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5488 Lokalnachrichten aus München-Laim und Umgebung


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INTERNALE - Das Musikfestival im INTERIM

INTERNALE - Das Musikfestival im INTERIMVom 15. bis zum 18. November 2018 präsentiert das INTERIM in Zusammenarbeit mit dem Bezirksausschuss Laim wieder einen Musikmarathon, der in ganz München seinesgleichen sucht. Von Jazz über Rock, Pop und Klassik bis hin zu echter und unverfälschter Volksmusik ist auch in diesem Jahr wieder für jeden Musikgeschmack etwas dabei. Der Eintritt für eine Veranstaltung kostet 20.- Euro, ermäßigt 15.- Euro. Die Festivalkarte für alle vier Tage ist für 60.- Euro zu haben.

Die Gäste erwartet an vier Tagen ein breitgefächertes Programm mit vier ganz unterschiedlichen Musikrichtungen. Geboten werden zum Teil international, zum Teil regional bekannte MusikerInnen aus dem Bereich Jazz, Klassik, Rock und Pop sowie Volksmusik.

Das Programm von 15.-18. November

INTERNALE Festival: Weltmusik - Donnerstag, 15. November, 20 Uhr

DUO MODÉRÉ
Die zwei jungen Künstler Adrian Planitz und Zdravko Zivkovic haben sich als Ziel gesetzt, die Klänge des Akkordeons mit den Klängen des Saxophons perfekt zu mischen. Ihr Repertoire reicht von Klassik über Balkan bis hin zu Jazz und argentinischem Tango. Beide haben an der Hochschule für Musik und Theater in München studiert und mehrere 1. Preise bei internationalen Wettbewerben gewonnen.

YANKEL´S KLEZMER-TRIO
Dieses Trio um den Klarinettisten und Klezmorim Jakob Lakner widmet sich der jüdisch osteuropäischen Hochzeitsmusik auf ganz traditionelle Weise und schafft es dennoch, durch eine ganz persönliche Interpretation und melancholische bis humorvolle Eigenkompositionen und Bearbeitungen den Bogen in unsere Zeit zu spannen. Begleitet wird Jakob von seinen langjährigen MusikerkollegInnen Julia Hornung am Bass und Daniel Fischer an der Gitarre mit denen er vorrangig im „Monaco Swing Ensemble“ in Erscheinung tritt.
Jakob Lakner (cl, bcl), Julia Hornung (kb), Daniel Fischer (g)

INTERNALE Festival: Rock/Pop - Freitag, 16. November, 20 Uhr

MATTHEWMATILDA
Das charmante Duo, bestehend aus einem Singer Songwriter aus Manchester und einer Cellistin und Bassistin aus Munchen, erschafft durch ihren rauen und doch sinnlichen Ausdruck eine einzigartige Atmosphäre. Mit souligen Harmonien malen MatthewMatilda Bilder voller Sozialkritik und ironischer Geschichten. Beeinflusst von Bob Dylan, Nina Simone und traditionellem Folk und Blues bringen die zwei eine lang vermisste Frische in das Folk, Folk-Rock Genre, ohne dabei Matthews Wurzeln in der rauen aber lebendigen Musikszene von Manchester zu vergessen.

THE MOONBAND
Folknummern, die mit der Isar fließen und anschließend durch das Münchner Nachtleben irren. Antihelden stolpern über Tonart-, Tempo- und Taktwechsel. Allen Wirrungen zum Trotz – das naive Duett bleibt Teil des Repertoires. Wer Bluegrass wachsen hören möchte, der wird es auch hören. Mandoline und Banjo sind die Leadstimmen der Instrumentierung. The Moonband hat ihre eigene musikalische Stimme – zwischen zeitlosem und zeitgenössischem Alternative Folk.
Eugen Mondbasis (voc, g, bou, har), Chris Houston (voc, g, bou, p), Katrin Bobek (voc, mand, bj, uk, gl), Gregor Skywalker (b), Elena Rakete (dr, perc)

INTERNALE Festival: Jazz - Samstag, 17. November, 20 Uhr

CAFE CARAVAN
Unter dem Titel "Gypsy Kisses from Italy!" stellt die Münchner Swing-Band Cafe Caravan ihr neues Programm vor. Zwei akustische Gitarren, Kontrabass, Klarinette und Saxophon zaubern Melodien, die auf eine Reise mitnehmen. Italienische Songs der 50er Jahre und vieles mehr werden im neuen Gewand des Gypsy Swing dargeboten, immer charmant und witzig umrahmt. Von Louis Prima bis Renato Carosone, von Dean Martins "Volare" bis hin zu - natürlich - Adriano Celentano haben die vier Musiker Songs im Gepäck, die immer jung geblieben sind.
Jurek Zimmermann (cl, sax), Knud Mensing (g), Michael Vochezer (g), Manolo Diaz (b)

STEPHANIE LOTTERMOSER: THIS TIME
Hier atmet der Sound von Paris und New York gleichermaßen, so warm, groovig und einzigartig klingt THIS TIME. In den beiden Weltstädten aufgenommen und von Steve Greenwell produziert - der schon mit Joss Stone arbeitete -, klingen das Saxophon und die Stimme von Stephanie Lottermoser so leicht, beschwingt und trotzdem tiefgründig - ein großes musikalisches Vergnügen. Eine Mischung aus Jazz, Soul und Pop verspricht einen groovigen, abwechslungsreichen und spannenden Konzertabend.
Stephanie Lottermoser (sax, voc), Till Sahm (kb), Lars Cölln (g), Thomas Stieger (b), Felix Lehrmann (dr)

INTERNALE Festival: Klassik - Sonntag, 18. November, 20 Uhr

JANINE SCHÖLLHORN UND OLIVER STRÖMSDÖRFER - GITARRE TRIFFT FLÖTE
Mit Janine Schöllhorn und Oliver Strömsdörfer haben sich zwei professionelle Musiker gefunden, die dem Reiz des Flötenklangs, gepaart mit dem zarteren Gitarrenklang, nachspüren. Beide Instrumentalisten sind erfahrene und langjährige Solisten in Münchner Orchestern (Rundfunkorchester, Philharmoniker, Staatsoper, Gärtnerplatz). Sie genießen in der sensiblen Verbindung Flöte und Gitarre die Möglichkeiten, virtuos-solistische mit dezent kammermusikalischen Aspekten zu vereinen. Im Interim erklingt ein Crossoverprogramm von Barock bis Tango.

