endlich aus dem „Dornröschenschlaf“ erwachen.

Das Beste daran: Es bleibt nicht beim reinen Anblick. Noch in dieser Woche wird der Brunnen offiziell aktiviert! Pünktlich zu den warmen Tagen dürfen wir uns also wieder auf das vertraute, beruhigende Plätschern im Viertel freuen.

Neuer Lesestoff für die Nachbarschaft: Der neue Bücherschrank ist da!
Als wäre die Rückkehr des Brunnens nicht schon Grund genug zur Freude, gibt es direkt noch ein zweites Highlight für unsere Gemeinschaft: Ab sofort bereichert ein brandneuer Bücherschrank das Quartier! Das Ganze wurde vom engagierten AHA (Alte Heimat Arbeitskreis) ins Leben gerufen und erfolgreich umgesetzt. Einfach vorbeikommen, ein Buch dalassen, ein neues mitnehmen und Schmökerspaß pur genießen.

Schnappen Sie sich ein gutes Buch aus dem neuen Schrank, suchen Sie sich ein gemütliches Plätzchen am frisch reaktivierten Spenderbrunnen und genießen Sie das sanfte Plätschern!

Zur Historie der Stiftungssiedlung "Alte Heimat"
Die Stiftungssiedlung Alte Heimat in München-Laim wurde Anfang der 1960er Jahre erbaut, um nach dem Zweiten Weltkrieg obdachlosen und evakuierten Münchnern neuen Wohnraum zu bieten. Heute präsentiert sie sich nach umfangreichen Instandsetzungs- und Neubauprojekten als modernes und sozial durchmischtes Quartier mit hoher Lebensqualität.

Die Entstehung und Entwicklung der Siedlung:Georgia Diesener
für den AHA-Alte Heimat Arbeitskreis

Foto: Klaus Biedermann, Übergabe des Spenderbrunnens in der Evakuierten-Siedlung "Alte Heimat", Sonderdruck aus dem Beck-Kalender 1963 "München - Stadt der Lebensfreude"

Action trifft Artenschutz: Baureferat eröffnet neuen Pumptrack und Trails an der Baumschule

Action trifft Artenschutz: Baureferat eröffnet neuen Pumptrack und Trails an der BaumschuleTolle Neuigkeiten für alle Zweirad-Fans im Münchner Westen: Angrenzend an die städtische Baumschule an der Willibaldstraße hat das Baureferat ein echtes Highlight für Mountainbiker fertiggestellt. Der frisch angelegte Mix aus einem welligen Pumptrack und verschiedenen Trails bietet ab sofort jede Menge Fahrspaß für Groß und Klein. Das Beste daran: Das Projekt beweist, dass sich rasanter Actionsport und moderner Naturschutz nicht ausschließen müssen, sondern sogar Hand in Hand gehen können.

Wer in den letzten Jahren rund um das Gelände der städtischen Baumschule unterwegs war, dem dürften die vielen schmalen Reifenspuren im Unterholz kaum entgangen sein. Nachdem das Areal, das früher als Erdlager genutzt wurde, stillgelegt worden war, entwickelte es sich klammheimlich zu einer wilden, waldartigen Oase mitten im Viertel. Genau diese Kulisse zog Mountainbikerinnen und Mountainbiker magisch an. Es entstanden Trampelpfade und informelle Strecken – kreuz und quer durchs Grün. Was als Freizeitspaß begann, wurde allerdings zunehmend zum Problem für die empfindliche Natur vor Ort, insbesondere für schützenswerte Biotopflächen und zwei versteckte Tümpel im Süden des Geländes.

Ein Paradies für Biker – und für Laubfrösche
Verbieten und Absperren? Kam für das Münchner Baureferat nicht infrage. Stattdessen setzte man auf eine kreative und nachhaltige Lösung: lenken statt verhindern. Um die wertvollen Lebensräume – unter anderem ein wichtiges Habitat für den seltenen Laubfrosch – effektiv zu schützen, wurden die wilden Pfade auf wenige Hauptrouten komprimiert. Das entflechtet nicht nur den Verkehr und entschärft unübersichtliche, gefährliche Kreuzungen, sondern gibt der Natur genau den Raum zurück, den sie zum Atmen braucht.

