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5952 Lokalnachrichten aus München-Laim und Umgebung


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Logistiker machen mobil: Erster Brummi rollt gegen den Pflegenotstand

Logistiker machen mobil: Erster Brummi rollt gegen den PflegenotstandNach der Devise „Vertrauen, vernetzen, versorgen“ will das Unternehmen ME-Logistik das preisgekrönte Unterstützungsnetzwerk deinNachbar e. V. in seinem Kampf gegen den Pflegenotstand unterstützen. Ab sofort informiert das bayerische Logistikunternehmen Pflegebedürftige, ihre Angehörigen und potentielle neue ehrenamtliche Helfer auf der gesamten Werbefläche eines zehn Meter langen LKWs über das einmalige soziale Münchner Nachbarschaftsnetzwerk.

Vereinsgründer Thomas Oeben hofft, den Bekanntheitsgrad des gemeinnützigen Vereins dank dieser kostenfreien Werbung rasch erheblich steigern zu können, da der Pflegenotstand dringend nach innovativen Lösungsansätzen verlangt: „Aufgrund des demografischen Wandels steigt die Zahl der hilfs- und pflegebedürftigen Menschen in den nächsten Jahren so stark an, dass wir 2030 damit rechnen müssen, dass jeder siebte Bürger auf Unterstützung im Alltag angewiesen sein wird. Für das gleiche Jahr werden aber 500.000 fehlende Pflegefachkräfte prognostiziert." Zur Unterstützung der pflegenden Angehörigen hat Thomas Oeben 2015 den gemeinnützigen Verein deinNachbar e. V. gegründet. Sein Ziel ist es, die soziale Versorgung – analog zur Logistik – innerhalb von 24 Stunden sicherzustellen; und das kostengünstig, qualitativ hochwertig, flächendeckend und deutschlandweit. Dafür werden Betreuungs- und Unterstützungsleistungen gut geschulten Laienhelfern übertragen, damit die Pflegefachkräfte sich auf ihre Kernkompetenz konzentrieren können und pflegende Angehörige entlastet werden. Der Verein schult die ehrenamtlichen Helfer, um sie anschließend als Alltagshelfer in der Nachbarschaft einsetzen zu können.

Die Besonderheit von deinNachbar e. V. beschreibt Oeben: „Im Gegensatz zu herkömmlichen Ansätzen haben wir unser mehrfach ausgezeichnetes Konzept aus logistischer Sicht erstellt, zusammen mit der Helferportal GmbH & Co KG ein modernes Auftragsmanagement-System für diesen Bereich entwickelt und die aufwändigen Prozesse der Helfersuche und der -koordination digitalisiert. Da die Ehrenamtlichen per App oder SMS nur passgenaue Einsatzmöglichkeiten offeriert bekommen, wird das Engagement nicht zur Last, sondern zu einer Bereicherung. Die enorme Versorgungslücke im Pflegebereich können wir nur mit einem interdisziplinären Lösungsansatz aus Pflege und modernem Ehrenamt, sowie reibungsloser Logistik und der Digitalisierung schließen. Insofern ist ein Logistikunternehmen ein geradezu idealer Werbeträger für unsere Vision. Wir sind ME-Logistik von Herzen dankbar und hätten nichts dagegen einzuwenden, wenn demnächst eine ganze LKW-Flotte für deinNachbar durch Deutschland rollen würde. Nur mit starken Kooperationspartnern haben wir eine Chance, dafür sorgen zu können, dass jeder Mensch hierzulande innerhalb kürzester Zeit menschenwürdig versorgt werden kann.“

Der Eigentümer von ME-Logistik, Michael Erhart, unterstützt den Verein auch aus unternehmerischen Gründen: „Zum einen verlangt der Pflegenotstand schlicht danach, dass wir alle uns einbringen und Verantwortung übernehmen. Wir haben jahrelang unsere Oma gepflegt. Dementsprechend weiß ich auch aus eigener Erfahrung wie wichtig die Unterstützung pflegender Angehöriger ist. Darüber hinaus habe ich als Unternehmer aber auch eine Fürsorgepflicht für meine Mitarbeiter. Ich schätze den Anteil pflegender Mitarbeiter auf über 6 Prozent der Belegschaft. Diese Doppelbelastung ist oft kaum auszuhalten – und nimmt dramatisch weiter zu. Da müssen auch wir Unternehmer nach Kräften dabei mithelfen, dass ein solches Nachbarschaftsnetzwerk wie Thomas Oeben es in München erfolgreich auf die Beine gestellt hat, in ganz Deutschland greift. Nur mithilfe solcher sinnvoller Initiativen werden wir die drohende Überlastung unserer Mitarbeiter und auch den wirtschaftlichen Schaden für deren Arbeitgeber abwenden können.“