ELISABELLA - MUSIC FOR A QUEEN
Spanische und englische Renaissancemusik ergänzt um Texte und Moderation
Zwei Weltreiche, zwei mächtige Herrscherinnen – Spanien steht im Zenit seiner Macht, eine neue Welt wird entdeckt, die britische Insel trotzt dem Papst und krönt sich mit dem Sieg über die spanische Armada zur neuen Weltmacht. "Music for a Queen" schreitet musikalisch einen Jahrhundertwechsel ab, der das Gesicht der Welt tiefgreifend veränderte, und begleitet Leben und Wirken der spanischen Königin Isabella und der englischen Elisabeth I. Die Ensembles RESONARIA und ENCHANTING SONGS nutzen dabei außergewöhnliche Instrumente: Nyckelharpa (Schlüsselfiedel) und Renaissancelaute vermitteln mit Gesang und Percussion die bewegten Zeitläufte, ergänzt um Texte und Moderation.
Elisabeth Ragaller, Uschi Sutter, Marliese Glück (Nyckelharpa, Gesang, Percussion), Knut Matern (Gesang, Percussion), Markus Märkl (Laute), Moderation: Mirko Sutter



Eingetragen am 07.11.2018

Gemeinsam gegen den Pflegenotstand: Nachbarschaftsnetzwerk schult ehrenamtliche Alltagsbegleiter

Gemeinsam gegen den Pflegenotstand: Nachbarschaftsnetzwerk schult ehrenamtliche AlltagsbegleiterEinkaufen, plaudern, chauffieren, vorlesen, kochen, spazieren gehen, Reparaturen, die Wäsche oder den Papierkram erledigen – die Einsatzbereiche der Alltagsbegleiter sind ebenso vielfältig wie die mehr als 300 Ehrenamtlichen, die im Münchener Verein Dein Nachbar e.V. bereits im Einsatz sind. Menschen, die ältere Mitbürger unterstützen wollen, werden dort kostenlos von Pflegefachkräften zu kompetenten Alltagsbegleitern ausgebildet. Sie kommen da zum Einsatz, wo hilfs- oder pflegebedürftige Menschen Betreuung und Unterstützung benötigen, um pflegende Angehörige und Pflegefachkräfte zu entlasten. Nach einer intensiven Schulung (gemäß §45 SGB XI) können die Alltagsbegleiter selbst über eine eigens entwickelte App des Netzwerkes Dauer und Termine ihrer Einsätze bequem auswählen. Die ehrenamtlichen Helfer erhalten für Ihre Dienste eine Aufwandsentschädigung und erfahren einen lebendigen Austausch mit Gleichgesinnten. So schafft Dein Nachbar e. V. optimale Voraussetzungen dafür, mit Herz und Hand zu helfen.

Der Verein Dein Nachbar e. V. ist ein soziales Unterstützungsnetzwerk mit ehrenamtlichen Helfern aus der Nachbarschaft, das 2015 als Pilotprojekt ins Leben gerufen wurde. Sein Ziel ist es, Betreuungs- und Unterstützungsleistungen gut geschulten Laienhelfern zu übertragen, damit Pflegefachkräfte sich auf ihre Kernkompetenz konzentrieren können und pflegende Angehörige entlastet werden. Heute umspannt das mehrfach ausgezeichnete Nachbarschaftsnetzwerk, das für Helfer und Hilfesuchende durch Logistik und perfekt digitalisierte Organisationsstrukturen größtmögliche Flexibilität schafft, bereits große Teile Münchens. Rund 300 ehrenamtliche Helfer betreuen aktuell mehr als 200 hilfsbedürftige Menschen in ihrem Zuhause. Da der Bedarf stetig wächst, werden auch weiterhin neue Alltagsbegleiter geschult.

Kompetent und unterhaltsam informieren erfahrene Pflegefachkräfte in der Helferschulung nicht nur über verschiedene Krankheitsbilder und die Besonderheiten im Umgang mit pflegebedürftigen Menschen, sondern auch über Möglichkeiten, sich in deren Erlebniswelt einzufühlen. Alle Teilnehmer erhalten vom Verein ein Zertifikat. Anschließend werden die Alltagsbegleiter von einer Fachkraft zu ihrem ersten Einsatz begleitet und in ihre Aufgaben eingeführt. Auf Helferstammtischen knüpfen sie regelmäßig Kontakte mit Gleichgesinnten und tauschen Erfahrungen aus.

Die ehrenamtlichen Helfer erhalten für ihr Engagement eine finanzielle Aufwandsentschädigung, die steuerfrei und bis zu 2.400 Euro im Kalenderjahr möglich ist. Alternativ füllen die Helfer ihr persönliches Vorsorgekonto auf. Dort können sie für ihr Engagement mit Punkten „einzahlen“ und später die Leistungen des Vereins selbst in Anspruch nehmen oder das Guthaben auf Freunde, Bekannte oder Nachbarn übertragen. Darüber hinaus sind die Alltagsbegleiter gegen Unfälle, Sach- oder Personenschäden versichert und natürlich auch, wenn sie mit dem eigenen PKW unterwegs sind.

