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5549 Lokalnachrichten aus München-Laim und Umgebung


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Versuchter Totschlag

Versuchter TotschlagSchwanthalerhöhe: Am Sonntag, 10.02.2019, gegen 01:20 Uhr, beobachtete eine zivile Streifenbesatzung der Polizeiinspektion 41 (Laim) nahe der Kreuzung Landsberger Straße / Astaller Straße eine körperliche Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen.

Zwei Männer traten dabei massiv auf den Kopf- und Oberkörperbereich eines am Boden liegenden Mannes ein. Als diese die Polizeibeamten bemerkten, versuchten sie zu flüchten. Die beiden Männer (19 und 24 Jahre alt, beide aus München) konnten kurz darauf festgenommen werden.

Erste Ermittlungen ergaben, dass die festgenommenen Tatverdächtigen zuvor mit einem 22-jährigen aus dem Landkreis Traunstein in Streit geraten waren. Hierbei schlugen sie diesen mehrfach gemeinschaftlich mit den Fäusten ins Gesicht.

Als ihm sein 35-jähriger Freund zu Hilfe eilen wollte, wurde auch er unvermittelt von den beiden Tatverdächtigen mit Fäusten ins Gesicht geschlagen. Er ging dadurch zu Boden und wurde gegen den Kopf und Oberkörper getreten.

Während der 22-Jährige vor Ort ambulant versorgt werden konnte, musste der 35-Jährige zur stationären Behandlung in eine Klinik gebracht werden.

Aufgrund der vorliegenden Ermittlungsergebnisse wird der Sachverhalt durch die Staatsanwaltschaft aktuell als versuchtes Tötungsdelikt (Totschlag) bewertet. In der Folge werden die weiteren Ermittlungen durch das Kommissariat 11 geführt.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft München I erließ der zuständige Haftrichter Haftbefehle wegen versuchten Totschlags gegen die beiden Tatverdächtigen.

Eingetragen am 14.02.2019
Quelle: Polizeipräsidium München

Nadelöhr Gotthardstraße: Halteverbot kommt

Nadelöhr Gotthardstraße: Halteverbot kommtÜber Jahre war es kein Problem, auf der Gotthardstraße westlich der Fürstenrieder Straße zügig voranzukommen. Stadtein- wie stadtauswärts. Doch seit etwa einem Jahr wird ab Einfahrt Agricolastraße - also etwa dort, wo sich die vierspurige Straßenführung auf zwei Spuren verjüngt - bis hin zur Willibaldstraße auch die Fahrspur stadteinwärts vermehrt als Parkstreifen genutzt. Sehr zum Leidwesen von Pendlern und Busfahrern, die immer wieder dem Gegenverkehr in Lücken oder Straßeneinfahrten ausweichen müssen. Gerade jetzt, wo die Straße zusätzlich durch Schneemassen verengt ist, eine nicht ungefährliche Situation.

Dass die Straße an dieser Stelle zugeparkt wird ist zunächst einmal nicht illegal - es gibt an keiner Stelle ein Park- oder sogar ein Halteverbot. Viele der Anwohner begrüßen sogar den durch die Parksituation ausgebremsten Durchgangsverkehr, zu oft haben weniger umsichtige Verkehrsteilnehmer diesen Straßenverlauf als Rennstrecke missbraucht und sich nicht an die vorgegebene Höchstgeschwindigkeit gehalten. Eine Überquerung der Gotthardstraße zwischen Agricola- und Willibaldstraße war zu Stoßzeiten insbesondere für ältere Menschen oder Mütter mit Kindern kaum noch möglich - zu rücksichtslos waren einige Autofahrer unterwegs.

Nun hat sich ein Laimer Bürger auf der monatlichen BA-Sitzung zu Wort gemeldet und fordert auf dem Streckenabschnitt stadteinwärts ein Halteverbot. Der Bezirksausschuss schätzt die Lage mehrheitlich nicht so dramatisch ein wie geschildert, dennoch soll die Münchner Verkehrsgesellschaft nach ihrer Einschätzung der Verkehrssituation befragt werden. Denn alle 5 Minuten muss sich ein Bus durch das Nadelöhr quälen.

