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5549 Lokalnachrichten aus München-Laim und Umgebung


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[Anzeige] Bayerische Christbäume im Laimers

Bayerische Christbäume im LaimersAuf dem Areal des "Laimers"-Biergarten am Agricolaplatz verkauft der Gröbenzeller Garten- und Landschaftsbaubetrieb Markus Tietz vom 1. bis zum 24. Dezember täglich von 10.00 Uhr - 17.00 Uhr, am Samstag von 9.00 - 19.00 Uhr und am Sonntag von 13.00 Uhr - 17.00 Uhr ungespritzte bayerische Christbäume.

Und da kommt rein gar nichts aus Skandinavien oder gar Osteuropa. Das Angebot an Nordmann-Tannen, Blau- und Rotfichten, Kiefern und Tannen stammt ausschließlich aus heimischer Produktion aus dem Freistaat. Und weil die bayerischen Bäume nicht mit klimaschädlichen Ferntransporten hunderte von Kilometern quer durch Europa gekarrt werden, gelten sie als besonders frisch und behalten lange ihre Nadeln, was den Menschen ganz besondere Weihnachtsfreude bereitet.
Denn laut den Richtlinien des Bayerischen Waldbesitzerverbandes - Inhaber der Marke "Bayerischer Christbaum" - dürfen die Bäume erst nach dem 15. November gefällt werden.

Mit dem Erwerb eines "Bayerischen Christbaums" können Kunden also gezielt etwas für den Umwelt- und Klimaschutz tun und gleichzeitig einen wichtigen Beitrag für die regionale Wirtschaft leisten. Zumal sich die Preise kaum von anderen Anbietern unterscheiden und sich darüber hinaus in etwa auf dem Niveau des Vorjahres bewegen. Nordmanntannen sind ab 27 Euro pro Meter zu haben, 20 Euro pro Meter müssen für Blaufichten und 14 Euro pro Meter für Rotfichten kalkuliert werden. Die Weihnachtsbaumgrößen starten bei 50 cm, wer es etwas größer mag, kann auch einen 5-Meter-Baum kaufen.

Eingetragen am 29.11.2018

Changes - Selbstinszenierung in der Fotografie. Eine Ausstellung des Foto-Seminars "Me, myself and I" in der Stadtbibliothek Laim

Changes - Selbstinszenierung in der Fotografie. Eine Ausstellung des Foto-Seminars Veränderung spielt für jeden Menschen eine Rolle. Der Wandel vom Schulmädchen über den Teenager zum Erwachsenen oder rein äußerlich - von der Jogginghose in ein schönes Abendkleid. Unser ganzes Leben lang unterliegen wir Veränderungen, großen und kleinen.

Dabei bezeichnet unsere moderne westliche Gesellschaft sich gerne als "liberal". Jeder darf und soll seine Meinung, sein Aussehen und seinen Glauben selbst wählen. Dieser Liberalismus fordert jedoch viele Entscheidungen. Blond oder brünett? Bio oder billig? Lässig oder schick?

Darum geht es in dem Fotoprojekt "Changes". Schülerinnen eines Foto-Seminars am Ludwigsgymnasium zeigen mit ihren Fotos eine jeweils ganz eigene, oft wirklich krasse Verwandlung, und stellen damit implizit auch die Frage in den Raum: Wieso müssen wir uns eigentlich immer entscheiden? Wieso nicht einfach mal verschiedene Rollen ausprobieren?

Das Fotoprojekt entstand im Rahmen des praxisorientierten Seminars "Me, myself and I – Fotografie und Selbstinszinierung" am Ludwigsgymnasium unter der Leitung von Kunstlehrerin Angela Fechter.

Zur Ausstellungseröffnung am Freitag den 30. November um 19.30 Uhr sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Die Ausstellung ist bis zum 22. Januar zu den Öffnungszeiten der Bibliothek zu sehen.

Eingetragen am 29.11.2018

[Anzeige] Musik für Kleinkinder

Musik für KleinkinderMusikalische Frühpädagogik für Kleinkinder mit einem Elternteil

Nicht nur Erwachsene lieben es, Musik zu hören - auch Kleinkinder fühlen sich mit Klängen, Tönen und Harmonien wohl. Ganz besonders dann, wenn mit kindgerechten Instrumenten Töne und Geräusche selbst erzeugt und dabei Wechselwirkungen beobachtet und Erfahrungen gemacht werden können.

Musikalische Frühförderung unterstützt das Körperbewusstsein, schult Gehör und Rhythmusgefühl - und vermittelt Kenntnisse und Fähigkeiten, von denen die Kinder auch später noch im Jugend- oder Erwachsenenalter profitieren.

Im Pfarrheim Fronleichnam in der Senftenauerstraße 111 gibt es seit knapp anderthalb Jahren einen Kursus für Musikalische Frühpädagogik. Die von der Laimer Diplom-Musik-Frühpädagogin Annegret Konrath entwickelten Kurse eignen sich für Kleinkinder zwischen 8 Monaten und 3 Jahren, ein Elternteil muss bei den Kursen dabei sein und wird ins musikalische Geschehen eingebunden. So wird die angeborene Musikalität der Kinder gepflegt, die Sinne für Musik werden geweckt und geschärft. Die Eltern werden dazu angeregt auch zu Hause mit den Kindern zu singen, zu tanzen oder einfach zu lauschen.