Wer Interesse daran hat, Teil dieser zeitgemäßen und erfolgreichen Solidargemeinschaft zu werden, kann sich jederzeit unverbindlich mit Herrn Lucien Kleekamm, Leitung Ehrenamt, unter Tel 089-960 40 400 oder info@deinnachbar.de in Verbindung setzen.

Die Schulung startet am 01. Dezember und geht über vier Tage:
Wann? 01. / 02. Dezember und 08. / 09. Dezember jeweils von 9:00 Uhr bis 17:30 Uhr
Wo? Verein Dein Nachbar e. V., Agnes-Bernauer-Str. 90, 80687 München

Eingetragen am 06.11.2018

Kasperltheater im INTERIM

Kasperltheater im INTERIMDer Laimer Puppenschrank - initiiert und betrieben von der Familie Rotter-Kumpf - spielt Kasperltheater für Kinder ab 3 Jahre und entrückt seit 1998 unsere staunenden Kleinen regelmäßig für ein Stündchen in eine märchenhaft Welt.

Am Sonntag, den 11. November ist es wieder soweit, um 15:00 Uhr spielt der "Puppenschrank" im Interim am Laimer Anger das Stück "Drei Wünsche für Kasperl", in dem die Kinder durch ihre (lautstarke) Unterstützung die Geschichte wieder selbst zu einem guten Ende führen können.

Der Eintritt ist mit jeweils 4 Euro sehr familienfreundlich und der "Laimer Puppenschrank" ist immerhin ein schönes, nostalgisches Kasperltheater, welches es im Münchner Raum wohl kein zweites Mal gibt.

Eingetragen am 05.11.2018

Händels "Messias" in St. Willibald

Händels "Der Messias" von Georg Friedrich Händel - zu diesem Oratorium laden die Chorgemeinschaft und der Förderkreis St. Willibald am Sonntag, den 18. November, um 17 Uhr in die Pfarrkirche St. Willibald (Agnes-Bernauer-Str. 181, Tram 19 / Bus 57 Haltestelle Lohensteinstraße) ein.

Mitwirkende: Friedamaria Wallbrecher (Sopran), Stefanie Gläser-Blumenschein (Alt), Marcel Görg (Tenor) und Florian Dengler (Bass), die Chorgemeinschaft St. Willibald und Mitglieder von Münchner Symphonieorchestern.

Karten gibt es im Vorverkauf zu 18 bzw. 13 Euro im Pfarrbüro St. Willibald oder zu 20 bzw. 15 Euro an der Abendkasse. 50 % Ermäßigung für Schüler, Studenten und Auszubildende; Kinder bis zu 14 Jahren frei.

Eingetragen am 05.11.2018

Festnahme eines Exhibitionisten

Festnahme eines ExhibitionistenLaim: Am Dienstag, 30.10.2018, gegen 13.15 Uhr, saß ein 46-jähriger Mann in einem Schnellrestaurant in der Fürstenrieder Straße und suchte Blickkontakt zu einem Mädchen, die in Begleitung ihrer Freundin ebenfalls in dem Restaurant saß.

Die beiden 17-jährigen Mädchen stellten fest, dass der Mann mit geöffneter Hose und heraushängendem Geschlechtsteil dasaß und sie anstarrte.

Die Mädchen verständigten über den Notruf 110 die Polizei, die noch in der Gaststätte den Mann vorläufig festnehmen konnte. Der 46-Jährige wurde nach einer erfolgten Vernehmung von der Polizeiinspektion 41 (Laim) wieder entlassen.

Eingetragen am 31.10.2018
Quelle: Polizeipräsidium München

Der Zeus von Laim - auf den Spuren von Theodor Fischer

Der Zeus von Laim - auf den Spuren von Theodor FischerVon seinen Studenten "Zeus von Laim" genannt, lehrte Theodor Fischer von 1908 bis 1928 an der Technischen Hochschule München "Baukunst". Der geniale Architekt gestaltete das Gesicht Münchens vor den beiden Weltkriegen, wovon auch in Laim noch heute die verschiedensten Gebäude zeugen. Hinter dieser für das beginnende 20. Jahrhundert revolutionären Architektur stand die Idee der Reformbewegung. Dieser Vortrag führt Sie zu den architektonischen Spuren Theodor Fischers in Laim, vermittelt aber auch einen Einblick in das dahinterstehende Ideengerüst.

Veranstaltungsort: Münchner Volkshochschule, Stadtteilzentrum Laim
Termin: Dienstag, 28. November 2018, 18:30 – 20:00 Uhr
Veranstaltungsnummer: H125724
Gebühr: 3,00 €

Kontakt:
Münchner Volkshochschule, Stadtbereich West

Barbara Müller, organisatorisch-pädagogische Mitarbeiterin, Tel. (0 89) 48006-6815
barbara.mueller@mvhs.de

Eingetragen am 30.10.2018

Stollen backen - Besuch in der Bäckerei Hoffmann

Stollen backen - Besuch in der Bäckerei HoffmannDie vollständig renovierte Backstube der hundertjährigen Bäckerei ist auf dem neuesten Stand der Technik. Bei der dreistündigen Veranstaltung besichtigen Sie die Backstube und das Rohstofflager und backen mit fachkundiger Hilfe Ihren eigenen Stollen. Bei Kaffee und Kuchen in der Backstube beantwortet der Bäcker- und Konditormeister Heinz Hoffmann Ihre Fragen.