Unsere Einschätzung: Busse und insbesondere Gelenkbusse oder Busse mit Anhängern haben erhebliche Probleme, den Streckenabschnitt zu befahren und müssen immer wieder ausweichen oder anhalten - was sich natürlich negativ auf den Fahrplan auswirkt. Auf der verbleibenden Straßenbreite ist jedoch genügend Platz, dass zwei PKW bequem aneinander vorbeifahren können. Das setzt natürlich voraus, dass sich die Verkehrsteilnehmer/innen nicht auf der Straßenmitte vorwärtsbewegen und schlichtweg rücksichtsvoll am Verkehr teilnehmen. Dann braucht es keine neuen Verkehrsschilder - und alle kommen entspannt von A nach B.

Update: Das KVR will an der Südseite der Gotthardstraße zwischen Agricola- und Willibaldstraße ein absolutes Halteverbot einrichten - um einen störungsfreien Linienbusverkehr zu ermöglichen. Der Laimer BA sieht das inzwischen auch so und hat zugestimmnt.

Eingetragen am 13.02.2019

Zwei erhebliche Geschwindigkeitsverstöße vor einer Schule

Zwei erhebliche Geschwindigkeitsverstöße vor einer SchuleGroßhadern: Am Dienstag, 12.02.2019, führten Beamte der Polizeiinspektion 41 im Rahmen der Konzepte des Polizeipräsidiums München zur Schulwegsicherheit, gegen 14:10 Uhr in der Fürstenrieder Straße auf Höhe des dortigen Gymnasiums eine Geschwindigkeitskontrolle mit einem Lasermessgerät durch.

Hierbei wurde ein 52-jähriger Münchner mit seinem Pkw und einer vorwerfbaren Geschwindigkeit von 115 km/h bei erlaubten 50 km/h gemessen.

Kurze Zeit später, gegen 15:00 Uhr, wurde ein 40-jähriger Münchner mit seinem Motorrad und einer vorwerfbaren Geschwindigkeit von 96 km/h gemessen. Bemerkenswert ist hierbei, dass ein 6-jähriger Junge als Sozius auf dem Beifahrerplatz saß.

Die beiden Fahrzeugführer müssen nun mit einer Anzeige und einem nicht unerheblichem Bußgeld sowie Ahndung mit Punkten im Verkehrszentralregister sowie einem Fahrverbot rechnen.

Eingetragen am 13.02.2019
Quelle: Polizeipräsidium München

Abschlußkonzert der Internationalen Musikakademie München

Abschlußkonzert der Internationalen Musikakademie MünchenDas Steinwayhaus in der Landsberger Straße macht immer wieder mit außergewöhnlichen Konzertaktivitäten auf sich aufmerksam. Neben regelmäßig stattfindenden Klavierkonzerten gibt es von Zeit zu Zeit Klassik-Highlights, wie z.B. das jährlich stattfindende Abschlusskonzert der Internationalen Musikakademie München, welches im Rubinsteinsaal gegeben wird.

Schon seit mehreren Jahren bekommen Spitzensolistinnen aus Asien von den Professoren Michael Schäfer und Thomas Böckheler von der Hochschule für Musik und Theater in München "den letzten Schliff" - und das soll auch vor Publikum dokumentiert werden. So zeigen heuer Pianistinnen aus Japan, China, Korea, Hongkong und Kasachstan zum Abschlußkonzert ihr beeindruckendes Können. Alle Künstlerinnen sind bereits Preisträger namhafter Festivals.

Ein Pflichttermin für Freunde klassischer Musik auf höchstem Niveau. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

Veranstalter: Asia-Europe Academy of Music e.V., Telefon 818 97 188
(dort können auch Karten reserviert werden)
Beginn: Samstag, den 16. Februar um 15:00 Uhr
Wo: Steinway-Haus München, Rubinsteinsaal, Landsberger Straße 336, 80686 München

Am Samstag, den 23. Februar 15:00 Uhr findet das Abschlusskonzert der Violoncello-Klasse von Prof. Wen-Sinn Yang statt, der an der Münchner Musikhochschule unterrichtet. Es spielen junge Cello-Virtuosen, die vielfach schon in ihren Heimatländern für Furore gesorgt haben - und denen eine großartige Musikkarriere bevorsteht.