Wo: Konferenzraum des Pfarrheimes Fronleichnam, Senftenauerstr. 111 (Laim, nähe Willibaldstr.)
Wann: Jeden Donnerstag 16:30 Uhr, Einstieg jederzeit möglich
Anmeldung unter 089-5806187

Es unterrichtet: Frau Annegret Konrath, Dipl. Mus. Frühpädagogin, konzertierende Harfenistin und Dozentin
Kosten: 25 € pro Monat (bei Gruppen unter 10 Teilnehmern 30 €)

Eingetragen am 24.11.2018

Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium in der Paul-Gerhardt-Kirche

Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium in der Paul-Gerhardt-Kirche"So recht, ihr Engel, jauchzt und singet"

Vorfreude auf Weihnachten, die "Frohe Botschaft" vertont in herrlichster Musik von Bach erleben – für viele Menschen ist das Hören des Weihnachtsoratoriums ein festes Ritual im Advent. Alle Jahre wieder und doch immer wieder neu.

Bach hat für dieses festliche Opus eine große Orchesterbesetzung gewählt, Der Chor eröffnet das Oratorium mit kräftigem Jubel, dem allseits bekannten "Jauchzet, frohlocket. Die erste Kantate schildert den Aufbruch von Joseph und der hochschwangeren Maria. Sie endet mit dem Choral "Ach mein herzliebes Jesulein", im Wechsel mit Zwischenspielen der Trompeten, dem königlichen Instrument, und Paukenklängen. Der wahre König ist geboren. Die zweite Kantate beginnt mit einem reinen Instrumentalstück, der Sinfonia. Albert Schweitzer interpretierte sie als ein Wechselspiel zwischen verkündenden Engeln und Schalmei spielenden Hirten. Höhepunkt dieser Kantate ist der Jubel der himmlischen Heerscharen "Ehre sei Gott in der Höhe", abwechselnd mit den sanften Tönen des "und Friede auf Erden". "Herrscher des Himmels", der Einleitungschor der dritten Kantate, ist die irdische Antwort auf den himmlischen Jubel. Auf Erden machen sich nun die Hirten auf gen Bethlehem. Mit dem Choral "Seid froh dieweil" lassen sie alle teilhaben an ihrer Freude über das Wunder der Heiligen Nacht.

"Studiert Bach, dort findet ihr alles." meinte seinerzeit Johannes Brahms. Hören und genießen Sie zunächst einfach die grandiose Musik.

Andrea Schneider

Sonntag, 9. Dezember, 17 Uhr
Paul-Gerhardt-Kirche München-Laim
Mathuni-/Valpichlerstr. - U5 Laimer Platz
J. S. Bach
WEIHNACHSORATORIUM, Kantaten I-III
Gisela Weinberger, Sopran
Regine Jurda, Alt
Sören Richter, Tenor
Timo Janzen, Bass
Münchner Oratorienorchester
Paul-Gerhardt-Chor
Leitung: Ilse Krüger

Karten zu € 19/24/28 im Vorverkauf bei:
Bücher Hacker, Fürstenrieder Str. 44, Tel. 54 67 41 11
Pfarramt der Paul-Gerhardt-Kirche, Tel. 56 54 70
MünchenTicket www.muenchenticket.de, Tel: 54 81 81 81
Kartenreservierung im Internet: www.paul-gerhardt-chor.de
oder: mail@paul-gerhardt-chor.de (ohne Vorverkaufsgebühr)
Abendkasse (öffnet 1 Stunde vor Konzertbeginn)

Eingetragen am 24.11.2018

[Anzeige] Blaue Bescherung in München

Blaue Bescherung in MünchenGenussmomente zu Weihnachten verschenken mit der "Schlemmerreise mit Gutscheinbuch.de"

Etwas für den Schatz, ein Präsent für die Eltern oder Großeltern oder eine kleine Aufmerksamkeit für Freunde: Die Vorweihnachtszeit ist oft getrübt von der stressigen GeschenkejagdWer ein Geschenk für alle sucht, greift zum Gastro und Freizeitführer "Schlemmerreise mit Gutscheinbuch.de München & Umgebung 2018/2019". Über das hochwertige Gutscheinbuch voller 2 für 1-Gutscheine freuen sich nicht nur Genießer, sondern auch Wellness-Jünger, Adrenalin-Junkies, Kulturinteressierte und viele mehrIn diesem Jahr erhältlich zum Sonderpreis von 24,90 Euro statt 29,90 Euro!

Regionale Highlights und Geheimtipps entdecken

Ein schönes Abendessen zu zweit, ein Relax-Tag in der Therme oder eine ausgiebige Shoppingtour: Die "Schlemmerreise mit Gutscheinbuch.de München & Umgebung" lädt zu einer genussreichen Entdeckungsreise voller regionaler Highlights und Geheimtipps ein. Mit so vielen 2 für 1-Angeboten wie nie zuvor bietet das blaue Gutscheinbuch in diesem Jahr eine große Auswahl an Gutscheinen aus Bereichen wie Gastronomie, Wellness, Freizeit, Kultur oder Shopping. Restaurants spendieren etwa das zweite Hauptgericht, beim Wellness muss der Partner für die Anwendung nichts bezahlen oder im Theater ist die zweite Eintrittskarte gratis.

Entdecken, genießen und sparen in und um München

Mit dabei in der Ausgabe 2018/2019 sind unter anderem:Extra-Geschenk für noch mehr Genuss

Mit den 200 Gastronomie- und 198 Freizeitgutscheinen der "Schlemmerreise mit Gutscheinbuch.de München & Umgebung" lassen sich mehrere Hundert Euro pro Buch sparen.

Auf die Beschenkten wartet außerdem eine zusätzliche Überraschung: Die Kundenkarte in jedem Buch gewährt Zugriff auf 8.000 weitere kostenlose Online-Coupons mit reinen 2 für 1-Angeboten. Einfach unter www.gutscheinbuch.de anmelden, Wunsch-Gutscheine generieren und drauflos sparen.