Vereanstaltungsort: Münchner Volkshochschule, Stadtteilzentrum Laim
Termin: Dienstag, 28. November 2018, 14:30 – 17:30 Uhr
Veranstaltungsnummer: H125726
Gebühr: 3,00 €

Kontakt:
Münchner Volkshochschule, Stadtbereich West

Barbara Müller, organisatorisch-pädagogische Mitarbeiterin, Tel. (0 89) 48006-6815
barbara.mueller@mvhs.de

Foto: Alice Wiegand / CC-BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)

Eingetragen am 30.10.2018

Hexenhaus backen - Besuch in der Bäckerei Hoffmann

Hexenhaus backen - Besuch in der Bäckerei HoffmannWie sieht es in einer richtigen Backstube aus? Wie werden all die Weihnachtsleckereien hergestellt? Das erfahrt ihr von Herrn Hoffmann, dem Bäcker- und Konditormeister. Gemeinsam mit ihm und seinen Konditorinnen backt ihr dann ein feines Hexenhaus, das ihr mit Zuckerguss, Süßigkeiten, Rosinen und Nüssen verziert und natürlich mit nach Hause nehmen könnt!

Treffpunkt: Bäckerei Hoffman, Laim
Termin: Dienstag, 27. November 2018, 14:30 – 17:30 Uhr
Veranstaltungsnummer: H125728
Gebühr: 3,00 €

Kontakt:
Münchner Volkshochschule, Stadtbereich West

Barbara Müller, organisatorisch-pädagogische Mitarbeiterin, Tel. (0 89) 48006-6815
barbara.mueller@mvhs.de

Foto: Daniel Schwen, CC BY-SA 4.0

Eingetragen am 30.10.2018

Raum des Glaubens im Dekanat Laim

Raum des Glaubens im Dekanat LaimDer Vortrag beschäftigt sich mit allen im Bereich des Dekanats Laim vorkommenden Glaubensrichtungen und ihren Räumlichkeiten. Wir behandeln u. a. die Katholischen und Evangelischen Kirchen, Gebetsräume christlicher Freikirchen und sonstiger Religionsgemeinschaften. Bei den Bildern werden jeweils die Innen- und Außenaufnahmen gezeigt. Sie werden überrascht sein, wieviele Räume des Glaubens es im Dekanat Laim gibt und gab.

Veranstaltungsort: Münchner Volkshochschule, Stadtteilzentrum Laim
Termin: Mittwoch, 14. November 2018, 18:00– 19:30 Uhr
Veranstaltungsnummer: H125722
Gebühr: 3,00 €


Kontakt:
Münchner Volkshochschule, Stadtbereich West

Barbara Müller, organisatorisch-pädagogische Mitarbeiterin, Tel. (0 89) 48006-6815
barbara.mueller@mvhs.de

Eingetragen am 30.10.2018

7 Wochen - Gott entdecken. Glaubenskurs in Laim

7 Wochen - Gott entdecken. Glaubenskurs in LaimEinfach ausprobieren: Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Großhadern bietet Glaubenskurs für Suchende, Zweifler und Neugierige

Viele Menschen haben ihre ganz persönlichen Fragen, wenn es um den Glauben geht: "Gibt es Gott?", "Hat mein Leben eine Bedeutung?" oder "Macht Glaube glücklich?" In der Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde (EFG) Großhadern sind sie willkommen. Die Kirche in Hadern bietet ab 07. November zum ersten mit Alpha einen Glaubenskurs in entspannter Atmosphäre für alle, die sich (wieder) neu mit den Kernthemen des christlichen Glaubens auseinandersetzten möchten.

"Wer einfach neugierig ist, eine Sehnsucht nach Mehr im Leben verspürt oder die Sache mit Gott nochmals neu für sich ausprobieren möchte, ist bei uns am richtigen Platz", sagt Martin Lüling, Jugendreferent in der EFG Großhadern. Während sieben Wochen beschäftigen sich die Teilnehmer mit Themen wie "Wer ist Jesus?", "Was kann mir Gewissheit im Glauben geben?" oder "Wie führt uns Gott?". Nach einem gemeinsamen Essen mit allen Teilnehmern führt ein Vortrag in das Thema der Woche ein. Anschließend gibt es einen offenen Austausch unter den Teilnehmern mit viel Raum für Fragen.

Der Alpha-Kurs ist völlig ergebnisoffen. "Glauben heißt Gott zu vertrauen, und das setzt immer eine Freiwilligkeit voraus", betont auch Alpha-Deutschland Geschäftsführer Alexander Castell. "Wir erleben aber immer wieder, dass wenn sich Teilnehmer bewusst mit den Fakten und Inhalten der christlichen Lehre beschäftigen, auch ein Prozess in den Herzen in Gang gesetzt wird."

Alpha wurde von der anglikanischen Kirche Holy Trinity Brompton in London vor 25 Jahren entwickelt und wird heute in 169 Ländern von Kirchen aller Konfessionen durchgeführt. Rund 23 Millionen Menschen haben inzwischen weltweit an Alpha teilgenommen. Seit 20 Jahren gibt es Alpha auch in Deutschland. Im vergangenen Jahr fanden rund 700 registrierte Kurse in der katholischen und evangelischen Landeskirche sowie in freien Gemeinden statt.

Der Alpha-Kurs ist kostenfrei und findet jeweils am Mittwoch, 18.30 Uhr im Nachbarschaftstreff "Haderner Herz – zu Gast in Laim" in der Fürstenrieder Straße 124 statt.