Eingetragen am 11.02.2019

Mehrere Wohnungseinbrüche

Mehrere WohnungseinbrücheAm Donnerstag, 07.02.2019, im Zeitraum zwischen 06:00 Uhr und 21:20 Uhr, wurden im Stadtteil Laim mehrere Wohnungseinbrüche gemeldet. Insgesamt wurden drei Privatwohnungen im Bereich der Fürstenrieder Straße, bzw. Agnes-Bernauer-Straße angegangen. In allen Fällen wurde die rückwärtige Terrassen bzw. Balkontür aufgehebelt und so Zugang zu den Räumlichkeiten erlangt.

Diese wurden anschließend von den Unbekannten nach Stehlgut abgesucht. Es wurde Bargeld, Schmuck sowie elektronische Geräte im Wert von insgesamt mehreren tausend Euro entwendet.

Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Geyerspergerstraße / Fürstenrieder Straße und Agnes-Bernauer- Straße Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 53, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Eingetragen am 08.02.2019
Quelle: Polizeipräsidium München

Kinderlachen sagt mehr als 1000 Worte

Kinderlachen sagt mehr als 1000 WorteDieses Sprichwort konnte am Wochenende vom 2.02 bis 03.02 wieder einmal bestätigt werden. Denn gelacht wurde viel – auf den beiden Kinderfaschingsveranstaltungen des Faschingsclub Laim. Groß und klein waren gekommen, um zusammen mit der Prinzessin Lidia I., der Garde und dem Männerballett zu tanzen, zu spielen und vor allem zu lachen. So ging es am Samstag mit 90 Gästen noch etwas beschaulicher zu – die Kindergartenkinder und ihre jüngeren Geschwister sind doch noch etwas ruhiger. Der Sonntag aber hat es in sich – 140 Gäste mit vielen glücklichen Grundschulkindern sorgen zusammen mit den Aktiven des FCLs für Spaß. Und was ist bekanntlich besser als Spaß – richtig – nichts!

Wenn auch ihr einmal richtig Spaß haben und lachen wollt, dann schaut doch bei einer Veranstaltung des Faschingsclub Laim vorbei. Prinzessin Lidia I. und ihr Prinz Javier I. freuen sich über alle Gesichter.

Faschingsball im Augustiner Keller am 01.03.2019
Faschingstreiben am Laimer Anger am 02.03.2019

Eingetragen am 07.02.2019
Quelle: Faschingsclub Laim

Maya und Stefan sind die Mini-Meister 2019

Maya und Stefan sind die Mini-Meister 2019Bereits am ersten Februarwochenende fanden die diesjährigen Tischtennis-mini-meisterschaften in Laim statt. Das wie in den Vorjahren gemeinsam vom Elternbeirat der Droste-Hülshoff-Grundschule und vom 1.Münchner Club für Ausgleichs- und Gesundheitssport (1.MCAG) organisierte Turnier lockte zahlreiche Kinder im Alter zwischen 7 und 12 Jahren in die Turnhalle der Droste-Hülshoff-Grundschule.

Turnierleiter Lorenz Marchese-Schmidt bedankte sich zu Beginn des Turniers auch bei den Schulleitungen der benachbarten Georg-Büchner-Realschule und des Förderzentrums West, die das Turnier durch das Zurverfügungstellen zusätzlicher Tischtennisplatten erst in dieser Größenordnung möglich gemacht hatten.

Nach vielen spannenden Spielen konnte sich bei den Mädchen am Ende wie bereits im Vorjahr Maya Todorova als Siegerin durchsetzen. Zweitplatzierte wurde Liya Mahmud Ahmad vor Katharina K.. In der Jungenkonkurrenz konnte sich Stefan S. ungeschlagen den ersten Platz sichern. Zweiter wurde Sebastian Marchese und Dritter Sebastian S..

Durch die erfolgreiche Turnierteilnahme haben sich die jeweils vier Erstplatzierten jeder Turnierklasse für den im März in Großhadern stattfindenden Kreisentscheid qualifiziert.