Pflegenden Mitarbeitern bietet deinNachbar e. V. auch innerhalb eines Unternehmens tatkräftige Unterstützung für die bessere Vereinbarkeit von Pflege und Beruf an. Die Fachstelle für pflegende Angehörige berät diese rund um das Thema Pflege und hilft bei der Organisation der Pflegesituation. Fachkräfte schulen vor Ort Techniken zur Erleichterung der Pflege und geben nützliche Tipps für den Pflegealltag und die ehrenamtlichen Helfer entlasten die pflegenden Angehörigen.
2015 ist der Verein deinNachbar e. V. als Pilotprojekt ins Leben gerufen worden. Heute umspannt das mehrfach ausgezeichnete Nachbarschaftsnetzwerk bereits große Teile Münchens. Rund 300 ehrenamtliche Helfer betreuen aktuell mehr als 220 hilfsbedürftige Menschen in ihrem Zuhause. Da der Bedarf stetig wächst, werden auch weiterhin neue Alltagsbegleiter geschult. Die Vision des Logistikers und Vereinsgründers Thomas Oeben ist es, das Nachbarschaftsnetzwerk mit vielen Kooperationspartnern und der gebotenen Unterstützung alsbald über ganz Deutschland auszudehnen, um so die soziale Versorgung flächendeckend innerhalb von 24 Stunden sicherzustellen.

Foto: © deinNachbar e.V.

Eingetragen am 29.11.2019

UNIKATE - Verkaufsausstellung im Kunstraum LANZ 7

UNIKATE - Verkaufsausstellung im Kunstraum LANZ 7Es ist nicht mehr lang hin bis Weihnachten und wer auf der Suche nach schönen und ausgefallenen Geschenken ist, wird am 1. Dezember im LANZ 7 fündig.

Am ersten Dezemberwochenende gibt es von 13:00 bis 19:00 Uhr im Kunstraum in der Lanzstraße 7 eine kleine besondere Verkaufsausstellung, wo viele handgemachte und liebevoll hergestellte Unikate erworben werden können.

Schauen Sie doch einfach mal vorbei, der Eintritt ist frei.

Johanna Berüter zeigt Mützen, Handschuhe, Kleider und vieles Anderes. Jedes Stück einmalig, die Trägerin wird unverwechselbar.
Sibylle Reins macht Taschen von ausgewählten schönen Stoffen - große und kleine Eyecatcher.
Anna Frydman zeigt Glasperlenketten mit überraschenden Farbkompositionen, die jeder Frau schmeicheln und die jedes Outfit leuchten lassen.

Bestimmt sind hier ganz besondere Weihnachtsgeschenke zu finden - für einen lieben Menschen oder für sich selber. Willkommen bei Glühwein und viel Gemütlichkeit.

Das LANZ 7 und die Verkäufer/innen freuen sich auf Sie und Ihre Freunde!

Eingetragen am 27.11.2019

Fronleichnamer Weihnachtsmarkt 2019

Fronleichnamer Weihnachtsmarkt 2019Der Weihnachtsmarkt in der Pfarrei Fronleichnam findet bereits dieses Wochenende am Freitag, den 29.11. von 16:00 bis 19:00 Uhr mit Adventskranzverkauf und am Samstag 30.11.19 vom 14:00 bis 19:00 Uhr statt. Am Samstag eröffnen die Kindergartenkinder um 14:30 Uhr mit Weihnachtsliedern den Weihnachtsmarkt. Von 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr können die Kinder sich in der Engelswerkstatt künstlerisch betätigen.

