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5655 Lokalnachrichten aus München-Laim und Umgebung


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Einbruch in ein Geschäft

Einbruch in ein GeschäftLaim: In der Nacht von Montag, 13.05.2019, 21:00 Uhr auf Dienstag, 14.05.2019, 07:30 Uhr, konnten bislang unbekannte Täter in ein Geschäft in der Stroblstraße einbrechen.

Dort wurde die Scheibe eines Fensters eingeschlagen, das Fenster entriegelt und so in das Geschäft eingestiegen.

Im Inneren wurden mehrere tausend Euro Bargeld sowie Zigaretten im Wert von mehreren tausend Euro entwendet. Im Anschluss daran konnten die Täter unerkannt wieder flüchten.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 52, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Eingetragen am 15.05.2019
Quelle: Polizeipräsidium München

Holzapfelkreuth: Neue U-Bahn-Rolltreppen

Holzapfelkreuth: Neue U-Bahn-RolltreppenDas Programm zur Erneuerung der U-Bahn-Rolltreppen wird fortgesetzt: Die Stadtwerke München (SWM) und die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) tauschen als nächstes drei Rolltreppen im U6Bahnhof Holzapfelkreuth aus. Von Montag, 20. Mai bis Ende Juni 2019 werden die beiden Rolltreppen erneuert, die den Bahnsteig mit dem Zwischengeschoss an der Fürstenrieder Straße verbinden. Fahrgäste können in dieser Zeit auf den benachbarten Aufzug, die Festtreppe oder eine Rolltreppe auf der anderen Seite der U-Bahnstation ausweichen. Eine weitere Rolltreppe (HK 7 zur Guardinistraße) wird in den Sommerferien erneuert.

Die genaue Lage der einzelnen Anlagen und ihren aktuellen Betriebszustand zeigt der Service "„MVG zoom", der unter anderem über www.mvgzoom.de und in der App "MVG Fahrinfo München" erreichbar ist.

Eingetragen am 15.05.2019
Quelle: Stadtwerke München GmbH

Die Woche der Münchner Nachbarschaftstreffs vom 22.-29. Mai 2019

Die Woche der Münchner Nachbarschaftstreffs vom 22.-29. Mai 2019Das gesamte münchenweite Programm finden Sie unter: www.nachbarschaftstreff-muenchen.de

Im Nachbarschaftstreff Blumenau, Rolf-Pinegger-Str.5, finden folgende Aktionen statt:

Themencafé "Nachbarschaftshilfe Blumenau" mit Kaffee und Kuchen
Im Rahmen der Aktionswoche "Zu Hause daheim" des Bayrischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales. www.zu-hause-daheim.bayern.de
Mittwoch, 22. Mai von 15-16.30 Uhr
Informationen zur Nachbarschaftshilfe Blumenau und Austausch von Helferinnen und Nachbarn, die Unterstützung bekommen.

Repair Cafe mit Kleidertausch
Reparieren und Tauschen statt wegwerfen!
Samstag, 25. Mai von 14-17 Uhr
Beim Repair Café reparieren ehrenamtliche Handwerker und Bastler gemeinsam mit den Besuchern defekte Elektrogeräte, Fahrräder, Kleidungsstücke etc. Bei Kaffee und Kuchen kommt man zudem gemeinsam ins Gespräch mit Nachbarn. Bei der Kleidertauschparty können gut erhaltene Kleidungsstücke und Accessoires mitgebracht werden und gegen andere ausgetauscht werden.

Wahltag-Café "Europa"
Sonntag, 26, Mai von 10-12 Uhr
Gemeinsam frühstücken vor der Europawahl. Informationen zur Wahl und zum Europaparlament. (Keine Partei-Informationen und keine Parteiwerbung!)

Picknick im Interkulturellen Gemeinschaftsgarten Blumenau
Mittwoch, 29. Mai von 16-19 Uhr. Informationen zum Gemeinschaftsgarten und zum Vogelschutz im Viertel. Vorstellung des Artenvielfalt- und Wildbienenprojekts. Es wird ein Picknick organisiert mit Getränken, Bauernbrot, Butter, Käse, sowie Rohkost und Kräutern aus dem Garten. Kostenbeitrag: 5 Euro, bitte anmelden.

Eingetragen am 14.05.2019

10 Jahre Laimer Hofflohmarkt

10 Jahre Laimer HofflohmarktAuch in diesem Jahr wird in unserem Stadtteil der sehr beliebte "Laimer Hofflohmarkt" stattfinden. Mittlerweile zum 10. Mal in Folge und mit rund 300 Verkaufsplätzen auf Höfen, in Einfahrten und in Vorgärten sowie hunderten Besuchern aus ganz München ein absoluter Renner in Laim. Sammler und Schnäppchenjäger sollten sich also den 18. Mai vormerken, von 9:00 bis 17:00 Uhr darf gefeilscht und gehandelt werden.

Lernen Sie bei einem Spaziergang die Nebenstraßen Laims kennen und finden Sie das eine oder andere Schnäppchen. An den mit bunten Luftballons ausgewiesenen Verkaufsplätzen können Sie noch wahre "Schätze" entdecken, egal ob Bücher, Schallplatten, Klamotten, Spielzeug, Elektrogeräte, Möbel, Werkzeug, Antiquitäten, Kunst oder Selbstgemachtes.

Die einzelnen Verkaufsstellen erkennen Sie wie jedes Jahr an den bunten Luftballons, die an Eingängen, Einfahrten, Verkehrszeichen, Garagen- und Gartentüren festgemacht sind. Darüber hinaus gibt´s bei vielen Verkäufern wieder Kaffee und Kuchen für besonders hungrige und durstige Schnäppchenjäger.