Eingetragen am 29.10.2018

Wiederholt Anrufe durch falsche Polizeibeamte

Wiederholt Anrufe durch falsche PolizeibeamteVon Samstag, 27.10.2018 bis Sonntag, 28.10.2018, wurden der Polizei 83 Anrufe durch falsche Polizeibeamte im gesamten Stadtgebiet gemeldet. Wir gehen auch von einer erheblichen Dunkelziffer aus. Die uns bekannten angerufenen Personen gingen nicht auf die Forderungen der Anrufer ein und sie benachrichtigten sofort die Polizei über den Notruf 110.

Warnhinweis Ihrer Münchner Polizei:
Falsche Polizei- oder Kriminalbeamte verwenden fast immer den Trick, dass sie die Angerufenen über vermeintliche Einbrüche in der Nachbarschaft informieren.

Sie behaupten, dass sie deshalb in der Wohnung mögliche Geldbzw. Schmuckbestände kontrollieren müssten.

Vergewissern Sie sich bitte durch einen Rückruf bei einer Polizeidienststelle, ob es sich tatsächlich um einen Polizeibeamten handeln könnte.

Lassen Sie keine unbekannten Personen in Ihre Wohnung, die sich nicht eindeutig legitimieren können.

Dieser Hinweis gilt außerdem für Betrugsmaschen ähnlicher Art. Wenn Sie Anrufe von vermeintlichen Personen anderer Behörden erhalten, vergewissern Sie sich über einen unabhängigen Anruf bei dieser Behörde, ob der Anrufer tatsächlich in deren Auftrag bei Ihnen angerufen hat.

Machen Sie am Telefon niemals Angaben über Ihre finanziellen Verhältnisse und teilen Sie keine Bankverbindungsdaten mit.

Eingetragen am 29.10.2018
Quelle: Polizeipräsidium München

Baywobau startet Großprojekt FÜRST in München-Laim

Baywobau startet Großprojekt FÜRST in München-LaimAm Bahnhof Laim im Münchener Westen hat die Baywobau Immobilien AG im Oktober die Bauarbeiten zu einem städtebaulichen Großprojekt gestartet. FÜRST entsteht gegenüber dem markanten Bürokomplex Laimer Würfel entlang der Landsberger und der Fürstenrieder Straße. Geplant ist eine nach außen architektonisch auffallende Anlage mit 217 Wohneinheiten. Zirka drei Viertel der Wohnungen werden in Eigenbestand übernommen und dem Mietmarkt zugeführt. Zudem entstehen zahlreiche kleine Geschäfte und eine Inklusionskinderkrippe. Die Fertigstellung ist für das Frühjahr 2021 geplant.

Fünf Jahre hat die Entwicklung von FÜRST gedauert. Denn um den Baukörper von der Landsberger Straße aus in der Fürstenrieder Straße fortsetzen zu können, mussten die Grundstücke einzelner Eigentümer zusammengeführt werden. "Die lange Entwicklungszeit und die intensive Planung des Projektes gemeinsam mit dem Büro Steidle Architekten haben sich gelohnt: Mit der im Oktober erteilten Baugenehmigung kann mit dem Bau von FÜRST jetzt eine markante Lücke am Laimer Kreisel geschlossen werden – wobei der Neubau selbst ebenfalls markant sein wird", sagt Baywobau-Vorstand Albert Hofmann. Bis vor 20 Jahren war die Umgebung des Projektes an der Landsberger Straße von Autohäusern, Werkstätten, Industrie- und Gewerbegebäuden geprägt und hatte ein eher negatives Image. Gerade in den vergangenen Jahren ist aber viel passiert. Neue Bürohäuser, Hotels und Wohnanlagen sind entlang der Bahnachse entstanden. Das gesamte Viertel bietet heute alles, was Menschen zum Leben brauchen. Albert Hofmann: "Dass wir hier eine qualitativ anspruchsvolle Wohnanlage errichten, ist nur konsequent. FÜRST mit seiner bogenförmigen urbanen Wohnbebauung und den kleinen Läden entlang der Straße ist für mich ein Stück Stadtreparatur – ähnlich wie seinerzeit die Entwicklung des historisch bedeutenden Rodenstock-Areals im Dreimühlenviertel."

Ein Grundstück mit langer Historie
Eine besondere historische Entwicklung hat auch das Grundstück genommen, auf dem nun FÜRST entsteht. Mindestens seit dem 18. Jahrhundert befand es sich im Besitz der traditionsreichen Laimer Familie Ballauf und deren Nachfahren. Ab 1843 bewirtschaftete die Familie hier mit dem "Großwirt" das älteste und größte Gasthaus im Ort. Nach Gründung der Laimer Feuerwehr im Jahr 1878 war in einem Nebengebäude der Taverne bis in die 1920er Jahre das Spritzenhaus untergebracht. Die vergangenen zwei Jahrzehnte wurde das Grundstück dann überwiegend von der Firma Hertz zur Vermietung von Kleintransportern genutzt.

Erfolgreicher Vertriebsstart
Die alten Gebäude wurden im Laufe dieses Jahres vollständig abgebrochen. Nun entstehen hier neben Mietwohnungen, die großteils in Eigenbestand übernommen werden, auch 58 Wohnungen für den Einzelverkauf. Für diese hat der Vertrieb erst im Juni begonnen – gut die Hälfte ist bereits jetzt von Eigennutzern und Kapitalanlegern verbindlich reserviert. Die Zwei- bis Vierzimmerwohnungen sind zwischen 45 bis knapp 95 Quadratmeter groß. Hinzu kommen drei Penthäuser mit bis zu 146 Quadratmetern Wohnfläche.