Schlemmerreise mit Gutscheinbuch.de München & Umgebung 2018/19. Im Handel, unter www.gutscheinbuch.de oder unter der gebührenfreien Bestell-Hotline 0800/22 66 56 00. Und das Beste: LAIM-online hat wieder ein paar Exemplare vorrätig, die wir unter unseren Laimer Lesern, Fans und Followern verlosen. Einfach unsere LAIM-online Facebook-Seite liken und schon sind Sie in der Lostrommel. Im Falle eines Gewinns werden Sie ganz einfach per Facebook-Message benachrichtigt.

Eingetragen am 24.11.2018

Ausstellung im Kunstraum Lanz 7: Jörg Herz zeigt Holzarbeiten

Ausstellung im Kunstraum Lanz 7: Jörg Herz zeigt HolzarbeitenDer "Kunstraum Lanz 7" in Laim ist unter Münchner Kunstfreunden schon lange kein Geheimtipp mehr. Die kleine Galerie in der Lanzstraße 7 überzeugt immer wieder mit spannenden Ausstellungen einzigartiger Künstler/innen.

Ab 23. November sind im Lanz 7 Arbeiten von Jörg Herz zu sehen. Der hauptberufliche Kommunikationsdesigner, der bereits die Corporate Idendtity zahlreicher namhafter Unternehmen konzipiert hat, zeigt Holzskulpturen, die zum größten Teil unter dem EInsatz einer Kettensäge entstanden sind. Natürlich können die Kunstwerke nicht nur angeschaut, sondern auch käuflich erworben werden.

Die Ausstellung ist bis zum 26. Januar zu sehen. Geöffnet ist das Lanz 7 Freitag 15 - 19 Uhr, Samstag 10 - 14 Uhr und nach Vereinbarung mit Annemarie Renges und Johann Schredl unter 089-51513815.

Foto: Jörg Herz

Eingetragen am 24.11.2018

BA-Sitzung am 4. Dezember

BA-Sitzung am 4. DezemberDer Bezirksausschuss Laim (BA25) tagt einmal im Monat im Alten- und Servicezentrum Laim, Kiem-Pauli-Weg 22. Die Sitzung beginnt 19:30 und ist öffentlich. Zu Beginn jeder Sitzung können die Laimer Bürgerinnen und Bürger ihre Anregungen und Probleme vorbringen und Anfragen oder Anträge stellen.

Am 4. Dezember werden wieder Vorschläge und Eingaben Laimer Bürger thematisiert sowie Entscheidungsfälle in Laim besprochen. Wie immer stehen viele Themen auf der Agenda, die den Laimern unter den Nägeln brennen.

Stadtteilpolitik lebt vom Mitmachen - meckern, granteln und mosern allein hilft nicht. Wenn Sie sich aus erster Hand über die Brennpunkte in Laim informieren oder die Dinge in Laim mitgestalten wollen: Auf geht's zur BA-Sitzung am 4. Dezember!

Weitere Informationen gibt es auf der Homepage des BA 25 Laim.

Eingetragen am 23.11.2018

Aufbruch zum Mond

Aufbruch zum MondEs ist verwunderlich, dass es eines der größten Abenteuer der Menschheitsgeschichte erst nach knapp 50 Jahren ins Kino geschafft hat. Jetzt ist es soweit, zum Glück ist keine verklärte Heldenschmonzette herausgekommen, sondern ein spannendes und ernst zu nehmendes BioPic über Neil Armstrong, den ersten Mann auf dem Mond - und die langen Jahre vor dem Mondflug, in denen die USA versuchten, die Raumfahrterfolgen der Sowjetunion zu kontern.

Denn bereits 1961 hatte Juri Gagarin als erster Mensch die Erde im Weltraum umkreist, dann begann eine beispiellose Aufholjagd mit Mensch, Material und Abermilliarden Dollar und erst mit der Mondlandung konnten die Amerikaner den Sowjets wirklich etwas entgegensetzen. Ein Technologie-Punktesieg im kalten Krieg. Denn es darf nicht vergessen werden, dass alle Anstrengungen vom Kampf der Systeme befeuert wurden, was im Film zum Glück nicht untergeht.

Ryan Gosling spielt den spröden Neil Armstrong, der als Kommandant maßgeblich zum Erfolg der Apollo-11-Mission beigetragen hat. Aber nicht als strahlenden Helden, die in amerikanischen Filmen so oft zu sehen sind, sondern als oft nachdenklichen Menschen, der sich ganz seiner Aufgabe verschrieben hat. Regisseur Damien Chazelle ist ein beeindruckendes Filmwerk gelungen.

"Aufbruch zum Mond" ist in dieser Spielwoche täglich 17:20 im Laimer Rex-Kino zu sehen.

Foto: Verleih

Eingetragen am 23.11.2018

Fitness-Tag beim SV München Laim

Fitness-Tag beim SV München LaimDer SV München Laim in der Riegerhofstrasse 20 bietet am Sonntag, den 25. November 2018, von 10:00 bis 16:00 Uhr mit dem Fitness-Tag einen ganzen Tag mit Fitness-Stunden aus dem laufenden Sportprogramm.

Willkommen sind alle Interessenten, Schnupperer, Mitglieder, Nichtmitglieder und alle, die einfach mal gucken wollen. Die Trainer und Trainerinnen des SV Laim sorgen für ein schweißtreibendes Programm und stehen für alle Fragen rund um das Thema Fitness zur Verfügung.