Weitere Informationen auf der Homepage der Initiatoren (Gartebau Pflugmacher), wo Sie sich online als Verkäufer anmelden und demnächst auch einen Übersichtsplan im PDF-Format herunterladen können. Dieser Übersichtsplan wird bald auch wieder in Laimer Geschäften, in der Stadtbibliothek sowie in der Stadtinformation im Rathaus ausliegen.

Ersatztermin bei Dauerregen - eine Woche später!

Eingetragen am 10.05.2019

Das Haderner Herz zu Gast in Laim dreht am Rad

Das Haderner Herz zu Gast in Laim dreht am RadMit Eröffnung einer besonderen Fahrradwerkstatt Mitte März kam ordentlich Schwung in den Nachbarschaftstreff in der Fürstenrieder Straße 124-126. Beim großen Tag der offenen Tür am 11. Mai 2019 dreht sich deshalb alles ums Rad. Alle Nachbarn, Interessierte und Fahrradbegeisterte sind herzlich eingeladen, dabei zu sein. Es wird ein buntes und rundes Programm für die ganze Familie angeboten.

Ab 11.00 Uhr findet ein Fahrradbasar vor dem Nachbarschaftstreff statt, bei dem jede und jeder Fahrräder zum Verkauf vorbeibringen kann. Die Abgabe ist bereits ab 10 Uhr möglich. Die Verkäufer nennen ihren Wunschpreis, 10 % davon behält das "Haderner Herz – zu Gast in Laim" als "Verkaufsprovision" ein. Neben Fahrrädern können auch Zubehör, Fahrradsitze, Anhänger, Roller und Helme angeboten werden. Eine Anmeldung ist per E-Mail an info@nachbarschaft-kleinhadern.de oder vor Ort möglich. Die Auszahlung des Verkaufserlöses erfolgt ab 18 Uhr, ebenso wie die Abholung der nicht verkauften Artikel.

Rund ums Fahrrad finden auch weitere Aktionen statt: So gibt es die Möglichkeit unter fachmännischer Anleitung sein Fahrrad wieder fit und sauber aus dem Winterschlaf zu holen oder kleinere Reparaturen unter Anleitung direkt vor Ort vorzunehmen.

Als weiteres Angebot gibt es seit Mitte Februar eine Kleiderkiste in einem Raum des Nachbarschaftstreffs. Dort kann nach Herzenslust nach gebrauchter Baby-, Kinder- und Damenkleidung gestöbert und auf Spendenbasis mitgenommen werden. Am Tag der offenen Tür wird die Kleiderkiste bei gutem Wetter nach draußen verlagert, so dass noch mehr Platz zum Stöbern und Entdecken bleibt. Außerdem wird es eine Auswahl an Kinder- und Jugendbüchern geben.

Auf der Spielfläche hinter dem Haus des "Haderner Herz – zu Gast in Laim" gibt es während des ganzen Tages ein offenes Spieleangebot für Groß und Klein.

Ab 17 Uhr wird der Grill angeworfen und es gibt leckere Wurstsemmeln. Es lohnt sich dabei zu sein und mit uns beim Tag der offenen Tür "am Rad zu drehen"! Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Bei starkem Regen wird der Tag auf den 11. Mai 2019 verschoben.

Nachbarschaftstreff "Haderner Herz – zu Gast in Laim"
Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Großhadern im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden K.d.ö.R.
Fürstenrieder Straße 124-126, 80686 München
Tel.: 089-17924714

Eingetragen am 10.05.2019

Tag der offenen Tür bei deinNachbar e.V.

Tag der offenen Tür bei deinNachbar e.V.Am "Tag der Nachbarn", dem 24.05.2019, finden deutschlandweit tausende kleine und große Nachbarschaftsfeste statt. Für mehr Gemeinsamkeit, weniger Anonymität und eine Nachbarschaft, in der man sich zu Hause fühlen kann.

Als gelungenes Beispiel für das, was eine gute Nachbarschaft leisten kann, lädt auch der Verein deinNachbar e. V. zum Tag der offenen Tür ein. Unter der Leitung von Pflegefachkräften und mit vielen ehrenamtlichen Helfern ist es diesem preisgekrönten Münchner Pilotprojekt gelungen, ein Nachbarschaftsnetzwerk aufzubauen, das hilfsbedürftige Senioren und pflegende Angehörige signifikant entlastet. Dank hervorragender Logistik und digitalisierter Prozesse bekommen Hilfsbedürftige binnen kürzester Zeit genau die Unterstützung, die sie benötigen. Die ehrenamtlichen Alltagshelfer wiederum können bei ihrem Engagement für deinNachbar e.V. darauf vertrauen, dass ihre Wünsche ebenso ernst genommen werden wie die der Hilfesuchenden, denn diese besondere Art der professionalisierten Nachbarschaftshilfe hat das erklärte Ziel, das Leben aller Beteiligten langfristig zu bereichern.

Sozial, digital, genial: Mithilfe einer eigens entwickelten Software samt dazu gehöriger App werden die Anfragen der Hilfesuchenden mit den Einsatzwünschen der ehrenamtlichen Helfer exakt abgeglichen, die Kommunikation schnell und unkompliziert abgewickelt. Ein System, das Hilfesuchende und Helfer überzeugt. Das preisgekrönte Nachbarschaftsnetzwerk wurde 2015 als Pilotprojekt ins Leben gerufen und umspannt heute bereits große Teile Münchens. Rund 300 ehrenamtliche Helfer, die von Pflegefachkräften zu Alltagshelfern geschult wurden, betreuen aktuell mehr als 200 hilfsbedürftige Menschen in ihrem Zuhause.

Am "Tag der Nachbarn" lädt der Verein zum "Tag der offenen Tür", um sein Erfolgskonzept für gelungenes Miteinander und die Menschen zu präsentieren, die das einmalige soziale Unterstützungsnetzwerk ausmachen. Pflegefachkräfte, Alltagsbegleiter, Vereinsmitglieder und der Vereinsgründer und -geschäftsführer Thomas Oeben stehen am Freitag, den 24.05.2019, von 14.00 Uhr - 19.00 Uhr in den Geschäftsräumen des Vereins für persönliche Gespräche zur Verfügung, um das Konzept, System und die App vorzustellen.