Außerdem gibt es viele Leckereien. Die Pfarrjugend verköstigt Gäste und Besucher außerdem wieder mit hervorragendem heißen Caipirinha.

Öffnungszeiten:
Freitag, 29.11.2019 von 16:00 Uhr bis 19:00 Uhr mit Adventskranzverkauf
Samstag, 30.11.2019 von 14:00 Uhr bis 19:00 Uhr
14:30 Uhr: Kindergartenkinder singen Weihnachtslieder
15:00 Uhr bis 17:00 Uhr: Engelswerkstatt für Kinder

Pfarrei Fronleichnam
Senftenauerstr. 111
80689 München

Eingetragen am 27.11.2019

Sensible Blickwinkel: Fotos von Ulrike Hailer in der Stadtbibliothek Laim

Sensible Blickwinkel: Fotos von Ulrike Hailer in der Stadtbibliothek LaimSchon als Kind künstlerisch gefördert von der Familie - der Großvater war einer der letzten Kupferstecher in Deutschland, der Vater Hobbyfotograf - wählte Ulrike Hailer zunächst einen künstlerischen Beruf: Porzellandesignerin. Heute ist sie Heilpraktikerin, spezialisiert auf Hochsensibilität. Ihre Leidenschaft für Fotografie verbindet sie mit meditativen Spaziergängen.

Ulrike Hailers Welt sind seit jeher Bilder, Formen und Farben. Als Hochsensible erfasst sie die Welt intuitiv und ganzheitlich, ihre Bilder sind Momente des Innehaltens, des Fühlens, des Lebens in seinen zahlreichen Facetten. Ihre Fotos strahlen Herzlichkeit, Humor und Emotionalität aus. Betrachtet man sie unter geometrischen Aspekten wird schnell deutlich, dass Ulrike Hailer uns nicht nur emotionale Leckerbissen vorsetzt, sondern intuitiv eine geometrisch-harmonische Formensprache wählt, die dem Auge wohltut. In der Stadtbibliothek Laim gibt sie eine Kostprobe ihres fotografischen Schaffens.

"So richtig zur Geltung kommen die Fotos auf großer Leinwand, wie sie in der Ausstellung gezeigt werden."
(Ulrike Hailer)

Die Ausstellung ist von Donnerstag den 5. Dezember 2019 bis einschließlich Freitag den 24. Januar 2020 in den Räumen der Stadtbibliothek Laim (Fürstenrieder Str. 53) während der Öffnungszeiten Dienstag bis Freitag 10 – 19 Uhr und Samstag 10 – 15 Uhr zu sehen. Die Vernissage am Donnerstag den 5. Dezember um 19.30 Uhr bietet allen Interessierten auch die Gelegenheit, die Künstlerin persönlich kennenzulernen und über das Werk ins Gespräch zu kommen. Der Eintritt ist frei. Nähere Infos unter www.muenchner-stadtbibliothek.de/laim oder 1 27 37 33-0

Foto: Ulrike Hailer

Eingetragen am 27.11.2019
Quelle: Münchner Stadtbibliothek Laim

Der Bücherschrank Hadern wird eröffnet

Der Bücherschrank Hadern wird eröffnetAm Samstag, 7.12.2019 um 11 Uhr am alten Rathaus Großhadern, Würmtalstraße / Ecke Großhaderner Straße.

Der Bücherschrank wird betreut vom Verein Kultur in Hadern e.V. und wurde finanziert vom Bezirksausschuss Hadern. Zur Eröffnung liest Peter Hoffmann Geschichten aus dem Bücherschrank und Inge Wiederhut spielt Drehorgel. Zur Eröffnung werden die Gäste gebeten, ein bis drei Lieblingsbücher in den Schrank zu stellen.

Der Bücherschrank Hadern sucht ehrenamtliche Paten, die mithelfen, dass der Bücherschrank Hadern ein Erfolg wird. Arbeitsaufwand circa eine Stunde in der Woche, gerne auch mehr.