Kooperation mit den Stadtwerken München
Neben einer modernen Ausstattung mit umweltverträglichen Materialien namhafter Hersteller verfügen alle Wohnungen über einen Freisitz zum begrünten Innenhof. Zur Dämmung der Fassade setzt Baywobau auch bei FÜRST anstelle der sonst üblichen Polystyrolplatten auf die wesentlich umweltfreundlichere und schwerer entflammbare Mineralwolle. In der zweigeschossigen Tiefgarage entstehen 222 Einzelstellplätze. Von hier aus führen barrierefreie Aufzüge in alle Etagen. Zudem ist in Kooperation mit den Stadtwerken München geplant, die Nutzung von Elektromobilität sicherzustellen. So können die Bewohner ihre Stellplätze je nach Bedarf und ohne großen Aufwand mit einer Ladestation ausstatten lassen.

Ausdrucksstarke Architektur
Architektonisch setzt der von Steidle Architekten aus München geplante Baukörper zu den Straßenseiten einen ausdrucksstarken städtebaulichen Akzent – und über seine abgerundete Form den figürlichen Gegenpol zum Kubus des Laimer Würfels. Fünf große, quadratische Erker mit bodentiefen, rhythmisch angeordneten Fenstern sind häuserweise über die terrakottafarbene Fassade gezogen. Die Erdgeschosszone mit ihren Schaufenstern, Hausein- und -durchgängen wird mit dunklen Keramikfliesen eingefasst und gibt damit dem Gebäude einen stabilen Sockel zum Straßenrand. Dem gegenüber zeigt sich die Innenhofseite mit ihrer überwiegend in Weiß gehaltenen Fassade, den Balkonen, Terrassen und breiten Fenstern leicht und offen.

Urbane Lage mit direktem Anschluss an Stadt und Natur
Albert Hofmann: "Über seine Größe und seine nach außen klar definierte Architektursprache ist FÜRST an dieser Stelle zwar ein auffallender Baukörper. Allerdings einer, der sich nicht vor der Stadt verschließt. Im Erdgeschoss wird es neben den acht kleinen Geschäften auch eine dreizügige Inklusionskinderkrippe geben. Damit können wir auf Wunsch der Stadt die Versorgung des Viertels mit Betreuungsplätzen auch für behinderte Kinder verbessern."

Weitere Kinderkrippen, Kindertagesstätten sowie Schulen, Supermärkte, Fachgeschäfte, Drogerien, Banken, Ärzte und zahlreiche Freizeit- und Sportmöglichkeiten befinden sich entlang der Fürstenrieder Straße und damit in unmittelbarer Umgebung. Über den wenige Schritte entfernten S-Bahnhof Laim, den drei Buslinien direkt vor der Tür sowie der nahe gelegenen Tram und U-Bahn ist das gesamte Stadtgebiet unkompliziert erreichbar. Mit dem Auto sind die künftigen Bewohner schnell auf dem Altstadtring. Zudem haben sie über die Fürstenrieder Straße direkten Anschluss an die Garmischer und die Lindauer Autobahn und damit zu den Seen sowie ins Alpenvorland. Und: Ein Radschnellweg führt direkt in den Stadtteil Pasing sowie zum Münchener Hauptbahnhof.

Foto: Baywobau Immobilien AG

Eingetragen am 26.10.2018
Quelle: Baywobau Immobilien AG

Mandolins Showtime im INTERIM

Mandolins Showtime im INTERIMAm Freitag und Samstag Abend wird's bunt im INTERIM am Laimer Anger. Das Bürgerzentrum präsentiert mit "Mandolin‘s Showtime" ein Programm, was sich zum einen kaum stilistisch einordnen lässt, zum anderen durch seine Vielfalt einen kurzweiligen und unterhaltsamen Abend verspricht.

"Mandolin Motions" (Einstein Show Academy) ist eine anerkannte Fachakademie für Schauspiel, Gesang und Musical. Und natürlich wird auf der Akademie nicht nur studiert - immer wieder zieht es Macher und Akteure auf die Bühnen der Stadt. An diesem Wochenende wird das INTERIM "bespielt", die Gäste erwartet ein abwechslungsreiches Programm mit Liedern von Frank Sinatra bis zu den Beatles, Tänzen aus allen künstlerischen Richtungen, kleinen Schauspielszenen, Comedy und einen Einblick in das Musicalstück "Lola Blau". Ergänzt wird der Abend durch einen Einblick in "Liesl Karlstadts Leben und Wirken mit Karl Valentin" sowie kleine Kabarett Szenen von und mit Sigi Popp. Das Programm endet mit einer kleinen Tanzshow über das spannende Leben auf dem Mars...

Show-Regie: Edmund Gleede, Kabarett: Sigi Popp, Songs: Oliver Engl, Choreographen: Sissy Engl, Cornelia Maria, Tanja Pape, Thilo Becker. Bühnenfechten: Rainer Köbelin und Gesamtleitung: Sissy Engl.

Beginn: 20:00 Uhr. Der Eintritt kostet 15.- Euro, ermäßigt 10.- Euro.

Foto: Mandolin Motions

Eingetragen am 25.10.2018

Laimer Almanach 2018/2019 erschienen

Laimer Almanach 2018/2019 erschienenFür Überraschung sorgte am Mittwoch Abend der große Publikumsandrang in der Laimer Stadtbibliothek. Sowohl die Mitarbeiterinnen der Bibliothek als auch die Mitglieder des Historischen Vereins hatten alle Hände voll zu tun, doch leider gingen der Bibliothek die Sitzgelegenheiten aus und einige Gäste mussten mit Stehplätzen vorlieb nehmen.