Eingetragen am 10.05.2019
Quelle: DeinNachbar e.V.

Plastik-Aktionstag von Bündnis 90/Die Grünen

Plastik-Aktionstag von Bündnis 90/Die GrünenDie weltweite Plasikflut ist nahezu täglich Schwerpunkt der medialen Berichterstattung. Wer kennt nicht die Fotos und Videos von vermüllten Stränden, die in den sozialen Netzwerken zirkulieren. Politik und Wirtschaft haben noch keine konkreten Antworten gefunden, um auf die Müllflut zu reagieren - zu viele unterschiedliche Interessen stehen im Weg.

Bei einen Aktionstag am 11. Mai will der Laimer Ortsverband von Bündnis 90/Die Grünen über Plastik, Plastikverbrauch und Plastikmüll informieren. So erfahren die Besucher, wie lange eine PET-Flasche im Meer umhertreibt, bis sie schließlich zersetzt wird und wie der deutsche Normalbürger zum Müllproblem beiträgt. Denn beileibe nicht jede Flasche und jede Tüte wird ordnungsgemäß recycelt - vielfach wird das Müllproblem einfach nach Fernost exportiert.

Darüber hinaus informieren die Initiatoren, wie Plastikmüll nachhaltig vermieden werden kann und zeigen Alternativen zum Verpackungs- und Gebrauchsplastik auf. Zudem gibt es ein Quiz, bei dem die Gewinner/innen einen Bio-Obst- und Gemüsebeutel für den plastikfreien Einkauf gewinnen können.

Der Aktionstag findet in der Münchner Stadtbibliothek Laim in der Fürstenrieder Straße 52 von 10:00 bis 12:30 Uhr statt - danach ziehen die Initiatoren um zum Pasinger Bahnhofsplatz 3, dort kann der Aktionstag von 13:30 bis 16:00 Uhr besucht werden.

Eingetragen am 10.05.2019

Von Fuhrleuten, Wegemachern und Zöllnern - Die Geschichte der Altstraßen im Münchner Westen

Von Fuhrleuten, Wegemachern und Zöllnern - Die Geschichte der Altstraßen im Münchner WestenFür die Reisenden und Handeltreibende von und nach der kurfürstlichen und später königlichen Residenzstadt München gab es bis ins 19. Jahrhundert nur wenige Reisewege. Welches bunte Treiben dort schon im Mittelalter herrschte, wird Sie überraschen. Wie sahen diese Routen aus? Wer finanzierte den Neubau dieser Straßen? Straßen mussten dann ständig in Stand gehalten werden. Wie wurde das organisiert? Diese Straßen waren auch für den Münchner Salzhandel von überragender Bedeutung.

Ein Vortrag in Kooperation mit dem Historischen Verein Laim e.V.

Termin: Donnerstag, 9. Mai 2019
Beginn: 18.30 bis 20.00 Uhr
Gebühr: € 3.--, Restkarten vor Ort
Veranstaltungsnummer: I125720
Veranstaltungsort: Volkshochschule, Fürstenrieder Straße 53

Anmeldung unter: www.mvhs.de oder 48006-6830

Eingetragen am 08.05.2019
Quelle: Münchner Volkshochschule, Stadtbereich West

Gemeinsam gegen den Pflegenotstand: Nachbarschaftsnetzwerk schult ehrenamtliche Alltagsbegleiter

Gemeinsam gegen den Pflegenotstand: Nachbarschaftsnetzwerk schult ehrenamtliche AlltagsbegleiterEinkaufen, plaudern, chauffieren, vorlesen, kochen, spazieren gehen, Reparaturen, die Wäsche oder den Papierkram erledigen – die Einsatzbereiche der Alltagsbegleiter sind ebenso vielfältig wie die mehr als 300 Ehrenamtlichen, die im Münchner Verein deinNachbar e.V. bereits im Einsatz sind. Menschen, die ältere Mitbürger unterstützen wollen, werden dort kostenlos von Pflegefachkräften zu kompetenten Alltagsbegleitern ausgebildet.

Sie kommen da zum Einsatz, wo hilfs- oder pflegebedürftige Menschen Betreuung und Unterstützung benötigen, um pflegende Angehörige und Pflegefachkräfte zu entlasten. Nach einer intensiven Schulung (nach §45 SGB XI) können die Alltagsbegleiter selbst über eine eigens entwickelte App des Netzwerkes Dauer und Termine ihrer Einsätze bequem auswählen. Die ehrenamtlichen Helfer erhalten für Ihre Dienste eine Aufwandsentschädigung und erfahren einen lebendigen Austausch mit Gleichgesinnten. So schafft deinNachbar e. V. optimale Voraussetzungen dafür, mit Herz und Hand zu helfen.

Der Verein deinNachbar e. V. ist ein soziales Unterstützungsnetzwerk mit ehrenamtlichen Helfern aus der Nachbarschaft, das 2015 als Pilotprojekt ins Leben gerufen wurde. Sein Ziel ist es, Betreuungs- und Unterstützungsleistungen gut geschulten Laienhelfern zu übertragen, damit Pflegefachkräfte sich auf ihre Kernkompetenz konzentrieren können und pflegende Angehörige entlastet werden. Heute umspannt das mehrfach ausgezeichnete Nachbarschaftsnetzwerk, das für Helfer und Hilfesuchende durch Logistik und perfekt digitalisierte Organisationsstrukturen größtmögliche Flexibilität schafft, bereits große Teile Münchens. Rund 300 ehrenamtliche Helfer betreuen aktuell mehr als 200 hilfsbedürftige Menschen in ihrem Zuhause. Da der Bedarf stetig wächst, werden auch weiterhin neue Alltagsbegleiter geschult.