„Dieses Projekt vereint Sport, Action und Naturschutz auf nachhaltige Art und Weise“, freut sich Baureferentin Dr.-Ing. Jeanne-Marie Ehbauer über die gelungene Umsetzung. „Unsere Baumschule und der Landschaftspark West sind grüne Oasen, die es zu schützen gilt. Gleichzeitig möchten wir hier insbesondere auch Kindern und Jugendlichen starke Angebote machen. Die wachsende Begeisterung am Mountainbiken unterstützen wir bei Grünflächengestaltungen nach Kräften mit neuen Strecken, um ein möglichst flächendeckendes Angebot im Stadtgebiet zu erreichen.“

Vom Anfänger bis zum Trail-Profi
Das neu strukturierte Areal ist so gestaltet, dass wirklich jeder auf seine Kosten kommt. Während sich der wellenförmige Pumptrack ideal eignet, um mit Gewichtsverlagerung Schwung aufzubauen und das eigene Bike-Gefühl zu trainieren, bieten die Trails genau die richtige Portion Abwechslung für Geübtere. Durch die professionelle Überarbeitung ist die gesamte Strecke deutlich sichurer geworden – perfekt also auch für Familien und Kinder, die sich hier ausprobieren möchten.

Laim ist damit um eine Attraktion reicher: Ein moderner Treffpunkt für Sportbegeisterte, auf dem die Biker ihre Runden drehen, während direkt nebenan im Biotop die Laubfrösche ungestört quaken können. Ein echtes Vorzeigeprojekt für ein gelungenes Miteinander in unserer Stadt.

Zittern um die Postbank in Laim: Was wird aus der Filiale in der Gotthardstraße?

Zittern um die Postbank in Laim: Was wird aus der Filiale in der Gotthardstraße?Wer in Laim lebt, kennt das Bild: In der Postbank-Filiale in der Gotthardstraße 46 herrscht meist reger Betrieb. Ob Überweisungen, Pakete oder persönliche Finanzberatung – für viele Laimerinnen und Laimer ist dieser Standort ein unverzichtbarer Anlaufpunkt im Viertel. Doch nun wächst die Sorge, dass diese wichtige Anlaufstelle bald Geschichte sein könnte.

Ein einstimmiges Signal aus dem Bezirksausschuss
Das Thema hat nun auch den Bezirksausschuss (BA) Laim erreicht. In seiner jüngsten Sitzung haben die Mitglieder fraktionsübergreifend – auf einen gemeinsamen Antrag von Grünen und Linken hin – ein klares Signal an die Stadt gesendet und: der Antrag wurde einstimmig angenommen.

Konkret bedeutet das: Die Landeshauptstadt München ist nun gefordert, beim Thema Postbank genau hinzuschauen. Der BA bittet die Stadtverwaltung offiziell darum, Licht ins Dunkel zu bringen. Es steht die drängende Frage im Raum, ob es bereits konkrete Pläne für eine Schließung, eine Umwandlung des Standorts oder gar eine Verlagerung gibt.

Warum das Thema für Laim so wichtig ist
Dass der Bezirksausschuss so geschlossen reagiert, kommt nicht von ungefähr. Viele Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils sind auf eine fußläufig erreichbare Filiale angewiesen. Gerade für ältere Menschen und Personen, deren Mobilität eingeschränkt ist, ist die Adresse in der Gotthardstraße weit mehr als nur eine Postfiliale – sie ist ein Stück gelebte Infrastruktur vor der eigenen Haustür.

Ein Wegfall oder eine Umgestaltung würde für diese Personengruppen oft bedeuten, weite Wege in Kauf nehmen zu müssen. Der Antrag unterstreicht daher eindringlich, welche soziale Bedeutung der Standort für das tägliche Leben in Laim hat.

Wie geht es weiter?
Noch ist unklar, was hinter den Kulissen der Postbank geplant ist. Die Anfrage des BA ist nun der erste wichtige Schritt, um Klarheit zu schaffen und – falls notwendig – frühzeitig das Gespräch zu suchen. Wir bleiben am Ball und werden berichten, sobald es eine offizielle Rückmeldung der Stadt oder neue Informationen zur Zukunft der Filiale gibt.

Brigitte Püls: DIE ERSTEN EISENBAHNERCOLONIEN IN LAIM - auf den Spuren einer Chronik

Brigitte Püls: DIE ERSTEN EISENBAHNERCOLONIEN IN LAIM - auf den Spuren einer ChronikIm Jahr 1900 entstehen auf dem Laimer Gemeindegebiet die Bauten der ersten Baugenossenschaften des Eisenbahn-Personals.

In Sichtweite zum alten Dorfkern stehen sie anfangs im wahrsten Sinne des Wortes `auf der grünen Wiese´.

Als Bedienstete, Beamte und Lokomotivführer bilden die Gründer der einzelnen Genossenschaften nicht nur innerhalb der Hierarchie der Eisenbahner getrennte Gruppen, auch gegenüber den Dorfbewohnern sind die `Colonien´ sozial abgeschlossene Wohn-Gemeinschaften, die hinsichtlich ihrer Versorgung weitgehend autark organisiert sind.