Doch in der Bücherei war kein berühmter Schriftsteller zu Gast. Die Ursache des Andrangs war die Präsentation des neuen Laimer Almanachs, einer kleinen Broschüre, die vom historischen Verein Laim herausgegeben wird und in der seit nunmehr 8 Jahren fundiert auf die Laimer Geschichte eingegangen wird. Und auch in der neuen Ausgabe 2018/2019 hat das Autorenkollegium bestehend aus Josef Kirchmeier, Lothar Schmidt, Josef Stöger und Heinz-Dieter Sührer wieder Daten und Fakten zusammengetragen, die in der "großen Geschichtsschreibung" eher untergehen, aber aus dem Blickwinkel der Entwicklung unseres Stadtteils und seiner Bewohner wichtig sind. Die Autoren haben es erneut geschafft, Vergangenes wiedererstehen zu lassen.

Zunächst begrüßten Stefanie Zech von der Stadtbibliothek und Peter Hausmann - seines Zeichens Vorsitzender des Historischen Vereins - das so zahlreich erschienene Publikum. Hausmann gab einen kurzen Überblick über die Inhalte des Laimer Almanachs und bedankte sich insbesondere bei den Mitarbeiterinnen der Stadtbibliothek, die der Präsentation der Broschüre seit Jahren einen angemessenen Rahmen ermöglichen.

Zentrales Thema in der diesjährigen Ausgabe ist die Firma Wamsler, die in ihrer Fabrik in der Landsberger Straße seit 1903 mobile Küchenherde und später Großküchenausstattungen fertigte, die weltweit sehr gefragt waren. Zeitweise arbeiteten rund 800 Beschäftigte bei Wamsler - die Firma war somit einer der größten Arbeitgeber in Laim. Der von Josef Stöger minutiös recherchierte Artikel im Laimer Almanach rückt die Geschichte des Unternehmens, aber auch den Werdegang der Familie Wamsler ins Licht der Gegenwart. Im Stögers reich bebilderten Beitrag wird neben Betrieb und Produktion vor allem auch auf das gute Betriebsklima in der Firma eingegangen - über die firmeneigene Fußballmannschaft und das soziale Engagement der Unternehmerfamilie Wamsler wird noch heute gesprochen.

Laimer Almanach 2018/2019 erschienenLothar Schmidt hat sich in seinem Beitrag uralte, teils mittelalterliche Quellen vorgenommen und schreibt über die Bauernhöfe in Laim - an die heute allenfalls noch Straßennamen erinnern. Über Jahrhunderte war Laim ein wenig beachteter Flecken, der mal weltlichen, mal kirchlichen Gerichtsbarkeiten in Starnberg bzw. Dachau zugeordnet war. Die frühen Laimer waren meist privilegienlose Bauern, die ihr Scherflein an Herzog und Kirche zu entrichten hatten. Lothar Schmidt hat sich im Münchner Stadtarchiv durch uralte, teils in mittelhochdeutsch verfasste Dokumente gegraben, lässt die Namen der Einwohner wieder aufleben und zeigt, wo Siedlungen und Höfe gestanden haben, erklärt die Besitzverhältnisse und wer die Grundherren und Bewohner waren. Aufschlussreich ist auch, wie die damaligen Laimer ihre Abgaben abzuführen hatten. Insgesamt ein interessanter Einblick in einen höchst unbekannten Teil der Münchner Geschichte, denn die üblichen Chroniken berichten meist nur über den Adel und dessen Aktivitäten und Befindlichkeiten - das einfache Volk blieb in der Geschichtsschreibung aussen vor.

So lässt sich viel leichter recherchieren, was gekrönte Häupter erdachten - "Auf Befehl des Königs" wurde beispielsweise eine der wichtigsten Münchner Verkehrsadern angelegt - die Fürstenrieder Straße. Die "Stadtautobahn", die das heutige Laim in zwei Teile trennt, war schon immer das, was sie noch heute ist: eine Schnellstraße. Die Fürstenrieder Straße war ursprünglich als Verbindung für schnelle, königliche Kutschen zwischen den Schlössern Nymphenburg und Fürstenried gedacht, der König war nämlich gern rasant unterwegs. Der Laimer Ortskern lag damals etwas abseits, ob ihn der König wahrgenommen hat, wenn er vorbeidüste? Lothar Schmidt zeigt anhand alter Karten die Bauplanung und dass es - ähnlich wie bei Bauvorhaben heute - zwischen Planung und Realisierung meist erhebliche Unterschiede gibt: Der Straßenverlauf wurde mehrmals geändert. Die Finanzierung des Bauvorhabens ist ebenso Thema, anhand vieler Zeichnungen und Bilder zeigt Schmidt zudem, wie sich die Fürstenrieder Straße im Lauf der Jahrzehnte geändert hat.

Bereits in den vergangenen Ausgaben des Laimer Almanachs waren Dampfrösser und Elektrische immer wieder zentrales Thema. Klar, seit nunmehr fast zwei Jahrhunderten ist unser Stadtteil mit der Eisenbahn untrennbar verbunden. Dieses Mal beleuchten Heinz-Dieter Sührer und Lothar Schmidt den Öffentlichen Nahverkehr - des es eben auch schon länger gibt, als uns das die übliche Geschichtsschreibung weismachen will. Bereits gegen Ende des 19. Jahrhunderts gab es neben den damals üblichen Droschken einen regen Zugverkehr zwischen dem Münchner Hauptbahnhof und dem Bahhof Laim - ein Doppelgleis, welches bis Gauting führte, machte es möglich. 1895 kostete der Kilometer 2 Pfennig, obwohl die Züge meist aus Wagen der 3. Klasse bestanden, konnte sich nicht jeder diesen Luxus leisten - und war dann wohl eher zu Fuß unterwegs. Das änderte sich 1908, als dann endlich auch eine Straßenbahn durch Laim fuhr. Von da aus bis zur Münchner S-Bahn und MVV/MVG war es ein weiter Weg, der durch 1. Weltkrieg, Wirtschaftskrise, Inflation, 2. Weltkrieg und Nachkriegszeit lange unterbrochen war - erst mit der Olympiade in München kam wieder Schwung ins Räderwerk und der hält praktisch bis heute an, wie die Verkehrsplanung Münchens zeigt.