Kompetent und unterhaltsam informieren erfahrene Pflegefachkräfte in der Helferschulung nicht nur über verschiedene Krankheitsbilder und die Besonderheiten im Umgang mit pflegebedürftigen Menschen, sondern auch über Möglichkeiten, sich in deren Erlebniswelt einzufühlen. Alle Teilnehmer erhalten vom Verein ein Zertifikat. Anschließend werden die Alltagsbegleiter von einer Fachkraft zu ihrem ersten Einsatz begleitet und in ihre Aufgaben eingeführt. Auf Helferstammtischen knüpfen sie regelmäßig Kontakte mit Gleichgesinnten und tauschen Erfahrungen aus.
Die ehrenamtlichen Helfer erhalten für ihr Engagement eine finanzielle Aufwandsentschädigung, die steuerfrei und bis zu 2.400 Euro im Kalenderjahr möglich ist. Alternativ füllen die Helfer ihr persönliches Vorsorgekonto auf. Dort können sie für ihr Engagement mit Punkten „einzahlen“ und später die Leistungen des Vereins selbst in Anspruch nehmen oder das Guthaben auf Freunde, Bekannte oder Nachbarn übertragen. Darüber hinaus sind die Alltagsbegleiter gegen Unfälle, Sach- oder Personenschäden versichert und natürlich auch, wenn sie mit dem eigenen PKW unterwegs sind.

Wer Interesse daran hat, Teil dieser zeitgemäßen und erfolgreichen Solidargemeinschaft zu werden, kann sich jederzeit unverbindlich mit Herrn Lucien Kleekamm, Leitung Ehrenamt unter Tel 089-960 40 400 oder info@deinnachbar.de in Verbindung setzen. Die Schulung startet am 18. Mai 2019 und geht über vier Tage:

Wann? 18.05. und 19.05.2019 jeweils von 9:00 Uhr bis 17:30 Uhr 25.05. und 26.05.2019 jeweils von 9.00 Uhr bis 17:30 Uhr
Wo? Verein deinNachbar e. V., Agnes-Bernauer-Str. 90, 80687 München

Foto: Helferkurs bei deinNachbar e.V. (©deinNachbar e.V.)

Eingetragen am 08.05.2019
Quelle: Dein Nachbar e.V.

Gedenken an Carl von Ossietzky

Gedenken an Carl von OssietzkyIn Laim, etwa in Höhe des INTERIM, geht von der großen Agnes-Bernauer-Straße eine viel kleinere in südlicher Richtung ab. An deren Straßenschild ist ein Zusatz angebracht: "Carl von Ossietzky (1889 - 1938) Journalist, Schriftsteller, Pazifist, Friedensnobelpreisträger von 1935, starb an den Folgen seiner in KZ - Haft erlittenen Misshandlungen."

Als Herausgeber der Zeitschrift Die Weltbühne wurde Ossietzky im international aufsehenerregenden Weltbühne-Prozess 1931 wegen Spionage verurteilt, weil seine Zeitschrift auf die verbotene Aufrüstung der Reichswehr aufmerksam gemacht hatte. (Damit war er einer der ersten Whistleblower.)

"Die Hölle am Waldrand", so wurde das KZ Esterwegen von den Häftlingen genannt. Die Gefangenen wurden dort unter unerträglichen Bedingungen bei der Trockenlegung der emsländischen Hochmoore eingesetzt.

Während der Lagerhaft von Februar 1934 bis Mai 1936 war Ossietzky für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen worden. Das hatte internationale Aufmerksamkeit erweckt. Die Kampagne ging im Jahre 1936 unvermindert weiter, was schließlich dazu führte, dass Ossietzky kurz vor den Olympischen Spielen in Berlin 1936 schwerkrank aus dem KZ entlassen und in das Staatskrankenhaus in Berlin verlegt wurde. Am 7. November 1936 wurde er offiziell entlassen und bezog unter ständiger Bewachung der Gestapo zunächst ein Zimmer im Krankenhaus Westend. Trotz dieser Zugeständnisse hatte die internationale Kampagne, die in Norwegen von dem deutschen Emigranten Willy Brandt organisiert wurde, inzwischen ihr Ziel erreicht und am 23. November 1936 wurde Carl von Ossietzky rückwirkend der Friedensnobelpreis des Jahres 1935 zugesprochen.

Der damalige preußische Ministerpräsident Hermann Göring hatte Ossietzky persönlich, aber vergeblich dazu gedrängt, den Preis nicht anzunehmen. Die Gestapo lehnte es ab, Ossietzky zur Entgegennahme des Preises nach Oslo reisen zu lassen. Am 4.5.1938 verstarb er an den Folgen der KZ-Haft und einer Lungentuberkulose.

Die Laimer SPD erinnert an ihn mit Rosen an seinem Straßenschild.

Text mit Rückgriff auf Wikipedia
Foto: Werner Brandl

Eingetragen am 07.05.2019

Betrug durch falsche Polizeibeamte

Betrug durch falsche PolizeibeamteLaim: Eine über 75-Jährige wurde bereits das erste Mal am 22.01.2019 von einem falschen Polizeibeamten telefonisch kontaktiert. Nachdem der falsche Polizeibeamte die bekannte Masche „Einbrecher und korrupte Bankmitarbeiter“ verwendet hatte, händigte die Rentnerin insgesamt mehrere zehntausend Euro an unterschiedliche Abholer aus. Insgesamt blieb der Kontakt über einen längeren Zeitraum, bis zum 01.04.2019 bestehen.
Erst nachdem sich der falsche Polizeibeamte telefonisch nicht mehr gemeldet hatte, verständigte die Geschädigte nach einem Monat die Polizei.

Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich des Kärntner Platz Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kriminalfachdezernat 3 – AG Phänomene, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Hinweis Ihrer Münchner Polizei:
- Die Polizei wird Sie niemals um Geld oder Wertsachen bitten!
- Lassen Sie keine Unbekannten in Ihre Wohnung.
- Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und übergeben Sie grundsätzlich niemals Geld an fremde Personen und stellen Sie keine Wertgegenstände zur Abholung vor die Tür.

Eingetragen am 07.05.2019
Quelle: Polizeipräsidium München

Alkoholisierter Pkw-Fahrer fährt zur Polizei

Alkoholisierter Pkw-Fahrer fährt zur PolizeiLaim: Am 02.05.2019, gegen 11.20 Uhr, fuhr ein 36-Jähriger aus dem Landkreis München mit einem Hyundayi Pkw zur Polizeiinspektion 41 (Laim), um dort den Verlust seines Mobiltelefons zu melden. Den Pkw hatte er in unmittelbarer Nähe zur Polizeiinspektion geparkt.

Im Gespräch mit einer Polizeibeamtin bemerkte sie Alkoholgeruch. Ein Atemalkoholtest bestätigte diesen Verdacht (0,6 Promille).

Der 36-Jährige wurde wegen einer Ordnungswidrigkeit nach dem Straßenverkehrsgesetz angezeigt, da er mit mehr als mit 0,5 Promille ein Kraftfahrzeug führte. Er durfte mit dem Pkw nicht mehr nach Hause fahren. Er muss mit einem Bußgeld, Punkten im Verkehrszentralregister sowie einem Fahrverbot rechnen.

Eingetragen am 06.05.2019
Quelle: Polizeipräsidium München

Der Willibaldplatz wird deutlich aufgewertet

Der Willibaldplatz wird deutlich aufgewertetDas Baureferat gestaltet den Willibaldplatz in Laim neu und schafft dort mehr Aufenthaltsqualität. Die Arbeiten starten heute und sollen im Herbst abgeschlossen werden. Der Bauausschuss des Münchner Stadtrats hat am 26. Februar die Genehmigung für die Ausführung und die Kosten von 2,3 Millionen Euro erteilt.

Die südliche Fahrbahn des Willibaldplatzes wird zu einem Fußgängerbereich, der ein attraktives Vorfeld vor den bereits bestehenden Läden bieten wird. Für Veranstaltungen sind im Boden versenkbare Elektroanschlüsse vorgesehen. Der Bereich schließt künftig direkt an die Trambahnwendeschleife an. Die Busspur wird auf ein notwendiges Maß von 3,5 Metern zurückgebaut und eine Bushaltestelle für den Schienenersatzverkehr errichtet. Die Baumreihe entlang der bestehenden Gehbahn im Norden wird um eine zweite Reihe von Bäumen ergänzt. Insgesamt werden auf dem Platzbereich 29 Bäume neu gepflanzt. Indirekt beleuchtete Sitzinseln und Sitzbänke ermöglichen ein Verweilen auf dem neuen, grünen Willibaldplatz. Die Planungen wurden bei zwei Bürgerbeteiligungsveranstaltungen vorgestellt und diskutiert, wobei die präsentierten Vorschläge bei den Bürgerinnen und Bürgern auf sehr positive Resonanz stießen. Dabei wurde der Wegfall von einigen der 32 bestehenden Parkplätze zugunsten einer grundsätzlichen Aufwertung des Umfelds akzeptiert; um den Platzbereich werden zukünftig 22 Parkplätze zur Verfügung stehen.

Die Arbeiten beginnen mit dem Umbau der nördlichen Platzfläche zwischen der Agnes-Bernauer-Straße und der Trambahnwendeschleife. Mit dem Beginn der Sommerferien wird anschließend im südlichen Bereich der Platzfläche gearbeitet. Dann wird auch der Belag im Gleisbereich neu hergestellt, wobei die Trambahnwendeschleife gesperrt werden muss. Für den Schienenersatzverkehr der MVG werden während der Bauzeit provisorische Haltestellen in der Agnes-Bernauer-Straße eingerichtet. Der Taxistand wird in die bestehende Parkbucht entlang der Agnes-Bernauer-Straße verlegt. Voraussichtlich ab den Sommerferien können auch die Anschlussbereiche der Willibald- und der Reutterstraße neu hergestellt werden. Dafür wird die Willibaldstraße auf Höhe des Willibaldplatzes in Fahrtrichtung Agnes-Bernauer-Straße einbahngeregelt. In der Reutterstraße erfolgt die Einbahnregelung in gegenläufiger Richtung.

Foto: Josef Stöger

Eingetragen am 06.05.2019
Quelle: Presse- und Informationsamt der Landeshauptstadt München

Josef Mögele - Doppeltes Jubiläum wird doppelt gefeiert

Josef Mögele - Doppeltes Jubiläum wird doppelt gefeiert35 Jahre Vorsitzender des Bezirksausschusses Laim & 50 Jahre SPD Mitglied - anlässlich dieses doppelten Jubiläums hat Thomas Brinkmann sich mit Josef Mögele unterhalten.

TB: Josef, 1984 war in zweierlei Hinsicht ein besonderes Jahr. Einerseits ist der FC Bayern nicht deutscher Fussballmeister geworden und andererseits bist du erstmalig in den Bezirksausschuss Laim gewählt und gleich dessen Vorsitzender geworden. Erzähl, wie war das damals?