Kontakt:
Bücherschrank Hadern
Kultur in Hadern e.V.
Uta Hoffmann, Tel.: 089 563296
Stefanie Junggunst, Tel.: 089 3071101
info@kultur-in-hadern.de

Eingetragen am 27.11.2019

Laimer Youngster - Gelungene Aktion für unseren Handball-Nachwuchs

Laimer Youngster - Gelungene Aktion für unseren Handball-NachwuchsSeit Januar 2019 läuft eine großartige Aktion innerhalb der Handballjugend. Eltern und Sportfreunde konnten und können natürlich immer noch freiwillig für Vorhaben der Jugendabteilung spenden. Das anvisierte Ziel im ersten Quartal war, die komplette Handballjugend mit gleichen Shirts auszustatten. Dank sehr vieler und auch großzügiger Spenden von Eltern und Gönnern, wie auch der Beteiligung von Paul Schmidmaier Immobilien, konnte die Finanzierung der 230 Longsleeves "Laimer Youngster" zu 100% über Spenden und Sponsoring realisiert werden. Vielen Dank an alle Spender und an PS Immobilien!

Die Jugend ist unsere Zukunft in Laim. Daher haben wir in den letzten 4 Jahren sehr viel Akquise betrieben, um den SV München Laim erfolgreicher zu machen. Zugänge Jugendliche und Kinder der letzten Jahre:

2015: + 18;
2016: + 66;
2017: + 37;
2018: + 32;
2019: + 52

Die Handballabteilung des Vereins ist eine der größten Handballabteilungen in München. Bei uns wird in 20 Teams teils auch leistungsorientiert Handball gespielt. 13 Teams davon sind Jugend- und Kindermannschaften. Von den Minis bis zur A-Jugend sind unsere Kinder und Jugendlichen in und um München, in allen Sporthallen und im Alltag nun als Laimer Youngster und Mitglied der Handballabteilung erkennbar. Das freut uns sehr. Wir sind stolz darauf, was uns mit Hilfe der Eltern und dem Sponsor gemeinschaftlich gelungen ist. Die Shirts werden schon fleißig getragen und verbinden unsere Kinder und Jugendliche nun mannschaftsübergreifend in der Laimer Handballfamilie.

In der laufenden Saison bekleiden wir mit der Jugend folgende Ligen.

Männl. A-Jugend: Bezirksliga
männl. B-Jugend: Bezirksoberliga
männl. C-Jugend: Bezirksoberliga
männl. D1-Jugend: Bezirksliga
männl. D2-Jugend: Bezirksklasse
männl. E-Jugend: Turniere

weibl. A-Jugend: Bezirksoberliga
weibl. B-Jugend: Landesliga
weibl. C1-Jugend: Bayernliga
weibl. C2-Jugend: Bezirksoberliga
weibl. D1-Jugend: Bezirksliga
weibl. D2-Jugend: Bezirksklasse
weibl. E-Jugend: Turniere

gem. Minis: Turniere
Bambinis: Ballspiele im Verein

Somit haben fast alle Laimer Teams das gesetzte Ziel erreicht oder gar übertroffen. Wir gratulieren allen Mannschaften und ihren Trainern.

Es ist ein deutlicher Aufwärtstrend erkennbar. Die geleistete Arbeit und das Engagement wird nun belohnt.

Für unsere Jugend bieten wir teils leistungsorientiertes Vereinstraining und Spielbetrieb, Jugendcamps, Neujahrsfeiern, Teamevents und die Möglichkeit der Teilnahme an der Talentförderung des BHV an.

Eingetragen am 27.11.2019
Quelle: SV Laim

Einweihung der Kunstwerke in der Unterführung Westendstraße/Stegener Weg

Einweihung der Kunstwerke in der Unterführung Westendstraße/Stegener WegBei angehender Dunkelheit trafen sich diese Woche die Verantwortlichen aus den Bezirksausschüssen Laim, Frau Meier, und Sendling Westpark, Herr Dusolt, sowie Schüler des Ludwigsgymnasiums und der Georg-Büchner-Realschule, deren Lehrkräfte Frau Fechter und Frau Auer-Kamiab, der begleitende Künstler Matthias Loomit Köhler und Bürger der Stadtteile, um das entstandene Kunstwerk der Schüler in der Unterführung einzuweihen.
Mit Sekt, alkoholfreiem Punsch, Saft, Brezen und Süßem wurde gefeiert.