10:00 - 10:55 Uhr - Fit in den Tag
11:00 - 11:55 Uhr - R/B/B/P
12:00 - 12:55 Uhr - STRONG by Zumba™
13:00 - 13:55 Uhr - Basic-Übungen im Kraftraum
13:00 - 13:55 Uhr - ZUMBA-TeamTeach
14:00 - 14:55 Uhr - Rücken-Stretch

Die Fitness-Räume sind ab 10:00 Uhr für Euch geöffnet. Der Fitness-Tag ist eine Schnupper-Veranstaltung und daher kostenfrei! Für Kinderbetreuung ist natürlich gesorgt. Weitere Informationen gibt es auf der Fitness-Seite unter www.svlaim.de.

Kommt vorbei zur Fitnessabteilung des SV Laim! Wir bieten Euch mit unserem TrainerInnen-Team die ganze Woche und am Wochenende ein breitgefächertes Sportprogramm mit vielen unterschiedlichen Stunden.

Eingetragen am 23.11.2018

Sinfonisches Konzert in St. Philippus

Sinfonisches Konzert in St. PhilippusEin Konzert mit sinfonischer Kirchenmusik findet am Sonntag, den 25. November um 17:00 Uhr in der Pfarrkirche St. Philippus statt. Zur Aufführung kommen die bekannte Cäcilienmesse von Charles Gounod anlässlich seines 200. Geburtstages sowie das Te Deum von Antonin Dvorak.

Es musizieren Katharina Burkhart (Sopran), Juan Carlos Falcón (Tenor) und Andreas Burkhart (Bass) sowie Chor und Orchester von St. Philippus unter der Leitung von Beatrice-Maria Weinberger.

Ort: Pfarrkirche St. Philippus, Westendstraße 249

Foto:C. Berres

Eingetragen am 23.11.2018

Orgelsolomesse von Wolfgang Amadeus Mozart in Fronleichnam

Orgelsolomesse von Wolfgang Amadeus Mozart in FronleichnamDie Chorgemeinschaft der Pfarrei Fronleichnam singt am Sonntag, den 25. November während des Pfarrgottesdienstes in der Pfarrkirche ab 10:00 Uhr die Orgelsolomesse KV 259 von Wolfgang Amadeus Mozart.

Die Orgelsolomesse KV 259 ist die kürzeste Messe Mozarts; der liturgische Text ist straff durchkomponiert, Wortwiederholungen zur Steigerung der Wirkung sind selten. Das Kyrie ist mit 29 Takten das kürzeste, das Mozart jemals schrieb. Im Credo führt die Kürze zu diffuser Polytextur. Das Benedictus, nachträglich um insgesamt 18 Takte gekürzt, zeichnet sich durch den solistischen Orgelpart aus, der in den vierstimmigen Vokalsatz in konzertähnlicher Form eingearbeitet ist. Der erste Teil des Agnus Dei wirkt mit seiner pizzicato begleiteten Violinmelodie wie eine Serenade.

Eingetragen am 23.11.2018

Infoabend zum Bauvorhaben Westend-, Zschokke- und Hans-Thonauer-Straße

Infoabend zum Bauvorhaben Westend-, Zschokke- und Hans-Thonauer-StraßeMünchen platzt aus allen Nähten. Und aufgrund der positiven wirtschaftlichen Entwicklung sowohl der Landeshauptstadt als auch des Großraums München wird weiteres Bevölkerungswachstum prognostiziert. Klar ist - und das wurde lange vernachlässigt - München braucht dringend neuen und bezahlbaren Wohnraum.

Unser Stadtteil Laim hatte mit dem Gelände des ehemaligen Tramdepots im Karree Westend-, Zschokke- und Hans-Thonauer-Straße noch eine relativ große unbebaute Fläche übrig - ein Filetstück und eines der letzten größeren, für den Wohnungsbau geeigneten innerstädtischen Areale Münchens. Das Grundstück gehört den Stadtwerken München, der Landeshauptstadt München und der Eisenbahner-Baugenossenschaft München-Hauptbahnhof eG. Und nachdem sich auch der Standort des dort noch ansässigen Busdepots an den an den Georg-Brauchle-Ring in Moosach verlagert, laufen die Planungen für ein Wohnquartier mit weit über 1000 Wohnungen und viel Grünflächen auf Hochtouren.

Im letzten Jahr gab es zunächst ein Wettberwerbsverfahren, in dem zahlreiche Architekturbüros ihre Ideen eingereicht haben. Preisträger und Stadtplaner stellten die Entwürfe für den neuen Stadtteil der Öffentlichkeit vor - die Laimer Bevölkerung war so frühzeitig in die anstehenden Planungen eingebunden.

Wo jetzt noch der kalte Wind über eine 10,7 Hektar große, staubige Brache pfeift, entstehen in den nächsten Jahren rund 1060 Wohneinheiten, ein Hochhaus, mehrere KITAs, eine Grundschule mit Sport- und Schwimmhalle sowie die notwendige soziale Infrastruktur und Versorgungseinrichtungen. Möglichst grün soll es in dem neuen Quartier zugehen, eine 1,5 Hektar große Parkanlage ist zentraler Bestandteil der Planungen. Autos hingegen sollen aus dem neuen Viertel weitgehend herausgehalten werden - die können über großzügig und weiträumig angelegte Tiefgarageneinfahrten zu den Häusern gelangen. Die inneren Wege im neuen Stadtteil sind Radfahrern und Fußgängern vorbehalten.

Auch in dieser Phase soll die Öffentlichkeit in den Planungsprozess eingebunden werden. Eine öffentliche Erörterung des Bauvorhabens findet am Mittwoch, den 5. Dezember, 19:00 Uhr im Saal der Katholischen Pfarrgemeinde zu den Heiligen Zwölf Aposteln in der Ilse-Weber-Straße 16 statt. Wenn Sie Fragen haben oder sich über den Planungsstand oder Einzelheiten des Bauvorhabens informieren möchten, ist das eine gute Gelegenheit, mit Fachleuten und Stadtplanern ins Gespräch zu kommen.