Um wieder Tischtennis spielen zu können, müssen die teilnehmenden Kinder aber zum Glück nicht erst bis zum Kreisentscheid oder zu den nächstjährigen Laimer mini-Meisterschaften warten. Der 1.MCAG bietet nämlich seit Neuestem jeden Mittwoch von 16 – 17 Uhr Kindern im Alter von 6 bis 13 Jahren die Möglichkeit, Tischtennis in der Turnhalle der Georg-Büchner-Realschule zu spielen.

Fotos: Christiane Marchese

Eingetragen am 07.02.2019
Quelle: 1. Münchner Club für Ausgleichs- und Gesundheitssport e.V.

Einbrüche in zwei Wohnungen

Einbrüche in zwei WohnungenLaim: Am Montag, 04.02.2019, zwischen 09.30 Uhr bis 19.15 Uhr, konnte ein Unbekannter ein Fenster einer im Erdgeschoss befindlichen Wohnung in der Joergstraße gewaltsam öffnen.

Danach durchsuchte der Unbekannte die Wohnung und entwendete Schmuck im Wert von über tausend Euro. Anschließend flüchtete er wieder durch das Fenster, durch welches er in die Wohnung eingedrungen war.

Gegen 17.50 Uhr hörte eine 37-Jährige in der Burgkmairstraße Geräusche an einem Fenster ihrer Wohnung. Als sie nachsah, bemerkte sie einen unbekannten Mann, welcher gerade das gekippte Fenster aufdrückte. Als dieser die Frau sah, flüchtete er umgehend.

Der Täter wird wie folgt beschrieben:
Männlich, ca. 25 Jahre alt, bekleidet mit dunkler Wollmütze, dunkle Jacke sowie Hose.

Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum in der Joergstraße und Burgkmairstraße Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 53, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Eingetragen am 05.02.2019
Quelle: Polizeipräsidium München

Kontraste - Fotografien von Norbert Korn im Kunstraum LANZ 7

Kontraste - Fotografien von Norbert Korn im Kunstraum LANZ 7Spannungsgeladene Ausschnitte und kontrastreiche Gestaltung charakterisieren die Fotografien von Norbert Korn. In der Ausstellung "Kontraste" im Kunstraum LANZ 7 in der Lanzstrasse 7 in Laim zeigt er ungewohnte Sichtweisen abstrakter Fotokunst.

Er geht mit der Kamera auf Spurensuche und findet seine Motive dort, wo andere vorübergehen. Ihn interessiert das Besondere im Alltäglichen, egal ob in der Großstadt oder in der vertrauten fränkischen Landschaft.

Dabei ist ihm nicht der Gegenstand wichtig, sondern dessen Strukturen, Farben, Linien und Formen. Es kommt nicht darauf an zu erkennen welches Motiv sich dahinter verbirgt. Vielmehr bleiben die Bildmotive oft rätselhaft und laden zu eigenen Assoziationen ein.

Die Fotografien leben durch „Kontraste“: Impulsive Farbexplosionen der abstrakten Serie „Fenestra“ stehen den ruhigen Naturimpressionen der Serie „Spitzenbilder in schwarz und weiß“ gegenüber. Hell und Dunkel, Farbe und schwarz-weiß, spitz und rund, impulsiv und ruhig, gerade und geschwungen...

Bei allen Gegensätzen gibt es eine Schnittstelle: Fotografie und Kunst treffen sich.

Norbert Korn (*1967) ist Schreiner und Fotograf mit Wohnsitz in Schwabach. Er widmet sich seit 1990 der künstlerischen Fotografie, ist Mitglied im Kunstverein Spektrum und Vorsitzender der Fotofreunde Abenberg. Regelmäßig stellt er in der Metropolregion Nürnberg aus, 2009 und 2011 führten ihn eine Kunst- und Fotoexpedition nach Sibirien mit Ausstellungen in Berlin und Irkutsk (RUS).

Ausstellungseröffnung ist am 7. Februar 2019, die Ausstellung ist bis zum 24. März zu sehen - Freitag 16 – 19 Uhr und Samstag 10 – 14 Uhr, sowie nach Vereinbarung unter 089 51513815.