Da die Unterführung Westendstraße/Stegener Weg die zwei Bezirksausschussbereiche Laim und Sendling-Westpark verbindet, kamen die Kulturverantwortlichen der beiden Stadtbereiche auf die Idee, bei der Verschönerung auch gemeinsam zu agieren und die benachbarten Schulen mit einzubeziehen, liegt doch die Unterführung auf dem Weg vieler der Schüler.

Nach Gesprächen mit den beiden Kunstlehrerinnen kam man überein, den weit über die Grenzen hinaus bekannten Street-art-Künstler Loomit für die Erarbeitung der künstlerischen Entwürfe und deren Umsetzung als fachlichen Berater beizuziehen.

Herausgekommen ist ein sehenswertes Kunstwerk, angelehnt an die Umgebung und den Westpark mit Kinoplakaten erinnernd an die sommerlichen Kinoabende. Ein schönes, von den Bezirksausschüssen gesponsertes Projekt, das die triste Unterführung enorm belebt und aufwertet.

Vielen Dank den jungen Künstlern.

Margit Meier
BA Laim

Eingetragen am 25.11.2019

Rund 40 Teilnehmer gedenken der Sternenkinder

Rund 40 Teilnehmer gedenken der SternenkinderEs ist kein leichtes Thema: Ein Kind verstirbt – in der Schwangerschaft, unter der Geburt, kurz danach oder in sehr jungen Jahren. Diese Kinder nennt man auch Sternenkinder. Betroffene hier in ihrer Trauer zu unterstützen und dafür zu sorgen, dass diese Kinder nicht vergessen werden, hat sich der Verein KINDERreich in Bayern e.V. zu einer seiner Aufgaben gemacht.

Dieser Tage fand auf dem Waldfriedhof München unter Begleitung der Pfarrer Georg Rieger vom Pfarrverband Laim und Pfarrerin Lidia Rabenstein von der evangelischen Paul-Gerhardt-Kirche eine Andacht und Gedenkfeier statt, mitinitiiert vom Verein KINDERreich in Bayern e.V. Neben den rund 40 Teilnehmern, vornehmlich betroffene Eltern und Familienangehörige, nahmen auch die
Bayerische Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales, Kerstin Schreyer, sowie Stadträtin Alexandra Gaßmann (CSU) an der Gedenkfeier teil.

Schreyer zeigte sich betroffen: „Ich glaube, es gibt nichts Schlimmeres, als ein Kind zu verlieren, weil es einfach unnatürlich ist. Egal, wie alt das Kind ist, Kindern sterben normalerweise nach ihren Eltern. Es ist wichtig, dass Eltern, Großeltern und weitere Verwandte von Sternenkindern in so einem schlimmen Fall wenigstens gemeinsam an einem Ort um die Kinder trauern und ihrer gedenken können.“ Und Gaßmann, Vorsitzende des Vereins KINDERreich in Bayern e.V., ergänzt: „Die Schritte hinein in den Waldfriedhof sind nicht leicht. Doch das Gedenken an unsere Sternenkinder ist allen sehr wichtig. Auch viele Großeltern nutzen die Gelegenheit zur Trauer. Ich bin froh, dass wir bei so einem schwierigen Thema mit dieser Gedenkfeier den Betroffenen ein wenig Halt geben können.“

Weitere Informationen zum Verein KINDERreich in Bayern e.V. gibt es auf der Homepage von KINDERreich in Bayern e.V.

Eingetragen am 25.11.2019

Lichtermeer an der Fürstenrieder Straße

Lichtermeer an der Fürstenrieder StraßeEin überwältigendes Zeichen der Anteilnahme setzte die Laimer Bevölkerung am Freitag Abend. Viele Hundert Menschen, darunter viele Schüler und Mitschüler des vor einer Woche bei einem Raser-Unfall ums Leben gekommenen 14-jährigen, versammelten sich am Straßenrand links und rechts der Fürstenrieder Straße. Viele legten Blumen nieder, fast alle hatten brennende Kerzen dabei und es war merklich still an der sonst so lauten Hauptverkehrsstraße.