Mit historischen Plänen, Fotos und Dokumenten wirft dieses Buch einen Blick auf die Architektur der damals noch neuen Bauaufgabe des genossenschaftlichen Geschosswohnungsbaus, dessen Ziel die Schaffung `gesunder, passender und den Verhältnissen des Einzelnen entsprecheder Wohnungen´ ist.

Dank einer Chronik, die die Jahre von 1898 bis 1928 beschreibt, erfahren wir auch etwas über das Lebensgefühl und die Lebenswirklichkeit der
`Colonisten´. Im Buch werden die Spuren der ersten Bewohnerinnen und Bewohner bis in die heutige Zeit nachgezeichnet.

Das Buch ist erhältlich: im Schreibwarenladen Klamaugg, Camerloherstraße 85 oder bei Bücher Hacker in der Fürstenriederstraße 44
Buchhandelspreis: 26 Euro
120 Seiten, 134 Abbildungen, Fadenheftung, Klappenbroschur
ISBN 978-3-948974-35-0

Hallo Laim, lasst uns über unseren Müll reden!

Hallo Laim, lasst uns über unseren Müll reden!Wer kennt das nicht? Man will kurz seine Flaschen zum Container bringen und steht plötzlich vor einem riesigen Berg aus Sperrmüll, alten Autoreifen, kaputten Möbeln und allerlei Unrat - bis hin zu alten Autoreifen, wie auf dem Bild zu sehen. Immer wieder verwandeln sich die Recycling-Standorte in Laim in wilde Müllkippen, wie hier an der Ecke Aindorfer-/Joergstraße. Das ist nicht nur hässlich, sondern ein echtes Problem – für uns alle.

Warum ist das so schlimm?
Müll, der einfach irgendwo abgestellt wird, ist eine große Belastung für die Umwelt, mal angesehen davon, dass es einfach widerlich aussieht und für die Anwohner eine Zumutung ist. Alte Elektrogeräte und Autoreifen enthalten oft Giftstoffe, die in den Boden sickern und das Grundwasser verunreinigen können. Alte Lebensmittel locken jede Menge Ungeziefer an. Plastik und anderer Abfall zersetzen sich nur sehr langsam und setzen Mikroplastik frei, das in die Nahrungskette gelangt. Hinzu kommt, dass der Abtransport dieses Mülls zusätzliche Kosten verursacht, die letztendlich von uns allen – den Bürgerinnen und Bürgern Münchens – über die Abfallgebühren getragen werden müssen. Es ist also nicht nur ein Umwelt-, sondern auch ein Gemeinschaftsproblem. Dabei gibt es in der Tübinger Straße 13 einen leicht erreichbaren Wertstoffhof, wer seine Autoreifen an einem Flaschencontainer ablegt, kann sie auch zum nahegelegenen Wertstoffhof bringen.

Was kann ich tun, wenn ich so etwas sehe?
Wenn Sie feststellen, dass ein Flaschencontainer-Platz wieder zur illegalen Müllhalde wird, können Sie das ganz einfach melden. Rufen Sie die Abfallberatung der Stadt München an oder nutzen Sie die Münchner Mängel-App. So sorgen Sie dafür, dass der Müll zeitnah entfernt wird und setzen ein Zeichen gegen diese Missstände.

Welche Strafen drohen bei illegaler Müllentsorgung?
Viele scheinen sich nicht bewusst zu sein, welche Konsequenzen solch ein Verhalten haben kann. Das Ablagern von Müll an nicht dafür vorgesehenen Orten ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Ordnungswidrigkeit und kann teuer werden. Je nach Art und Menge des Mülls können die Bußgelder in die Hunderte oder sogar Tausende von Euro gehen. Für das illegale Entsorgen von Sperrmüll können Bußgelder von bis zu 500 Euro verhängt werden. Werden gefährliche Abfälle wie Altreifen oder Batterien illegal entsorgt, drohen weitaus höhere Strafen, die schnell in den Bereich von mehreren Tausend Euro steigen können.

Die Stadt München und die Münchner Polizei sind sehr aufmerksam und gehen diesen Fällen nach. Es lohnt sich also nicht, seinen alten Kram einfach heimlich am Container abzustellen.

Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass unser schönes Laim sauber bleibt. Wir haben alle die Möglichkeit, einen Beitrag zu leisten – sei es durch die richtige Müllentsorgung oder die Meldung von Missständen. Packen wir's an!

Foto: Alfred Böhm

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