Eingetragen am 04.02.2019

SPD-Ehrenmitglied Gerda Bürger 95 Jahre

SPD-Ehrenmitglied Gerda Bürger 95 JahreMit Blumenstrauß und der Traditionsfahne des SPD Ortsvereins Laim kommen die Vorstandsmitglieder Margit Meier, Carsten Kaufmann und Werner Brandl, um ihrem Ehrenmitglied Gerda Bürger zum 95. Geburtstag zu gratulieren.

Die Jubilarin, 1924 in Neustadt a.d. Weinstr. geboren und aufgewachsen, beide Eltern sind Arbeiter und SPD-Mitglieder, wohnten in einem kleinen Häuschen mit Gemüsegarten am Wald. Die Teilnahme am 1. Mai war Ehrensache. Die Mutter ging Putzen. Zwei Haussuchungen musste die Familie über sich ergehen lassen.

Während des Krieges hatte sie über eine Cousine ihren späteren Ehemann Kurt kennengelernt; er war der bei der Marine und hatte die gleiche politische Auffassung. 1944 Kriegstrauung, für die Kurt 3 Tage frei bekam. Nach 1945 war er beruflich als Entgeltprüfer für Heimarbeiter tätig, einem Erwerb, der ohne Anstellung auf Stückzahlbasis in der eigenen Wohnung stattfand. Dabei mussten z.B. Papierblumen gebunden oder Rosenkränze gekettelt werden. Die Verleger drücken z.T die Hungerlöhne, aber Heimarbeiter, oft die ganze Familie, waren auf diese Pfennige angewiesen. Manchmal war es auch nur „Gotteslohn“. Sie erzählt, die Entgeltprüfung habe Kurt gerne gemacht, weil er dadurch Leuten helfen konnte, damit sie zu ihrem Verdienst kamen.

Kurt hat sich dann auch politisch engagiert, wurde später in Neustadt zum Stadtrat gewählt. Sein Engagement hat er nach dem Umzug der Familie nach München im Bezirksauschuss Laim fortgesetzt.

In ihrem Zimmer des Münchenstift, einer Einrichtung für betreutes Wohnen, fühlt Gerda Bürger sich wohl, hat Freude an der Musik und ihrer Singgruppe. Gerade hatte sie Besuch ihrer zwei musikalischen Töchter mit Schwiegersöhnen. Lachend erzählt sie von der Sitzgymnastik im Haus - und den Speiseplan für die kommende Woche hat sie auch schon ausgefüllt.

Beeindruckt von dem kurzem Einblick in ein ereignisreiches Leben verabschieden sich die Gratulanten. Sie hatten gespürt, mit welchem Einsatz ihre Vorgänger für eine bessere Welt gekämpft hatten.

Text u. Bild: Werner Brandl

Eingetragen am 04.02.2019

Von der Manufaktur zum Industriebetrieb - Wie das Bauerndorf Laim ins Industriezeitalter aufbrach

Von der Manufaktur zum Industriebetrieb - Wie das Bauerndorf Laim ins Industriezeitalter aufbrachDas "artige Dörfchen Laim", wie es 1803 einmal genannt wurde, führte über Jahrhunderte mit rund 200 Einwohnern ein beschauliches Dasein. Es gab zwar schon früher einige mehr und auch weniger erfolgreiche Versuche, Gewerbe und Manufakturen wie zum Beispiel eine Steingutfabrik anzusiedeln, doch erst mit dem Bau der Eisenbahnstrecke nach Augsburg brach das Industriezeitalter endgültig über das Dorf Laim herein. In diesem bebilderten Vortrag erfahren Sie Fakten aus der Laimer Geschichte, die Ihnen nahebringen, dass Laim mehr ist als ein Innenstadtrandviertel.

In Kooperation mit dem Historischen Verein Laim e.V.

Termin: Donnerstag, 14. Februar 2019 von 18.30 bis 20.00 Uhr
Gebühr: € 3.--, Restkarten vor Ort
Veranstaltungsort: Münchner Volkshochschule, Fürstenrieder Straße 53
Veranstaltungsnummer: H1255723

Anmeldung unter 480066830 oder www.mvhs.de

Kontakt:
Münchner Volkshochschule, Stadtbereich West
Barbara Müller, organisatorisch-pädagogische Mitarbeiterin, Tel. (0 89) 48006-6815
barbara.mueller@mvhs.de

Eingetragen am 02.02.2019

Tiefgarage am Laimer Platz?