Die Polizei hatte dankenswerter Weise eine Fahrspur abgesperrt und zeigte sich auch sonst sehr präsent. Die meisten Autofahrer schienen von dem schrecklichen Unfall Kenntnis genommen zu haben - ein Hupkonzert wie sonst bei Verkehrsbehinderungen gab es jedenfalls nicht.

Alexandra Gaßmann, die Vorsitzenden des Pfarrverbandsrats im Pfarrverband Laim hatte die Aktion kurzfristig ins Leben gerufen - und es war erstaunlich und berührend zugleich, wie viele Laimer Bürgerinnen und Bürger ihrem Aufruf gefolgt sind. Im Laufe der Zeit wurde das Lichtermeer immer größer und viele Umarmungen, viele tröstende Worte wurde ausgetauscht.

Auch Vertreter Laimer Kirchen, Parteien und Institutionen reihten sich ein.

Am späten Freitagabend des 15. November hatte ein 34-Jähriger, vermutlich alkoholisierter und unter Drogen stehender Raser auf der Flucht vor der Polizei an der Kreuzung Fürstenrieder Straße / Aindorfer Straße mit seinem BMW einen 14-jährigen Jungen und ein 16-jähriges Mädchen erfasst. Die wollten bei grüner Ampel gerade die Straße überqueren - und konnten den Raser, der mit rund 120 km/h auf der falschen Seite der Straße angeschossen kam, nicht mehr ausweichen. Der Junge starb kurze Zeit später, die 16-Jährige wurde schwer verletzt. Zwei weitere Begleiter der Jugendlichen blieben unverletzt.

Das soll sich nie wiederholen. Derart sinnlose Unfallopfer sollen nie wieder zu beklagen sein. Dafür standen die Laimer im Lichtermeer am Straßenrand.

Eingetragen am 23.11.2019

ÖDP-Double Feature: U-Bahn-Bau von zwei Seiten

ÖDP-Double Feature: U-Bahn-Bau von zwei SeitenIm Münchner Westen wird gebaut auf "Teufel komm raus". Das ist gut, denn irgendwo müssen die Leute ja unterkommen - und so werden in Freiham, wenn alles fertig ist, knapp 30.000 Neu-Münchner wohnen. Zudem werden dort rund 15.000 Arbeitsplätze entstehen.

Ein schlüssiges Verkehrskonzept hingegen gibt es noch nicht und so stellen sich viele die Frage, wie diese Menschen zur Arbeit kommen - und wieder zurück. Mit Blick auf den Klimawandel kann der Individualverkehr mit dem eigenen Auto nicht die Lösung sein und Busse stehen genau so im Stau wie alle anderen Kraftfahrzeuge.

Der U-Bahn-Weiterbau vom Laimer Platz bis nach Pasing ist beschlossene Sache, für die dringend notwendige weitere Verlängerung bis nach Freiham hingegen gibt es nur vage Pläne und Absichtserklärungen.

Der ÖDP im Münchner Rathaus dauert das zu lange. "Frühestens Mitte der 2030er Jahre ist nach momentanen Planungen mit der Realisierung und Fertigstellung zu rechnen. Zu diesem Zeitpunkt wird Freiham aber voraussichtlich schon mit ca. 28 000 Einwohnern bewohnt sein." so ÖDP-Stadtrat Johann Sauerer. Und so bringt seine Partei einen Antrag ein, in dem gefordert wird, den U-Bahn-Bau zu beschleunigen und von beiden Seiten zu baggern: Wenn die Baumaßnahmen zu Verlängerung der U5 von Laim in Richtung Pasing beginnen, soll auch in Freiham gegraben werden - und der U-Bahn-Bau in die Gegenrichtung starten.

"Die bergmännische Erschließung von zwei Seiten ist keine technische Neuerung, sondern wird seit jeher beim Tunnelbau praktiziert. Beispiele hierfür sind unter anderem der Gotthardttunnel."

Ob sich die Röhre am Gotthardtmassiv so einfach auf den Münchner Westen übertragen lässt?

Foto ©2017 MVV GmbH

Eingetragen am 22.11.2019

ONE WEEKEND EXHIBITION

ONE WEEKEND EXHIBITIONNach Ausstellungen außerhalb lädt der Laimer Künstler Rolant de Beer wieder ein zur inzwischen Tradition gewordenen "ONE WEEKEND EXHIBITION" in der Tuttlinger Straße 9.