JM: Meine ersten Lebensjahre habe ich in Giesing verbracht, da ist man 60er. Deswegen war mir das relativ wurscht, ob die Bayern Meister werden. Ich kann mich noch an mein erstes Fußballspiel im Stadion erinnern, da war ich dreieinhalb und saß auf den Schultern meines Vaters. Das war im Grünwalder Stadion und da hat weiß-blau gespielt.
Und die Wahl in den Bezirksausschuss, das war seinerzeit noch anders als heute. Damals gab es noch keine extra Liste für die Bezirksausschusswahlen. Das Wahlergebnis im Stadtbezirk aus den Stadtratswahlen bestimmte die Sitzverteilung im Bezirksausschuss und es zeichnete sich ab, dass die SPD die größte Fraktion sein wird und damit den Vorsitzenden stellen wird. Der damalige Kämmerer der Landeshauptstadt München, Max von Heckl, war SPD-Mann und der sagte zu mir: „Da musst du nei, wir brauchen einen Vorsitzenden und du wirst Vorsitzender.“ Das war allerdings gar nicht so einfach, denn mein Vater war seit vielen Jahren Mitglied des Bezirksausschusses. Die Gemeindeordnung sah damals vor, dass Vater und Sohn nicht zugleich Mitglieder im selben Gremium sein durften. Demnach durfte die Partei meinen Vater nicht mehr in den BA entsenden. Ich war zuvor noch nie in einer BA-Sitzung und bin in meiner allerersten Sitzung gleich zum Vorsitzenden gewählt worden. Heute undenkbar.

TB: Was hat das seinerzeit bedeutet, Vorsitzender des Bezirksausschusses zu sein? Wenn du das damit vergleichst, wie es sich in den vergangenen 35 Jahren entwickelt hat, was war seinerzeit anders bzw. was ist heute anders?

JM: Wie man wahrgenommen wird hat sich sehr verändert. Seinerzeit war man Bürger unter Bürgern, heute wird man von den Bürgern eher als Parlamentarier wahrgenommen. Die Funktion als unterstes kommunales Gremium ist eine beratende, quasi ein Bindeglied, das die Interessen und Belange der Bürger zum Stadtrat hin vertritt. Jeder Bürger kann sich mit seinen Anliegen an den Bezirksausschuss wenden. Das war damals nicht anders als heute.

TB: Was war seinerzeit deine Motivation, dich im Bezirksausschuss zu engagieren?

JM: Ganz einfach: dabei helfen, dringende Probleme zu lösen. Denn die gab es schon 1984 mehr als genug. Einige davon begleiten uns seit nunmehr 35 Jahren. Da stehen ganz vorne die Themen Wohnungsbau und Verkehr. Und weil ich der Überzeugung bin, dass die Lösungen möglichst lokal und nah bei den Menschen herbeigeführt werden müssen, war es für mich klar, dass ich da Verantwortung übernehmen will. Schon 1984 zeichnete sich ab, dass unsere Stadt wachsen wird und die Probleme nicht weniger werden, also haben wir darauf gedrängt, dass den Bezirksausschüssen mehr Kompetenzen übertragen werden. Doch auch heute noch ist die Einsicht im Stadtrat begrenzt, da kümmert man sich lieber selbst um jede „blöde“ Parkbank.

TB: Damit sprichst du eine sehr interessante Sache an. Eine Stadt wie München mit mittlerweile nahezu 1,6 Millionen Einwohnern und damit von der Einwohnerzahl her größer als manches Bundesland und Laim mit seinen mehr als 55.000 Einwohnern ist zu vergleichen mit einer Mittelstadt, das ist soviel wie Landshut. Bewegen wir uns da eigentlich noch in den richtigen Strukturen?

JM: Nein! Ganz klar gesagt: Nein! Ich bin für eine konsequente Dezentralisierung der Verwaltung und zwar auf Stadtbezirksebene. Durch die Zentralisierung unserer Verwaltung, und das betrifft alle Referate, vom Planungsreferat mit der Lokalbaukommission bis zum KVR, verlieren die Mitarbeiter dort den Bezug zum Stadtbezirk, für den sie zuständig sind. Grundsätzlich sieht die Gemeindeordnung vor, dass in den Gemeinderäten jeweils jemand aus der Verwaltung dabei sitzt, nur das bekommen wir bei der Größe Münchens nicht hin. Die Folge davon ist, dass für uns ein erheblicher Aufwand bei der Wahrung der Bürgerinteressen entsteht. Briefe mit zig Seiten an Anhängen, die im Verwaltungsmoloch kreisen. Alle Angelegenheiten des täglichen Lebens der Bürger wie Verkehr, Gaststätten usw. müssen dezentral bearbeitet und entschieden werden. Denn es kann nicht sein, dass unsere Seniorinnen und Senioren, wenn sie ihre Ausweise oder Pässe erneuern wollen, sich zuerst einen Termin online holen müssen und dann den weiten Weg ins KVR antreten müssen. Wir brauchen eine dezentrale bürgernahe Verwaltung mit kurzen Wegen.

TB: Was sind zurückblickend auf 35 Jahre BA-Vorsitz die Themen, Aktionen, Ereignisse, die deine Arbeit in besonderer Weise geprägt haben?

JM: Das BA-Geschäft ist ein langfristiges Geschäft, für das man einen langen Atem und viel Geduld braucht. Einer der für mich - auch persönlich - größten Erfolge ist die Erhaltung der Alten Heimat. Die nicht abzureissen und stattdessen bis zu 10 Stockwerken hohe Mietshäuser, die sich die jetzigen Bewohner nicht hätten leisten können, dorthin zu setzen. Da habe ich bestimmt 5-6 Jahre furchtbar drum gekämpft.

TB: Um was ist es da genau gegangen?