Tiefgarage am Laimer Platz?Das Zentrum Laims wird in den nächsten Jahren zu Großbaustelle. U-Bahn-Bau, Tunnel-Bau, Tram-Westtangente - vom Laimer Platz bis zum Laimer Kreisel wird gegraben, gebohrt und die Erde aufgerissen. An den geplanten Großprojekten wird sich kaum etwas ändern, deshalb will die CSU dringend benötigte Bauten in Laim gleich mit in der Planung unterbringen.

So soll die Stadtverwaltung beauftragt werden, die Realisierung einer Tiefgarage am Laimer Platz unter dem Sportplatz beim SV-Laim zu prüfen. Wenn der Graben des U-Bahn-Tunnels ausgehoben wird, könnte parallel dazu der entsprechende Aushub erfolgen - zumal ein Teil der Sportplatzfläche ohnehin als Bau- und Materiallager für den U-Bahn-Bau genutzt werden soll. Die CSU Stadträte Alexandra Gaßmann, Johann Sauerer und Heike Kainz wünschen sich in ihrem Antrag an die Stadt zudem einen Anschluss der Tiefgarage ans Hauptstraßennetz sowie einen direkten Zugang zum U-Bahnhof Laimer Platz.

"Im Zuge der Nachverdichtungen und zunehmenden Pendlerströme, die auch das Gebiet um den Laimer Platz betrifft, muss über eine Neuverteilung der vorhandenen Räume nachgedacht werden. Wo möglich, soll der ruhende MIV-Verkehr unter die Oberfläche gebracht werden. Gerade im Zuge einer U-Bahnbaustelle bietet sich ein solches Vorhaben geradezu an. Somit wäre es möglich, an der Oberfläche sowohl Flächen für großzügiges Fahrradparken zu planen, als auch andere Formen einer verbesserten Aufenthaltsqualität zu schaffen. Der Laimer Platz und sein Umfeld hätten die Chance, sich von einer reinen Transitzone, hin zu einer städtebaulichen Struktur mit nachhaltiger Aufenthaltsqualität zu verwandeln."

Bereits jetzt darf die Verkehrssituation am Laimer Platz als chaotisch bezeichnet werden, ein Zustand, der durch die aktuelle Sparkassenbaustelle an der Kreuzung Gotthardt-/Fürstenrieder Straße noch einmal kräftig verschärft wird. Viele Pendler nutzen die dortigen Seitenstraßen als Abstellfläche für ihre Fahrzeuge - um mit der U-Bahn weiter in die Innenstadt zu fahren. Eine entsprechend dimensionierte Tiefgarage unter dem Sportplatz könnte die Situation in diesem Areal deutlich entzerren.

Eingetragen am 01.02.2019

Trickdiebstahl

TrickdiebstahlLaim: Am Mittwoch, 30.01.2019, gegen 16.10 Uhr, klingelte ein Unbekannter an der Wohnungstür einer über 70-Jährigen in der Ludwig-Richter-Straße.

Der Mann gab an, die Wasserleitungen wegen eines Wasserrohrbruchs in der Nachbarschaft überprüfen zu müssen. In der Wohnung drehte er die Wasserhähne im Bad und der Küche auf und ging nach ca. 10 Minuten wieder aus der Wohnung. Die Münchnerin konnte im Treppenhaus noch einen zweiten unbekannten Mann erkennen.

Am Abend stellte sie fest, dass ihr Schmuck im Wert von mehreren hundert Euro entwendet worden war.

Vermutlich hatte sich der zweite unbekannte Mann unbemerkt Zutritt zur Wohnung verschafft.

Der Täter wird wie folgt beschrieben: Männlich, ca. 25 Jahre alt, dichte, kurze, dunkle Haare, braune Augen, sprach gebrochen Deutsch.

Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum in der Ludwig-Richter-Straße Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 65, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Hinweis Ihrer Münchner Polizei:
In letzter Zeit kam es zu einer Häufung von Trickdiebstählen. Falsche Handwerker gaben vor, in Wohnungen Wasserdruck messen zu müssen bzw. nach einem Wasserrohrbruch in der Nachbarschaft nach dem Rechten sehen zu müssen. Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang erneut, keine fremden Personen in die Wohnung zu lassen. Bei einem Verdacht auf eine Straftat sofort den Polizeinotruf 110 verständigen.