Eingetragen am 22.11.2018

Volles Haus bei Laimer Bürgerversammlung 2018

Volles Haus bei Laimer Bürgerversammlung 2018Die jährlich stattfindende Bürgerversammlung in Laim ist immer eine Veranstaltung, die ein großes Bürgerinteresse hervorruft. Deshalb wurde der Termin vor zwei Jahren von der Aula der Lukasschule in die Sporthalle der der Georg-Büchner-Realschule verlegt - doch auch der Platz dort ist kaum noch ausreichend. Die Halle war bis auf den letzten Platz voll besetzt, auch als noch zusätzliche Stühle herangeschafft wurden. Dennoch mussten einige Besucher mit Stehplätzen vorlieb nehmen. Und wieder einmal machte sich das Fehlen geeigneter Räumlichkeiten schmerzlich bemerkbar, auch wenn mit dem Platzangebot der Turnhalle gegenüber früheren Bürgerversammlungen schon viel gewonnen wurde.

Die Laimer Stadträtin Verena Dietl eröffnete und moderierte die Bürgerversammlung, zu der sich neben hunderten Besuchern auch zahlreiche Vertreter städtischer Referate und Mandatsträger aus dem Stadtteil eingefunden hatten. Und stellte wie jedes Jahr die wichtigsten Münchner Zahlen, Fakten und Statistiken vor. Nach denen kommt die Landeshauptstadt ohne Neuverschuldung aus, das Stadtsäckel ist prall gefüllt, die Finanzen sind in Ordnung und stellen die kommunale Daseinsvorsorge auf sichere Füße.

Traditionell übernahm dann der Vorsitzende des Laimer Bezirksausschusses Josef Mögele die Versammlung und referierte über die Befindlichkeiten im Stadtteil Laim. Von dem es dann doch allerhand Positives zu berichten gab und BA-Chef Mögele musste seinen Running Gag "In Laim dauert alles 30 Jahre" ein klein wenig revidieren. So hat die Wiedereröffnung des Kaufhauses in der Fürstenrieder Straße 21 "nur" rund 27 Jahre gedauert, nach gut zwei Jahren Bauzeit steht an dieser Stelle nun keine Backsteinruine mehr, sondern ein helles und modernes Einkaufszentrum, welches voraussichtlich noch Ende des Monats eröffnen wird. Dafür gab's ordentlich Beifall in der Turnhalle.

Doch das ist nicht der einzige sichtbare Fortschritt im Stadtteil: Eine Ampel an der Agnes-Bernauer-/Lutzstraße ist in trockenen Tüchern, das aktuelle Provisorium wird in Kürze zudem durch eine Festinstallation ersetzt. Die Kindertageseinrichtung an der Brantstraße steht kurz vo der Eröffnung, 4 Krippen-, 4 Kindergarten und 2 Hortgruppen werden dort eine neue Heimat finden. Der Schulneubau in der Schrobenhausener Straße hat Fahrt aufgenommen, mit einer Fertigstellung kann allerdings erst 2021 gerechnet werden. Sehr erfolgreich ist am vergangenen Sonntag auch die 7. INTERNALE zu Ende gegangen, ein Musikfestival, welches bereits zum 7. Mal stattgefunden hat und vom BA Unterausschuss Kultur ausgerichtet wird. Und der im Sommer aufgestellte öffentliche Bücherschrank am Laimer Anger hat bereits viele Freunde gefunden.

Ein weiteres Thema, welches Mögele beleuchtete, war die Vielzahl an Baustellen im Stadtteil, die bereits aktiv sind oder in naher Zukunft den Laimern das Leben schwer machen. 2. Stammstrecke, Umweltverbundröhre, Tram-Westtangente, Wohngebiet Zschokke-/Westenstraße, U-Bahn-Bau nach Pasing, Kanalbau Landsberger Straße, Alte Heimat, Camerloher Schule - Laim ist und wird demnächst noch viel mehr zur Großbaustelle, die Laimer Bürger werden sich mit vielen Einschränkungen arrangieren müssen.

Besonderes Augenmerk richtete Mögele auf einige Entwicklungen in Laim, die Anlass zur Besorgnis geben: So ist rund um die ehemalige Glockengießerei in der Mitterhoferstraße ein planerisches Vakuum entstanden. Drei verschiedene Eigentümer aber auch städtische Gremien halten sich sehr bedeckt, wenn es darum geht, die Öffentlichkeit über den Entwicklungsstand des Areals zu informieren. Mögele forderte einen runden Tisch mit allen Beteiligten, an dem nun endlich einmal mit offenen Karten gespielt werden soll. Ohnehin sei ein kürzlich vorgelegter Bauplan aus seiner Sicht nicht umsetzbar, "weil alle für das Denkmal notwendigen Schutzmaßnahmen unterlassen wurden" so Mögele.
Auch das historische und auf der bayerischen Denkmalliste stehende "Laimer Schlössl" in der Agnes-Bernauer-Straße hat den Besitzer gewechselt. Baumaßnahmen werden wohl nicht ausbleiben. Der BA-Chef mahnte die Laimer zur Wachsamkeit - um nicht irgenwann mal eine Situation wie am "Obergiesinger Uhrmacher-Häusl" erleben zu müssen (ein denkmalgeschütztes Gebäude, welches in einer Nacht- und Nebel-Aktion eingerissen wurde).
Nicht nur Josef Mögele beschleicht zeitweise das Gefühl, von den Stadtplanern übergangen zu werden. So spielt die Stadt offenbar mit dem Gedanken - neben einer Feuerwache auf dem Gelände der Baumschule an der Willibaldstraße - das ganze Areal auch für den Wohnungsbau in Erwägung zu ziehen. Es ist absehbar, dass deswegen nicht nur der BA-Chef, sondern mit ihm noch viele andere Laimer auf die Barrikaden gehen - denn es würde eine weitere zusammenhängende Grünfläche verschwinden, von denen es in Laim ohnehin kaum noch welche gibt. Mögele forderte auch hier eine transparente Kommunikation seitens der Stadt und die frühzeitige Einbeziehung der Laimer Bürger in laufende oder künftige Planungen.