JM: Nach dem Krieg haben Münchener Geschäftsleute die Stiftung Alte Heimat ins Leben gerufen. Die hatte den Zweck, schnell und günstig Häuser zu errichten, um den im Krieg ausgebombten Leuten wieder ein Zuhause zu geben. So ist die Siedlung Alte Heimat an der Zschokkestraße mit sehr viel grün drumherum in den 50er Jahren entstanden. Die Gebäude waren natürlich in die Jahre gekommen und vor etwa 10 Jahren ist es losgegangen, dass an die Stelle von Sanierungsplänen Neubaupläne getreten sind. Seitens des Bezirksausschusses haben wir uns dafür eingesetzt, die Häuser in ihrem Bestand zu erhalten und ggf. an der Nordseite zur Zschokkestraße hin einen Riegel aus Lärmschutzgründen davor zu bauen. Mit Hilfe der Architekten ist es uns gelungen, alle Grünflächen zu erhalten und die Häuser zu ertüchtigen. Es gab neue Dächer, Wärmedämmung, neue Eingangstüren und die Balkone wurden wieder sicher gemacht. Das hat mich seinerzeit sehr berührt, war es doch ganz offenkundig so, dass seitens der Investoren ausschließlich die Rendite im Vordergrund stand. Und das geht nicht. Es ist wichtig, dass sich die Menschen in ihren Wohnvierteln wohl fühlen und sie sich vor allem die Mieten auch noch leisten können. Und dafür muss ich auch mal etwas bewahren.
Seit vielen Jahren schon diskutieren wir über ein anderes Bodenrecht. Das hatte in den 70ern schon Hans-Jochen Vogel in seiner Zeit als Justizminister ausgearbeitet, war aber damals an der FDP gescheitert. In der Zeit bin ich dafür als Jungsozialist im Hofbräuhaus auf die Barrikaden gestiegen und habe dafür gekämpft. In einem lebendigen und lebenswerten Viertel brauche ich einen Ausgleich der Faktoren Arbeiten, Wohnen, Erholung und Nahversorgung. Wenn ich alles zubaue und die Freiflächen zu stark reduziere, fahren die Leute zur Erholung an den Starnberger See. Leider nicht alle mit dem Fahrrad. Es wird nicht ausreichend ganzheitlich gedacht. Raumplanung findet quasi gar nicht statt. Das schwierige Verhältnis zwischen München und den Umlandgemeinden erschwert zusätzlich eine gemeinsame und zukunftsorientierte Vorgehensweise.

TB: Und wie gehen du und die anderen BA-Mitglieder damit um?

JM: Das geht mit unserem BA eigentlich ganz gut. Es gibt immer wieder kleine Erfolge. Nach 30 Jahren haben wir erst vor kurzem einen Edeka-Markt im alten Beck-Haus an der Fürstenriederstrasse untergebracht. Was rund um das Beck-Haus in den letzten 30 Jahren inkl. 3 Zwangsversteigerungsterminen los gewesen ist, das kann man sich kaum vorstellen. Und jetzt kommt dann bald die Tram-Linie die Fürstenriederstraße entlang. Die ist beschlossen, selbst wenn es immer noch keinen konkreten Plan gibt. Wenn wir die Stadt weiterentwickeln wollen, müssen wir verdammt viel Geld in die Hand nehmen.

TB: Wie sieht für dich die Verschränkung von Bewahren und Entwickeln aus?

JM: Eine Stadt kann man nicht bewahren, weil sie sonst zu einem Museum wird. Gleichwohl muss man nicht alles Alte platt machen und glauben, alles mit Neubauten lösen zu können. Bewahrenswert ist auf jeden Fall das Laimer Schlößl. Dieses Grundstück mit dem Gebäude muss erhalten bleiben. Jetzt, nachdem es vom Investor erworben wurde, müssen wir uns mit dem zusammensetzen. Dem müssen wir klar machen, was er da gekauft hat. Das muss der verstehen.

TB: Schauen wir nochmal zurück auf 35 Jahre BA-Arbeit. Wie hat sich die Art und Weise, wie die Bürger auf den BA und speziell auf dich zugehen, verändert?

JM: Vor allem die Kommunikation hat sich verändert. Früher haben wir mit den Bürgern viel mehr im direkten Gespräch gestanden. Heute geht sehr viel per E-Mail und damit ist natürlich auch die Erwartung verbunden, zeitnah Antworten zu bekommen, was bei komplexen Sachverhalten nicht immer ganz einfach ist. Ich beobachte auch eine Entwicklung, dass Interessen heute mehr als vor 30 Jahren über Rechtsanwälte gespielt werden und weniger der direkte Dialog gesucht wird. Und wir wissen ja, wenn erst mal Juristen mitspielen, wird es auch noch kompliziert.
Da sind wir Politiker zum Teil auch selbst schuld. Wir achten zu sehr darauf, dass wir in den Medien gut dastehen, statt offen und ehrlich Klartext zu sprechen. Sagen, was Sache ist und nicht um den heißen Brei herum reden. Wer jedermanns Liebling sein will, ist irgendwann jedermanns Depp.

TB: Nächstes Jahr sind Kommunalwahlen. Wie schauen deine Pläne nach dann 36 Jahren BA- Vorsitz aus?

JM: Ganz ehrlich. Ich habe mir das sehr lange überlegt. Ich werde heuer 70. Eigentlich wäre es an der Zeit aufzuhören. Vor zwei Jahren, als es mir auch gesundheitlich nicht so gut ging, stand der Entschluss fest. Mittlerweile geht es mir wieder gut und viele Sachen, an denen wir viele Jahre gearbeitet haben, kommen jetzt allmählich ins Rollen. Jetzt bin ich wild entschlossen, den Kampf nochmal aufzunehmen. Insgesamt können wir auf 35 Jahre erfolgreiche BA-Arbeit zurückschauen, da müssen wir uns nicht verstecken. Ich werde wieder kandidieren und ich bin davon überzeugt, dass wir ein gutes Team aus jüngeren und erfahrenen Leuten aufstellen werden und in Laim einen offensiven Wahlkampf führen werden. Es gibt auch noch ein paar Themen, die wir anpacken müssen. Zum Beispiel ein Kulturzentrum auf Laimer Boden. Dann das alte Tengelmanngelände, da müssen wir hinschauen und aufpassen, dass da nicht gegen die Interessen unserer Bürger gehandelt wird. Vielleicht bin ich heute auch der Verwaltung gegenüber giftiger als noch vor 20 Jahren. Was die mir alles in den letzten 35 Jahren erzählt haben, da ist es gut, wenn jemand mit meiner Erfahrung genau drauf schaut.