Eingetragen am 01.02.2019
Quelle: Polizeipräsidium München

[Anzeige] Kursangebote für Kinder im EZETHERA, dem Europäischen Zentrum für Tanztherapie

Kursangebote für Kinder im EZETHERA, dem Europäischen Zentrum für TanztherapieDas 1986 von Susanne Bender gegründete "Europäische Zentrum für Tanztherapie" ist europaweit eine der wichtigsten Institutionen und eine feste Größe in dieser Fachdisziplin. In der Geyersperger Straße 25 steht ein umfassendes Kurs- und Therapieangebot zur Verfügung, viele der Veranstaltungen werden nicht nur von Therapeuten genutzt, sondern sind öffentlich zugänglich.

So gibt es seit letztem Jahr auch umfangreiche Tanz- und Theaterkurse für Kinder aller Altersgruppen. Vom "Zwergerltanz" über Ballett bis hin zum Jazztanz erwartet die Kinder (und auch Eltern und Großeltern) ein breites Angebot, bei denen die Kids sich ausprobieren, ihren Körper entdecken oder sich auch einfach mal austoben können.

Wenn Ihre Kleinen Spaß an kreativer Bewegung haben - dann sind Sie im EZETHERA richtig. Auf der Homepage des Zentrums für Tanztherapie gibt es weitere Informationen, das Kursangebot ist auch im LAIM-online Veranstaltungskalender zu finden.

EZETTHERA - Europäisches Zentrum für Tanztherapie
Geyerspergerstraße 25
80689 München

Tel: +49 (0)89 54662431
Fax: +49 (0)89 54662432
Email: info@tanztherapie-zentrum.eu

Eingetragen am 31.01.2019

Zwei Fälle von Trickbetrügen - Neuhausen / Laim

Zwei Fälle von Trickbetrügen - Neuhausen / LaimAm Dienstag, 29.01.2019, kam es in der Zeit zwischen 16.00 Uhr und 18.30 Uhr, zu zwei Trickdiebstählen (einmal in Neuhausen und einmal in Laim).

In beiden Fällen wurden um die 80-jährige Frauen im Treppenhaus von zwei jüngeren Frauen angesprochen. Die jungen Frauen fragten die hilfsbereiten Seniorinnen nach einem Zettel und einem Stift. Die Damen gingen jeweils in ihre Wohnung, um die geforderten Gegenstände den Frauen zu überreichen. Die beiden Frauen hatten inzwischen die Wohnung betreten und wiesen die Seniorinnen an, etwas aufzuschreiben.
Einige Zeit später merkten die Damen unabhängig voneinander, dass Schmuck und Bargeld entwendet wurde. In einem Fall war auch das Schlafzimmer durchwühlt und es standen diverse Schränke offen.
Der Schaden beträgt in beiden Fällen zusammen mehrere tausend Euro.

Die beiden Täterinnen können wie folgt beschrieben werden:

Täter 1:
Weiblich, ca. 35-45 Jahre alt, ca. 160 cm groß, schlanke bis kräftige Figur, mittelbraune, bis schwarze schulterlange Haare, eventuell mit einem schwarzen Parka bekleidet.

Täter 2:
Weiblich, ca. 20-25 Jahre alt, ca. 165 cm groß, schlanke Figur, extrem lange schwarze Haare, schwarze Bekleidung.

Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum in der Burgkmaierstraße sowie im Bereich der Landshuter Allee und Ebenauer Straße Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesen Vorfällen stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 65, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Hinweis Ihrer Münchner Polizei:
Die Kriminalpolizei warnt insbesondere ältere Menschen dringend davor unbekannte Personen in die Wohnung einzulassen.
Und denken Sie bitte immer daran: Eine gesunde Skepsis ist keine Unhöflichkeit!
Im Zweifelsfall rufen Sie bitte sofort den Polizeinotruf 110 an!

Eingetragen am 31.01.2019
Quelle: Polizeipräsidium München

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