Die Situation der Radlfahrer und der Fahrradverkehr in Laim insgesamt sind ebenso ein heißes Eisen im Stadtteil. Viele Radwegprobleme ließen sich durch Baumaßnahmen lösen, erfordern aber eine Umverteilung der Verkehrsflächen, was an vielen Stellen im Stadtteil durch massive Bebauung oder Lieferverkehr gar nicht möglich ist. Am Beispiel der Elsenheimer Straße mit inzwischen zwei konkurrierenden Radwegen auf jeder Seite prophezeite Mögele, dass das Thema auch noch die nächsten Jahre auf der Tagesordnung von Bürgerversammlungen stehen wird.

Sicherheitsbericht der Laimer Polizei
Volles Haus bei Laimer Bürgerversammlung 2018Ganz in Blau verlas der Dienststellenleiter der Polizeiinspektion 41 Peter Gloël anschließend seinen Sicherheitsbericht, der sowohl die Zahlen zum Verkehr als auch die Zahlen zur Kriminalitätsentwicklung beinhaltete. Am Grundtenor des Sicherheitsberichtes hat sich kaum etwas geändert: Die bayerische Landeshauptstadt ist die sicherste der 39 größten Städte der Republik.

Im Stadtteil Laim sind fast ausschließlich positive Entwicklungen zu beobachten. Die Unfallzahlen sind gleichbleibend bzw. leicht rückläufig, die Anzahl bei Unfällen schwerverletzter Personen ist um 19 Prozent zurückgegangen und im Berichtszeitraum 11/17-11/18 hat sich kein tödlicher Verkehrsunfall ereignet. Die Anzahl der Schulwegunfälle hat sich von 6 auf 2 reduziert, "allerdings ist gerade in diesem Bereich jeder Unfall einer zuviel" so der Laimer Polizeichef. Die PI 41 führt regelmäßig und besonders in der Nähe von Schulen Geschwindigkeitsmessungen durch - Rekordhalter war heuer ein Verkehrsteilnehmer, der es mit 118 km/h besonders eilig hatte und mit 2 Flensburg-Punkten, 3 Monaten Fahrverbot und 960.- Euro Strafe "belohnt" wurde.
Bei der Kriminalitätsentwicklung eine ganz ähnliche Tendenz: Im großen und ganzen sind alle Zahlen gleichbleibend oder rückläufig, in der Gesamtzahl bewegt sich Laim sogar auf einem 10-Jahres-Tief. Nur bei den Sexualstraftaten gab es einen Anstieg um 2 Straftaten auf insgesamt 34 Delikte, was jedoch auch auf eine umfangreiche Novellierung des Sexualstrafrechts im November 2016 zurückzuführen ist. Auch die Anzahl der Einbruchsdelikte - in den Vorjahren auch bei moderaten Zahlen noch Sorgenkind - sind deutlich zurückgegangen.

In München sind Trickbetrüger unterwegs, die es insbesondere auf ältere Mitmenschen abgesehen haben. Ob als falsche Wasserableser oder falsche Polizisten - Peter Gloël appellierte noch einmal an alle Anwesenden, die Augen offen zu halten und lieber einmal mehr als einmal zu wenig den Polizeinotruf zu wählen. Das Fazit des Laimer Polizeichefs dennoch: "Um Laim müssen Sie sich aus polizeilicher Sicht keine Sorgen machen!" Das hören die Laimer gern.

Anträge und Anfragen
Im Anschluss an den Sicherheitsbericht der Polizei konnten Laimer Bürgerinnen und Bürger ihre Anträge und Anfragen vortragen - und da hatte ein Thema ganz klar die Nase vorn. Die meisten Antragsteller sind überhaupt nicht einverstanden mit der Situation an der Mitterhoferstraße 7 - wo sich auch die ehemalige Glockengießerei befindet - und den Plänen der Eigentümer, an dieser Stelle einen riesigen Betonriegel zu bauen. Viele der Antragsteller verwiesen auf die Nachteile einer gnadenlosen Nachverdichtung, kritisierten die Fällung von altem Baumbestand und die Versiegelung der letzten Grünflächen in diesem Areal. Auch die Verwendung des geplanten Neubaus als Flüchtlingsunterkunft stieß auf harsche Kritik, die Antragsteller verwiesen darauf, dass bestehende städtische Unterkünfte teilweise signifikant unterbelegt seien. Auch bei finanziellen Aspekte beispielsweise bei Mietzahlungen und bei der Vertragsgestaltung zwischen der Stadt und den Eigentümer wünschen sich die Antragsteller mehr Transparenz und möchten nicht vor vollendete Tatsachen gestellt werden. Der Grundtenor aller Anträge ist daher, die Planungen zum Neubau einzustellen oder zumindest den Bauumfang massiv zu reduzieren. Noch stehende Bäume und Grünflächen sollen geschützt werden, die Antragsteller fordern ein Gesamtkonzept für das Eck Mitterhofer-/Schäufeleinstraße, welches auch und insbesondere die alte Glockengießerei mit einbezieht - für eine kulturelle oder auch museale Nutzung.