TB: Ich höre raus, dass du nichts von deiner Kampfeslust und deiner Rauflust mit der Verwaltung verloren hast und du eine ganze Reihe an Projekten im Kopf hast, die darauf warten, mit ruhiger Hand und umsichtig auf den Weg gebracht zu werden. Stichwort Trambahn Westtangente. Wie ist deine persönliche Einschätzung, wann wir die Bagger anrollen sehen?

JM: Das wird sicher noch zwei bis zweieinhalb Jahre dauern. Aber das kommt. Viel wichtiger als die Tram wird die Umgestaltung des Laimer Bahnhofs und damit verbunden die Umweltverbundröhre unter den Eisenbahngleisen sein. Laim wird dann der dritt- oder viertgrößte Umsteigebahnhof in ganz Bayern sein. Auch da gilt es, die Interessen unserer Bürger zu vertreten und sehr genau hinzuschauen. Dann kommt noch die Verlängerung der U5 nach Pasing und dann weiter nach Freiham. Genauso wichtig ist, dass die Baumschule erhalten bleibt. Da werde ich um jeden einzelnen Baum kämpfen, wenn es sein muss mit Kalashnikov. Unabhängig von der politischen Farbe sehe ich schon wieder bei einigen Stadträten die Dollarzeichen in den Augen.

TB: Jetzt bin ich auch schon seit gut zehn Jahren in der SPD und habe einige Ideen, was wir insbesondere bezüglich des politischen Stils anders und besser machen können. Wie siehst du das nach 50 Jahren Mitgliedschaft? Was würdest du unserer Partei empfehlen, was sie dringend anders machen sollte, damit sie sich hinsichtlich des Stimmenanteils nicht weiter marginalisiert?

JM: Ganz einfach: Zuhören! Nur zuhören! Und dann das Denken, Reden und Handeln in Übereinstimmung bringen. Das schafft Vertrauen. Die SPD hat nicht alles falsch gemacht. Jeder, der was anpackt, macht auch Fehler. Nur lernen sollte man aus seinen Fehlern und seiner Geschichte. Es gibt so viele interessante und wichtige Themen, die wir nach vorne bringen können. Wichtig ist, den Mut zu haben, für unsere Überzeugungen einzutreten, auch wenn sie sich in den Ohren mancher unbequem anhören. Wir dürfen die Auseinandersetzungen nicht scheuen, wenn es um den richtigen Weg geht. Und darüber hinaus müssen wir uns besser organisieren und zwischen den Ortsvereinen besser zusammenarbeiten. Wir müssen mit einer Zunge sprechen und geschlossen bleiben.

TB: Vielen Dank Josef. Jetzt wünsche ich dir und deinen Gästen eine schöne Jubiläumsfeier und freue mich auf den bevorstehenden Wahlkampf mit dir.

JM: Ich danke dir.

Thomas Brinkmann

Eingetragen am 03.05.2019

Betrügerische Verkaufsanzeigen mit Hundewelpen

Betrügerische Verkaufsanzeigen mit HundewelpenIm März 2019 wurden von unbekannten Anbietern über eine Internetplattform Hundewelpen verschiedener Rassen für mehrere hundert Euro zum Verkauf angeboten.

Als eine 21-jährige Münchnerin mit dem Anbieter Kontakt aufnahm, forderte dieser zunächst eine Anzahlung von der Hälfte des Kaufpreises. Nachdem die 21-Jährige diese Anzahlung über einen Zahlungsdienstleister überwiesen hatte, forderte der Anbieter weitere finanzielle Vorleistungen, die aufgrund unvorhergesehener Kosten für den bevorstehenden Transport sowie tierärztlicher Behandlungen entstanden seien.
Dies lehnte die Münchnerin jedoch ab und forderte stattdessen die Rückerstattung der bereits geleisteten Anzahlung, was der Anbieter jedoch mit Verweis auf die bereits entstandenen Kosten ablehnte. Die 21-Jährige erstattete Anfang März eine Anzeige wegen Betrugs.

Im Rahmen der Ermittlungen des zuständigen Kriminalkommissariats 76 (Betrugsdelikte) wurden weitere ähnlich gelagerte Fälle in ganz Bayern bekannt. Auch hier inserierten Unbekannte auf Internetplattformen oder in Tieranzeigen Hundewelpen, um bei einer Kontaktaufnahme weitere finanzielle Forderungen zu stellen. In einem zurückliegenden Fall wurde vor zwei Jahren eine 24-jährige Münchnerin sukzessive zur Zahlung von mehreren tausend Euro veranlasst.

Hinweis der Münchner Polizei:
Immer wieder werden auf Internetplattformen betrügerische Inserate mit Tierwelpen registriert.

Unabhängig von einem etwaig vereinbarten Kaufpreis werden im Verlauf einer Kontaktaufnahme von den Geschädigten finanzielle Leistungen aufgrund vermeintlich unvorhergesehener Kosten, beispielsweise Transport- oder Impfkosten, gefordert. Diese sollen dann zumeist über Anbieter für Bargeldtransfers oder andere anonyme Bezahl-Code-Systeme (ins Ausland) bezahlt werden.

Die Münchner Polizei warnt davor bei dubiosen Angeboten, insbesondere wenn ein Bargeldtransfer über anonyme Zahlungsdienstleister erfolgen soll, finanzielle Vorleistungen zu erbringen.

Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Erstatten Sie eine Anzeige.

Symbolfoto: Monika Beyer

Eingetragen am 03.05.2019
Quelle: Polizeipräsidium München

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