Auftakt ist am Samstag, den 30. November, bis Sonntag, den 1. Dezember jeweils von 12.00 Uhr bis 18.00 Uhr können neue, expressive Werke de Beers angesehen, mit dem Künstler besprochen und natürlich auch erworben werden.

Um Anmeldung unter 089-567861 wird gebeten.

Der 1952 geborene de Beer lebt und arbeitet seit nunmehr 25 Jahren in München-Laim. Nach Studium der Tier und Humanmedizin, sowie Philosophie wandte er sich ganz der Malerei zu. De Beer widmete sich zunächst unter dem Einfluss des "Blauen Reiter" und insbesondere Jawlensky der menschlichen Physiognomie zu, später kamen großformatige Tierbilder und Arbeiten mit Holz hinzu. Heute stehen expressive, figurative Großformate im Vordergrund.

Weitere Informationen zum Künstler und seinen Werken finden Sie unter www.rolant.de.

Eingetragen am 22.11.2019

CSU: Die U-Bahn schneller nach Freiham bringen

CSU: Die U-Bahn schneller nach Freiham bringenNach dem Antrag der ÖDP will auch die CSU den neu entstehenden Stadtteil Freiham schneller an die U-Bahn anschließen und macht Druck im Münchner Rathaus.

In einem Antrag an OB-Reiter fordern die CSU-Stadträte Manuel Pretzl, Heike Kainz, Alexandra Gaßmann und Sven Wackermann ein "noch engagierteres Vorgehen", um die Verkehrsprobleme im Münchner Westen zu lösen. Auch höhere Baukosten seien dafür in Kauf zu nehmen, so die Rathaus-CSU. So soll die Stadtverwaltung innerhalb der antragsgemäßen Frist aufzeigen, wie der zeitliche
Planungsrückstand aufgeholt und beide Abschnitte parallel gebaut werden können, um die Strecke bis nach Freiham so früh wie möglich zu realisieren. Ziel sei die zeitgleiche Inbetriebnahme der beiden Streckenabschnitte Laimer Platz – Pasing sowie Pasing – Freiham.

Foto: MVG, Kerstin Groh

Eingetragen am 22.11.2019

Unternehmerstammtisch im November fällt aus!

Unternehmerstammtisch im November fällt aus! Da gleich zwei Referenten projektbedingt und kurzfristig abgesagt haben, muss der für den 28. November geplante Unternehmerstammtisch leider ausfallen.

Das tut uns leid und ist natürlich schade, wo wir doch gerade erst wieder so viel beachtet gestartet sind. Aber so spielt nun mal das Unternehmerleben - es kommt immer anders als man denkt und meistens auch noch was dazwischen... wer weiß das besser als Sie selbst.

Mit Sicherheit werden wir aber das eigentlich vorgesehene Thema "Personalmarketing" im neuen Jahr erneut angehen und freuen uns schon jetzt auf zahlreiche Interessenten, die auf Personalsuche sind und sich die besten Köpfe sichern wollen - oder dies für die Zukunft planen.

Eingetragen am 21.11.2019
Quelle: Unternehmerstammtisch Laim

Stilles Gedenken

Stilles GedenkenLaim ist bestürzt und fassungslos über das Unfallgeschehen am Abend des 15. November.

Am Freitag, den 22. November gegen 18:00 Uhr treffen sich Schüler, Mitschüler und Laimer Bürger zum stillen Gedenken an den so tragisch und sinnlos ums Leben gekommenen Buben - direkt am Unfallort in der Fürstenriederstraße / Ecke Aindorferstraße.

Mit Kerzen und Lichtern soll ein Zeichen der Anteilnahme gesetzt und an Mitmenschlichkeit und Nächstenliebe appelliert werden.

Initiiert wurde die Aktion von Alexandra Gaßmann, Vorsitzende des Pfarrverbandsrats im Pfarrverband Laim.

Wir bitten um breite Unterstützung. Bitte kommen Sie, beteiligen Sie sich und verbreiten diesen Aufruf auch in Ihrem Umfeld.