Volles Haus bei Laimer Bürgerversammlung 2018Zahlreiche weitere Anträge und Anfragen befassten sich mit der Verkehrssituation in Laim: Die Tram-Westtangente ruft noch immer Kritiker auf den Plan, die Laimer Polizei soll sich noch nachdrücklicher um Falschparker kümmern und Radwegen sollte im Stadtteil mehr Raum gegeben werden. Eine Anfrage bezüglich einer Seilbahn in Richtung Pasing sorgte zunächst für Lacher, die Stadt prüft jedoch gerade die Machbarkeit eines solchen Vorhabens an anderer Stelle (Frankfurter Ring) - also warum nicht wenigstens mal darüber nachdenken?

Zwei Laimer beantragten, dass privates Silvesterfeuerwerk verboten wird. Nachvollziehbar, wenn man bedenkt, dass einerseites Dieselfahrverbote drohen, andererseits an einem einzigen Tag jede Menge Schadstoffe, Feinstaub und Chemikalien in die Luft geballert werden. Ein weiterer Aspekt ist, dass Mensch und Tier unter dem Lärm leiden.
Ein weiterer Antrag nahm Bezug auf die "Reichsheimsiedlung" zwischen Rushaimer- und Byecherstraße. Auch dort wünscht man sich ein nachhaltiges Gesamtkonzept, um Nachverdichtung und Architektur bewohnerfreundlicher zu gestalten und Gärten sowie Grünflächen zu erhalten.

Die Vertreter der Stadt aus dem KVR Verkehr, aus dem Planungsreferat Verkehrsplanung sowie aus dem Sozialreferat konnten nach den Anträgen der Laimer Bürgerinnen und Bürger schon zu einigen Themen Stellung beziehen, Mißverständnisse ausräumen oder Zusammenhänge erklären. Komplexere Anträge und Anfragen müssen von den städtischen Referaten fristgerecht beantwortet werden.

Im Anschluss stimmte die Laimer Bürgerversammlung über die eingegangenen Anträge ab.

Abstimmungsergebnisse
30er Zone GotthardstraßeAngenommen
Tram-Westtangente: Stellungnahme seitens der Stadt zu ElektrobussenAngenommen
Änderung Spuren Ausfahrt AmmerseeautobahnAngenommen
Verdoppelung der Radwegfläche in LaimAngenommen
Überprüfung und Kontrolle ParksünderAngenommen
Verbot FeuerwerkAngenommen
Zeitnahmer ausbau der Betreuungsmöglichkeiten für KinderAngenommen
Bedarfsermittlung Flüchtlingszahlen für Neubau MitterhoferstraßeAngenommen
Gesamtkonzept Mitterhoferstraße, Durchsetzung DenkmalschutzAngenommen
Baustopp Nichtbebauung MitterhoferstraßeAngenommen
Gesamtkonzept MitterhoferstraßeAngenommen
Beschränkung Mitterhoferstraße auf max. 4 Stockwerke, Nutzung als Wohnraum für Münchner BürgerAngenommen
Bauvorhaben einstellen MitterhoferstraßeAngenommen
Bauvorhaben einstellen MitterhoferstraßeAngenommen
Bauvorhaben einstellen Mitterhoferstraße 303/9Angenommen
Mitterhoferstraße Glockengießerei kulturell nutzenAngenommen
Mitterhoferstraße Stadt soll Grundstück erwerbenAngenommen
Gesamtkonzept MitterhoferstraßeAngenommen
Bauvorhaben einstellen MitterhoferstraßeAngenommen
Bauvorhaben einstellen MitterhoferstraßeAngenommen
Bauvorhaben einschränken Mitterhoferstraße, Glockengießerei sichtbar lassenAngenommen
Gesamtkonzept ReichsheimsiedlungAngenommen
Weitere Abfallbehälter an der U-Bahn Friedenheimer StraßeAngenommen
Weitere Fußgängerampel Landsberger-/Elsenheimer StraßeAngenommen
Lebendige Partizipation der Laimer Bevölkerung beim Bauvorhaben Zschokke-/WestendstraßeAngenommen
Wertstoffcontainer Raublingerstraße/Steibeißplatz wieder einrichtenAngenommen


Eingetragen am 22.11.2018

Jessas, Maria und Josef - Das neue Buch von Pfarrer Schießler

Jessas, Maria und Josef - Das neue Buch von Pfarrer Schießler"Ein Prediger vor dem Herrn" so bezeichnen viele Rainer Schießler, der einst Ministrant in "12 Apostel" in Laim war und dort seine erste Prägung erhielt. Nicht nur durch seine vielen Aktivitäten, die ihn berühmt machten, sondern auch durch seine Predigten konnte und kann er immer seine Gemeinde begeistern. Seine Predigten waren und sind immer geprägt durch seine Überzeugungskraft, die auch darauf beruht, dass er glaubwürdig und authentisch ist.