Noch einmal geht es im Laimer Almanach weit zurück in die Geschichte. In eine Zeit, in der mächtige Gletschermassen übers Land schoben und Mergel und Geröll zurückließen. Und Lehm - und ausgerechnet der läßt sich in Laim so schwer nachweisen. Aber bedeutet Laim nicht im ursprünglichen Sinne Lehm? Haben nicht auch in Berg am Laim umfangreiche Lehmvorkommen den Ortsnamen geprägt? Autor Lothar Schmidt geht in seinem Beitrag der Frage nach, wie unser Stadtteil zu seinem Namen gekommen ist und wie die geologischen Gegebenheiten dazu beigetragen haben können.

Die spannende Lektüre lohnt sich, auch für Leser ohne tiefere Geschichtskenntnisse. Die Autoren schreiben wissenschaftlich fundiert, doch immer allgemeinverständlich. Schon die vielen Abbildungen und zum Teil erstmalig gezeigte, alte Fotografien werden viele Laimer begeistern. Der Laimer Almanach 2018/2019 kann direkt beim Historischen Verein Laim, im guten Buchhandel oder in der Stadtbibliothek Laim erworben werden. Allen an der Laimer Geschichte Interessierten sei die kleine Broschüre ans Herz gelegt!

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Historischen Vereins Laim.

Foto: Josef Stöger

Eingetragen am 25.10.2018

Münchner Stadtbibliothek weitet Samstagsöffnung aus

Münchner Stadtbibliothek weitet Samstagsöffnung ausDie Münchner Stadtbibliotheken sollen künftig an allen Standorten auch am Samstag geöffnet sein. Nach erfolgreicher Pilotphase in sechs Stadtteilen hat die Vollversammlung des Stadtrats jetzt die Weichen für die Samstagsöffnung in sieben weiteren Stadtteilbibliotheken gestellt. 2019 wird die Samstagsöffnung zeitgleich an den Standorten Laim, Schwabing, Moosach, Isarvorstadt, Maxvorstadt, Berg am Laim und Waldtrudering eingeführt. 2020 sollen Fürstenried, Neuaubing, Hadern, Ramersdorf, Milbertshofen, Allach – Untermenzing, Westend sowie Bogenhausen folgen. Bereits 56 Prozent aller Besucherinnen und Besucher nutzen ihre Stadtteilbibliothek auch am Samstag.

„Mit der Samstagsöffnung an sieben weiteren Standorten reagieren wir auf die Bedürfnisse und Wünsche der Münchner Stadtbevölkerung nach einer familienfreundlichen und berufsorientierten Nutzung unserer Bibliotheken. Damit leistet die Münchner Stadtbibliothek einen weiteren wichtigen Beitrag für ein zukunftsfähiges ‚Kultur für alle‘“, so Kulturreferent Dr. Hans-Georg Küppers.

Um die Qualität des Services auch bei erweiterten Öffnungszeiten aufrechterhalten zu können, wurden vom Stadtrat zusätzlich sieben Stellen für die erste Stufe ab 2019 genehmigt. Damit ist auch eine sozialverträgliche Umsetzung für die Bibliotheksteams gewährleistet. Für die flächendeckende Samstagsöffnung ab 2020 stehen 2019 acht weitere Stellen zur Genehmigung an.

„Die Münchner Stadtbibliothek hat sich stadtweit zur wichtigen Bildungs- und Kultureinrichtung für sehr breite Zielgruppen entwickelt. Damit sie weiter ein lebendiger Ort der Begegnung und der kulturellen Vielfalt bleiben kann, muss sie an allen Standorten dann geöffnet sein, wenn die Menschen Zeit für einen Bibliotheksbesuch haben. So können wir unserem Anspruch, ein analoger Ort für eine digitale Welt zu sein, noch besser gerecht werden“, ist Dr. Arne Ackermann, Direktor der Münchner Stadtbibliothek, überzeugt.

Bei der Auswahl der Standorte in beiden Stufen wurden eine Mischung von mittleren und großen Bibliotheken berücksichtigt sowie Sanierungs- und Bauphasen in den Bibliotheken.

Mit Einführung der Samstagsöffnung werden die Münchner Stadtteilbibliotheken von Dienstag bis Freitag von 10 bis 19 Uhr und am Samstag von 10 bis 15 Uhr geöffnet sein. Montags bleiben die Stadtteilbibliotheken für das öffentliche Publikum geschlossen. Dann finden besondere Angebote für Schulklassen und Kitas statt.

Die Münchner Stadtbibliothek Am Gasteig ist wie bisher montags bis freitags von 10 bis 19 Uhr und am Samstag von 11 bis 16 Uhr geöffnet. Die Monacensia im Hildebrandhaus öffnet unverändert von Montag bis Mittwoch und am Freitag von 9.30 bis17.30 Uhr, am Donnerstag von 12 bis 19 Uhr.

Außerhalb der Öffnungszeiten ist die „Onleihe München“ digital rund um die Uhr für Nutzerinnen und Nutzer verfügbar.

Eingetragen am 25.10.2018
Quelle: Rathaus Umschau

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