Eingetragen am 21.11.2019

Silvesterböllerei - Nein Danke!

Silvesterböllerei - Nein Danke!Werner Brandl, SPD-Bezirksrat im Ruhestand, versorgt LAIM-online regelmäßig mit Ansichten und Eindrücken aus unserem Stadtteil. Und seit Jahren setzt er sich für die Umwelt ein und hat bereits in mehreren Bürgerversammlungen auf die Feinstaub-, Schadstoff- und Lärmbelastungen beim Silvesterfeuerwerk hingewiesen. Brandl ist der festen Überzeugung, dass ohne massive Regulierung keine Besserung in Sicht ist - und fordert ein Verbot der Böllerei. So geschehen in der letzten Bürgerversammlung - hier sein Antragstext, der plausibel erläutert, warum auf die Knallerei verzichtet werden sollte:

Unsere Atemluft trägt allein schon durch den motorisierten Straßenverkehr eine Grundbelastung mit Abgas und Feinstaub, die an mehreren Orten kritische Werte kräftig übersteigt. Nicht zuletzt durch den Diesel-Abgas-Skandal ist dieses Thema verstärkt ins Blickfeld, ins Bewusstsein, aber auch in Nasen und Lungen der Öffentlichkeit gedrungen.

Zu dieser Grundbelastung kommt um den Jahreswechsel obenauf noch der Feinstaub von Böller- und Raketenexplosionen mit ihren giftigen Verbrennungsrückständen. Tonnen von Verpackungsmüll werden hinterher einfach liegengelassen.

Die Kracher, Böller und Raketen erzeugen dabei soviel Feinstaub wie etwa 2 Monate Kfz – Verkehr! Das ist etwa ein Sechstel der Jahresbelastung!
Durch den Lärm werden Tiere in Stall und Haus unruhig, manche Hundehalter müssen mit ihrem Vierbeiner in den Keller gehen, um ihn vor der aufregende Knallerei zu schützen. Wildtiere flüchten panisch und verbrauchen dabei überlebenswichtige Energie.
Heimische Vogelarten, über deren Besuch wir uns am Futterhäuschen freuen, fliegen in Panik auf, steigen in Eiseskälte mehrere hundert Meter hoch, werden durch immer neue Explosionen weiter gescheucht und erschöpfen sich zu Tode.

Die so „schönen bunten Farben“ beim Feuerwerk entstehen bei der Verbrennung von Metallsalzen. Gelb entsteht durch Verbrennung von Natrium, Rot durch Verbrennung von Strontium, Grün durch Verbrennung von Barium und Blau durch Verbrennung von Kupfer! (Gesund ist etwas anderes!)

Partikel der Verbrennungsrückstände atmen wir ein. Mit jedem Atemzug gelangen Teilchen, die kleinsten davon über letzte Verzweigungen bis in die Lungenbläschen (Alveolen), in denen der Gasaustausch stattfindet und Sauerstoff vom Blut aufgenommen wird.
Menschen mit empfindlichem Bronchialsystem vermeiden wegen erlebter Husten- und Erstickungsanfälle, in dieser Zeit aus dem Haus zu gehen. Sie sind gewarnt - ein Erlebnis dieser Art reicht ihnen.

Feinste Partikel gehen sogar in den Blutkreislauf über, es kann zu Verklebungen von Blutplättchen, zu Entzündungen und Ablagerungen (Arteriosklerose) kommen. Dadurch erhöht sich das Schlaganfall- und Infarktrisiko. Kann das jemand wirklich wollen?

In 24 von 26 Bürgerversammlungen Münchens wurde dem Antrag auf ein Verbot von Feuerwerken zugestimmt. Menschen, die nachdenken, brauchen eigentlich hier keine Verbote – sie verzichten einfach auf das Spektakel.

Von Philosophen haben wir gelernt:
Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit.
Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Hilfe anderer zu bedienen. (Kant)

Freiheit ...ist Einsicht in die Notwendigkeit (Georg Wilhelm Friedrich Hegel (1770 -1831)

Werner Brandl, Bezirksrat a.D.
Foto: Josef Stöger

Eingetragen am 21.11.2019


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