Schießler liebt seine Arbeit und seine Gemeinde. Ihm wurde von einigen vorgeworfen, dass er zu rührig sei und manche Dinge zu subjektiv betrachtet. Aber sind wir nicht alle subjektive Sünder? Er ist ehrlich und Ehrlichkeit gibt auch seinem zweiten Buch die Leichtigkeit, die es so lesbar macht. Auch in diesem Buch nimmt er kein Blatt vor den Mund. Auch wenn er manchmal im Buch den Bogen weit spannt, behält er doch die Liebe und das Wort Gottes im Blick.
Am Anfang des Buches steht in dem Teil Besinnung eine schonungslose Analyse unserer gegenwärtigen kirchlichen Situation. "Ich muss nicht länger in den Busch nach Afrika oder in die Dschungel Borneos reisen um zu missionieren. Inzwischen sind wir wieder so weit, dass wir damit direkt vor unserer Haustür anfangen können. Unsere Metropolen, die dicht besiedelten Ballungsräume hier in Deutschland, in Europa müssen heute das erste Missionsziel sein. Gehe ich durch mein Stadtviertel, sehe ich mehr Andersgläubige, Ungläubige, Abergläubige, Abtrünnige, Atheisten, Polytheisten, Tantriker, Esoteriker – Getaufte und Nicht Getaufte auf einem Haufen als sonst wo auf der Welt. Und ich selbst bin als Priester für viele inzwischen genau so fremd wie ein Pinguin im Fichtelgebirge," meint er.

Den Menschen, die zu einer Sinnsuche aufgebrochen sind, möchte er den Weg zu der Kirche, die für ihn die Gemeinschaft aller Gläubigen ist, weisen. Die Unrast unserer Zeit lässt ja oft keine Besinnung aufkommen und die Unsicherheit unserer Gegenwart wird nur zur einer Selbstbesinnung führen, wenn es der Mensch lernt, Dinge zu erkennen, die uns über die Nöte des Alltagslebens hinausführen können. Alle seine Beispiele sind Augenöffner für die wesentlichen Dinge des Lebens, die wir heute weniger beachten. Wir können durch seine Einsichten, die uns helfen zu erkennen, was den Alltag trägt und Halt gibt gibt, gelassener werden. Er zitiert Nelson Mandela: "Kein Mensch wird mit Hass im Herzen geboren, ganz egal welche Hautfarbe oder Religion er hat." Das Buch ist auch ein Appell das Trennende zu überwinden, zum Beispiel in ökumenischen Gottesdiensten.

Für den Laimer Rainer M. Schießler ist heute die Pfarrei Sankt Maximilian seine Heimat seine "Hometown." Er hat nicht vergessen, dass es nicht immer so war. Als er vor 25 Jahren den Schlüssel dieser Kirche bekam, schien ihm noch einiges verwirrend. Er hat seine Bestimmung gefunden. Er, der ein Arbeiter im Weinberg des Herrn ist, hat verstanden, dass die Unendlichkeit des Glaubens erfahrbar werden soll. Die Kirche in ihrer Größe und Weite ist keine Belastung mehr für ihn. Er ist demütig geblieben und dies verrät auch seine Wortwahl. Er sagt nicht ich vollende mein 25-jähriges Dienstjubiläum, sondern er sagt: "Ich beginne." "Gott zwingt nicht, er begeistert" - der Leitsatz seines Berufungslehrers Elmar Gruber aus Laim ist bei ihm Lebens- und Glaubensmotto geworden.

Eckhard KrauseEckhard Krause

Rainer M. Schießler: Jessas, Maria und Josef – Gott zwingt nicht, er begeistert
Kösel, München, 2018, ISBN: 9783466372089, Preis 20,00 €

Eckhard Krause ist Laimer Diplom-Bibliothekar im Ruhestand und Laimer Bücherwurm. Geboren in Sachsen und aufgewachsen in Ostfriesland kam er in Zeiten des kalten Krieges nach Westdeutschland und lebt nunmehr seit weit über 40 Jahren in Laim. Aufmerksam beobachtet er Entwicklungen und Strömungen in Gesellschaft und Literatur.

Eingetragen am 22.11.2018

[Anzeige] SCHELLACK-REVUE: Alles Liebe, Schall & Rauch

SCHELLACK-REVUE: Alles Liebe, Schall & RauchBerlin leuchtet! Was ist so faszinierend an dieser Zeit, an dieser Musik aus den Goldenen Zwanzigern? Allgemeine Aufbruchsstimmung und Sehnsucht nach Wandel! Die Frauen gaben sich freizügiger, die Männer persiflierten ihre Rollen. Es galt immer wieder, in allen Bereichen die Fesseln zu sprengen, auch in den Bereichen der Kunst.

In der Revue "Alles Liebe, Schall & Rauch" geht es wie immer natürlich um das Leben und um die Liebe in all ihren Facetten: Gustav von Schönfrieden, ein gut situierter Mann mittleren Alters liebt es nun mal abwechslungsreich. Ist es denn verwerflich eine Frau für´s Leben und eine für die Liebe zu haben? Laut Brecht hat der Mensch doch das Recht auf Glücklichsein! Was aber bedeutet Glück für Frauen? Einen Liebhaber im Bett und einen Lieben als Mann? Einen wilden Hasardeur oder besser einen einfühlsamen Kümmerer? Frieda und Luise, Hure und Ehefrau begegnen am Ende stets denselben Fragen: Zu wem gehöre ich eigentlich? Wo ist nun der Bel ami? Bin ich von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt oder nun doch in der Nacht nicht gern alleine. Nun, so oder so ist das Leben. Irgendwo auf der Welt gibt’s ein kleines bisschen Glück und ich träum davon in jedem Augenblick.

Von Friedrich Holländer bis Kurt Tucholsky. In einer vergnüglich, sinnlich-nostalgischen Revue präsentieren die Sänger und Musiker des Schellack-Ensembles die berühmten Songs, aber auch Poesie aus dem Berlin der zwanziger und dreissiger Jahre.

Letztes Konzert am So. 31.12.18 Black Box, Gasteig, Beginn 19:00 Uhr

Weitere Informationen unter www.schellack-ensemble.de

Eingetragen am 21.11.2018


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